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Rangers und Maple Leafs erzwingen Spiel 7, Detroit in Runde 2



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Montag, 13.Mai 2013 - 6:54 - Die Detroit Red Wings stehen in Runde 2! In Anaheim gewannen sie Spiel 7 mit 3:1 und zitterten sich ins Conference Halbfinale. Ebenfalls ein Game 7 wird es bei Rangers-Capitals und Bruins-Maple Leafs geben.

NY Rangers - Washington 1:0 (Serienstand 3:3)
Es bleibt dabei: die Washington Capitals haben in der Serie gegen die New York Rangers ihren Scoring Touch verloren. Vor allem auswärts läuft es überhaupt nicht nach Wunsch und so konnten die Broadway Blueshirts Spiel 6 mit 1:0 für sich entscheiden, in der Serie auf 3:3 stellen.

Rangers Goalie Henrik Lundqvist schüttelte abermals eine gute Leistung aus dem Ärmel und hielt alle 27 auf sein Gehäuse abgefeuerten Torschüsse - der 7. Play Off Shutout seiner Karriere. Somit wird es in der Nacht auf Dienstag in Washington ein Entscheidungsspiel geben.

Und das ist rein statistisch eine schwere Angelegenheit für die New Yorker, die in der ganzen NHL Geschichte noch nie ein Game 7 auf fremdem Eis gewinnen konnten. Fünf Mal mussten sich zu seinem Entscheidungsmatch reisen, fünf Mal schieden die Blueshirts aus.

Entscheidend im sechsten Aufeinandertreffen war einerseits das 1:0 durch Derick Brassard in der 30. Minute und andererseits die Tatsache, dass Superstar Ovechkin bei den Capitals weiterhin nicht trifft. Seit Spiel 2 hat der Russe kein Tor mehr geschossen.


Toronto - Boston 2:1 (Serienstand 3:3)
Im dritten Anlauf hat es für die Toronto Maple Leafs dann doch mit einem Heimsieg über Boston gereicht. Nachdem die Bruins die ersten beiden Partien in Kanada für sich entscheiden konnten, schlugen die Maple Leafs in Spiel 6 zurück und erzwangen damit ein alles entscheidendes Spiel 7.

Es war der erste Play Off Heimsieg seit dem Jahr 2004 für die Kanadier, die sich zum zweiten Mal in Folge auf einen ausgezeichneten James Reimer im Tor verlassen konnten. Es war ein echter Thriller, der sich in Toronto entwickelte, denn bis ins Schlussdrittel sollten keine Tore fallen. Das Match war immer auf Messers Schneide, bis die Hausherren durch Phaneuf und Kessel in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts auf 2:0 stellen konnten.

Das war auch die Vorentscheidung, denn Boston kam zwar zu Chancen, ohne allerdings zu scoren. Erst 26 Sekunden vor dem Ende durchbrachen die Bruins doch noch die Torsperre von James Reimer und halbierten ihren Rückstand auf 1:2.

Jetzt kommt es in Boston in der Nacht auf Dienstag zum entscheidenden Spiel 7.


Anaheim - Detroit 2:3 (Serienstand 3:4)
Schon vor vier Jahren standen sich diese beiden Teams in einer Play Off Serie gegenüber, damals setzten sich die Detroit Red Wings in sieben Spielen durch. Daher wollten sich die Ducks revanchieren, wurden aber erneut im alles entscheidenden siebten Match geschlagen.

Ironischer Weise hat Anaheim in den ersten sechs Spielen nach regulärer Spielzeit nie verloren. Es waren die Overtime-Niederlagen, welche diese Serie bis zum Showdown verlängert haben. Das änderte sich allerdings im siebten Spiel - allerdings nicht zu Gunsten der Kalifornier.

Detroit hatte von Beginn weg die Nase vorne, ging schon nach 109 Sekunden in Führung und antwortete auf den zwischenzeitlichen Ausgleich innerhalb weniger Minuten mit dem 2:1. Im Mittelabschnitt erhöhte Filppula via Backhand auf 3:1 und alles schien in Richtung der Red Wings zu laufen. Im Schlussabschnitt wurde es dann wieder spannend - nämlich als die Ducks 3:17 Minuten vor dem Ende auf 2:3 verkürzten und plötzlich wieder im Spiel waren.

Aber Detroit ließ nicht mehr viel zu, auch nicht, als Anaheim den Torhüter vom Eis holte und mit einem Mann mehr Druck zu machen versuchte. Die Zeit lief gegen die Hausherren, die verzweifelt ins Angriffsdrittel wollten, dabei aber fehleranfällig agierten.

So blieb es beim 3:2 für Detroit, das sich damit in diesem Conference Viertelfinale durchsetzte und in die zweite Runde vor arbeitete.

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