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Kann Österreich den Deutschland-Komplex ablegen?



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Samstag, 09.Februar 2013 - 12:22 - 60 Minuten Eishockey trennen das Team Austria vom olympischen Turnier in Sochi! Die Hürde, die noch zu überwinden ist heißt Deutschland und hat nach der gestrigen Niederlage gegen Italien jede Menge Wut im Bauch.

So schön sich die aktuelle Tabellensituation auch liest, die Ausgangssituation für Österreich könnte sich als trügerisch erweisen. Ein Punkt reicht zwar im morgigen großen Finale der Qualifikationsgruppe D, doch gerade Deutschland war in den letzten Jahren meist unschlagbar.

Erst im September 2012 gingen die ÖEHV Schützlinge nach 3:1 Führung mit einer 3:4 Niederlage vom Eis, im April 2011 gab es eine 2:4 Niederlage und das 0:7 vom März 2011 wird auch noch einigen älteren Teamspielern in guter Erinnerung sein. Einzig bei der WM 2009 schlug das Team Austria seinen großen Nachbarn - damals mit 1:0, allerdings war es ein Sieg mit Tränen. Da Deutschland im Jahr darauf als WM Gastgeber fix qualifiziert war, musste die ÖEHV Truppe trotzdem absteigen.

Leichtes Training und Entspannung
Als Vorbereitung auf dieses Duell absolvierten die Österreicher am Samstag ein leichtes Training und studierten die bisherigen Partien der Deutschen, die unbedingt einen vollen Erfolg nach 60 Minuten für die Qualifikation brauchen.

„Wir schauen darauf, dass sich die Spieler nach den zwei anstrengenden Spielen so gut es geht erholen, damit sie am Sonntag wieder mit ganzer Kraft agieren können“, meinte Viveiros nach dem einstündigen Training am Samstag. „Wir haben vor dem Turnier gesagt, dass wir jeden schlagen können. Wir müssen gegen Deutschland wieder über 60 Minuten als Team funktionieren.“

Ein persönliches Highlight gibt es für Gerhard Unterluggauer: Der Verteidiger wird zum 228. Mal das rot-weiß-rote Trikot überstreifen und wird damit den Länderspielrekord von Martin Ulrich einstellen.

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