Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Auftaktpleiten für Toronto und Vancouver



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Donnerstag, 02.Mai 2013 - 7:16 - Es war kein Abend der kanadischen Teams in den Play Offs! Während die Toronto Maple Leafs gegen Boston klar das Nachsehen hatten, musste Vancouver zu Hause gegen San Jose sogar das Break in der Serie hinnehmen.

Boston - Toronto 4:1 (Serienstand 1:0)
Die Boston Bruins mussten zwar mit einem Fehlstart in die Play Offs zurecht kommen, überwanden ein frühes 0:1 aber und kamen am Ende zu einem sicheren und verdienten Sieg gegen Toronto.

Es war Verteidiger Wade Redden, der so etwas wie der Held des Abends wurde. Seit 6 Jahren hatte Reden keinen Treffer mehr in einem Play Off erzielt, in Spiel 1 gegen Toronto waren es gleich 2!

Die Maple Leafs waren bereits im ersten Power Play in Führung gegangen und hielten dieses 1:0 lange. Erst in der Schlussphase des ersten Drittels wurde die Überlegenheit Bostons auch zu Toren genützt. Redden und Horton brachten den Bruins eine 2:1 Führung zu ersten Pause.

Im zweiten Drittel begann Boston druckvoll, mit intensivem Forecheck und hoher Intensität. Das brachte im Mittelabschnitt zwei weitere Tore und damit das 4:1 nach 40 Minuten. Damit war dieses Match entschieden, denn Toronto fand keine Möglichkeit, auf diesen Zwischenstand zu reagieren und verlor damit Spiel 1.

Das zweite Duell in der Serie steigt in der Nacht auf Sonntag. Wieder muss Toronto in Boston antreten.


Vancouver - San Jose 1:3 (Serienstand 0:1)
Die San Jose Sharks sind das erste Team in den diesjährigen NHL Play Offs, das ein frühes Break geschafft hat. Die Kalifornier setzten sich bei den Vancouver Canucks mit 3:1 durch und holten sich damit den Heimvorteil.

Die Sharks setzten damit ihren Erfolgslauf gegen Vancouver fort: bereits in der regulären Saison hatte San Jose alle drei Partien gegen die Kanadier für sich entschieden.

Vor zwei Jahren standen sich diese beiden Teams im Finale der Western Conference gegenüber. Damals gewann Vancouver in 5 Spielen, dieses Mal gingen die Kanadier als Nummer 3 in das Duell mit der Nummer 6.

Und lange Zeit wollte das Match nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Die beiden Teams neutralisierten sich, warteten ab und gingen kaum Risiken ein - das lag vielleicht auch daran, dass beide Kontrahenten mit zwei Niederlagen in Folge in diese erste Play Off Runde starteten. Erst als Vancouver im Mittelabschnitt durch Bieksa in Führung ging, kam mehr Leben ins Spiel. Vier Minuten später konnte San Jose ausgleichen und mit diesem 1:1 ging es auch ins letzte Drittel.

In diesem war es ein hart erarbeiteter Puck vor dem Canucks Tor, der das Match zu Gunsten der Sharks kippen ließ. Dan Boyle war der Nutznießer, der zum 2:1 abstauben konnte und Patrick Marleau ließ fünf Minuten später das 3:1 folgen, was der Entscheidung gleich kam.

Vancouver wollte zwar noch einmal alles versuchen und holte Torhüter Roberto Luongo früh aus seinem Gehäuse. Doch es brachte nichts mehr, denn San Jose ließ kaum mehr gefährliche Chancen zu und eroberte den Heimvorteil in dieser Serie.

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