Crimmitschau verliert in Dresden klar



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Sonntag, 10.März 2013 - 19:56 - Die Eispiraten Crimmitschau mussten im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen. Im Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen unterlagen die Westsachsen mit 5 zu 2. Das relativ deutliche Endergebnis spiegelte am Ende aber nicht die Spielanteile wieder. Die Eispiraten feuerten deutlich mehr Schüsse auf das Tor ab, blieben aber zu oft erfolglos im Abschluss. Durch die Niederlage geht der Kampf um die Playoff-Plätze am nächsten und letzten Spielwochenende der Hauptrunde weiter.

Der Beginn der Partie ging von den Spielanteilen an die Eispiraten, die zwar defensiv begannen, aber sich dennoch durch einige Weitschüsse bemerkbar machten. Bis zur 10. Minute waren die Gastgeber kaum gefährlich vor dem Tor der Westsachsen zu sehen. In der 11. Spielminute sorgte eine Einzelaktion von Carsten Gosdeck für das erste Tor der Eislöwen. Dieser geht mit hoher Geschwindigkeit ins Drittel und kann mit seinem Schuss ins lange Eck recht unbedrängt vollenden. Nach dem 1 zu 0 waren die Crimmitschauer dann zu defensiv und ließen auch den Körpereinsatz etwas vermissen. Die Dresdner hingegen schlagen im Powerplay kurz vor der Pause erneut zu. Nachdem die Scheibe um das Crimmitschauer Tor kreiste, ist es ein Weitschuss der ins Kreuzeck zum 2 zu 0 durchrutscht. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.

Abschnitt zwei zeigte dann ein recht ähnliches Bild. Während die Eispiraten viel versuchten, schlugen die Eislöwen eiskalt zu. In der 26. Minute ist es wiederum eine Überzahlsituation die zum Torerfolg führt. Wieder lassen die Eispiraten den Angreifern zu viel Raum, die solange ein unbededrängtes Passspiel aufziehen, bis der freie Mann gefunden wird. In diesem Falle ist es Patrick Jarrett, der vor dem Tor nur noch den Puck antippen muss. Nach dem 3 zu 0 kam dann die Chance für die Crimmitschauer, die nach einer Matchstrafe gegen Dresdens Martin Heider (wegen unsportlichen Verhaltens) 5 Minuten lang mit einem Spieler mehr auf dem Eis agierten. Die mangelnde Chancenauswertung hielt aber an und so blieb es zunächst beim Spielstand. Erst nachdem die Hausherren wieder vollzählig auf dem Spielfeld stehen, gelingt Aaron Lee der 1. Treffer für die Eispiraten. Im Nachsetzen behauptet man die Scheibe und Lee kann vor dem Tor den Keeper ausspielen. Sein Tor zum 3 zu 1 ließ aber nur kurz Hoffnung aufflackern. In der 36. Spielminute können die Dresdner gleich doppelt feiern. Erst treffen die Eislöwen im Powerplay, wenige Sekunden später fällt dann ein Tor durch einen Weitschuss. Mit 5 zu 1 war die Begegnung nahezu entschieden. Der Torwartwechsel der Eispiraten, in der 36. Minute ersetzt Sebastian Albrecht den glücklosen Jakub Cech, sollte nochmals frischen Wind in das Spiel der Westsachsen bringen. Dies gelingt zunächst auch, da Brandon Dietrich in der 37. Minute durch seinen Treffer noch auf 5 zu 2 verkürzen kann.

Der letzte Spielabschnitt sollte nochmals ein Aufbäumen der Eispiraten zeigen, die aber trotz einiger guter Möglichkeiten weiterhin glücklos vor dem Tor agierten. Im Powerplay verpassten Austin Wycisk und Martin Heinisch die Nachschussgelegenheiten und auch die anderen Angreifer der Crimmitschauer blieben erfolglos. Die wohl beste Torchance hatte Brandon Dietrich, der 2 Minuten vor Ende der Partie allein vor dem Keeper der Dresdner scheiterte. Somit blieb es am Ende beim zu deutlichen Ergebnis von 5 zu 2 für die Gastgeber.

Torfolge:
1:0 Carsten Gosdeck (Sami Kaartinen, Martin Heider) 10:29
2:0 Sami Kaartinen (Überzahl-Tor) (Carsten Gosdeck, Patrick Jarrett) 19:32
3:0 Patrick Jarrett (Überzahl-Tor) (Dylan Gyori, Sami Kaartinen) 25:24
3:1 Aaron Lee (Brandon Dietrich, Jeremy Williams) 32:24
4:1 Dylan Gyori (Überzahl-Tor) Patrick Jarrett, Sami Kaartinen) 35:25
5:1 Carsten Gosdeck (Hugo Boisvert, Jan Zurek) 35:52
5:2 Brandon Dietrich (Daniel Rau) 36:27
Zuschauer: 4.412


Quelle: Pressemeldung //PI