Danny Irmen auf Blitzbesuch beim HC Thurgau



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Samstag, 13.April 2013 - 9:41 - Kurz vor der Rückkehr in seine amerikanische Heimat Minnesota legte der neue HCT-Ausländer Danny Irmen einen Zwischenhalt in Weinfelden ein - sein erster Ausflug in die Schweiz überhaupt. Noch weiss er nicht allzu viel über das Schweizer Eishockey. Umso rührender war als eine der ersten Fragen die Erkundigung nach dem Gesundheitszustand von Ronny Keller.
Danny Irmen spielte nach seiner Übersiedelung nach Europa für eine Saison in Bozen. Daran hat er besondere Erinnerungen vor allem in Bezug auf die einmalige Natur in dieser Region. Nach den zwei Saisons in der Großstadt Linz erwartet den US-Boy in Weinfelden wieder eine geruhsamere, beschaulichere Umgebung, ebenfalls wieder mit vielen Naturschönheiten. Immerhin ist ihm der Bodensee - der Lake of Constance - bereits ein Begriff. Dorthin werde er sicherlich mit seiner Familie zum Spazieren fahren.

Der Familienmensch
Seine Familie sind seine Frau Katy, sein dreijähriger Sohn Taylor sowie die beiden kleinen Hunde Burdy und Teddy. Mit ihnen verbringt der Familienmensch Irmen seine Zeit am liebsten. Sie gibt ihm den nötigen Rückhalt in einer Heimat, einer Bleibe auf Zeit. Auf die Frage, ob für ihn das Legionärs-Dasein kein Problem wäre, lacht er verschmitzt: „Hätte ich meine Frau und meine Familie nicht hier, wäre es wahrscheinlich eines.“ Seine Frau sei aber wie er selbst offen für neue Herausforderungen, für neue Umgebungen, für neue Menschen. Daher hätte er nicht zweimal nachdenken müssen, als sich der Kontakt zum HC Thurgau konkretisiert hatte. Es sei für ihn ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere, für die Thurgauer Leuen spielen zu dürfen. Und er freue sich extrem auf die Zeit hier im Thurgau. Und wie steht es um seine Deutschkenntnisse? Diese seien noch bescheiden, doch die Sprache des Eishockeys sei ohnehin Englisch.

Sport - Studium - Familie Danny Irmen nutzt jetzt die eishockeylose Zeit in seiner Heimat in Minnesota. Dort tankt er vorerst während drei Wochen Kraft bei Besuchen von Familienangehörigen und Freunden. Dann werde er sich seinem Wirtschaftsstudium an der University of Minnesota widmen und sich mit einem gezielten Aufbautraining körperlich fit machen. Nach zwei Monaten mehr oder weniger eisfreier Zeit werde er schliesslich in der universitätseigenen Eishalle wieder täglich auf dem Eis stehen. Dort würden sich viele Hockeyspieler treffen und gegenseitig austauschen, auch Superstars der NHL. Zu Beginn des Monats August würde er schliesslich zum Team des HCT stossen.

Ambitionierter Sportler
Ob er als Ausländer einen besonderen Druck in Bezug auf seine Leistungen auf dem Eis verspüren würde, wollten wir von Danny Irmen wissen. In Linz sei er einer von 10 Ausländern gewesen, das hätte den Druck etwas verteilt. Für ihn persönlich zähle jedoch nur das Eine: „Ich kämpfe und gebe immer mein Bestes!“ Irmen relativiert auch etwas die Rolle des Ausländers. Er sei schliesslich auch nur ein einzelner Puzzlestein in einem kompakten Ganzen und da müsste ganz einfach auch viel zusammenpassen.

HCT-Headcoach Christian Weber kennt er von der Österreichischen Meisterschaft: „Sein Team haben wir in der vorletzten Saison im Final geschlagen.“ Sein Schalk ist auf positive Weise spürbar, und sportlicher Ehrgeiz hat noch nie geschadet. Mit seinen Toren und Assists soll er dazu beitragen, den HCT in der kommenden Saison auf die Erfolgsspur zu bringen. Sein abschliessendes Versprechen an die Fans: „Ich möchte ihnen viel Freude bereiten.“

passende Links:

hockeyfans.ch


Quelle: Pressemeldung //PI