img_6301.jpg MKL / Hockeyfans.at

Jesenice fertigt VSV im Karawankenderby ab



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Freitag, 02.September 2011 - 21:35 - Wieder nichts zu holen gab es für den VSV im Test gegen den HK Jesenice. Wie schon beim Sommercup in Bled hatten die Kärntner gegen die Slowenen beim 1:4 deutlich das Nachsehen - die Entscheidung fiel dabei schon im Mitteldrittel und vor allem auf der Strafbank (VSV mit 104 Strafminuten!)

Der HK Acroni Jesenice musste weiterhin auf die beiden Importspieler Antti Pusa (verletzt) und Martin Tuma verzichten. Letzter wartet immer noch auf das Eintreffen seiner neuen Schlittschuhe. Die Villacher setzten auf Marco Wieser im Tor, beim HKJ begann Mihal Fikrt.

Das erste Drittel hatte kaum Höhepunkte zu bieten, Tor-Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Möglichkeit vergab Anze Kuralt in der neunten Minute für den HKJ. Villach startete zwar besser ins Spiel und setzte die Slowenen unter Druck, doch der letzte Nachdruck fehlte.
Ab der zehnten Minute häuften sich die Strafen, doch keine Mannschaft konnte aus seinem Überzahlspiel Kapital schlagen. Und damit blieb es nach dem ersten Drittel beim leistungsgerechten 0:0.

HKJ legt vor
Das Mitteldrittel hatte weitaus mehr zu bieten, als die ersten 20 Minuten: Bereits in der ersten Minuten vergaben die Kärntner durch Derek Damon und Roland Kaspitz, der alleine vor Mihal Fikrt auftauchte, zwei Chancen. Außerdem rettete der HKJ-Goalie in der 29. Spielminute in Extremis gegen Nico Toff, der das leere Tor vor sich hat. Lange mussten die rund 500 Fans auf den ersten Treffer warten, doch in der 32. Minute war es dann soweit: Nach dem Schuss von Marcus Olsson drückte Marjan Manfreda die Scheibe im Powerplay zum 1:0 für den HKJ über die Linie. Danach marschierte Gerhard Unterluggauer wegen eines Stockschlags unter die Dusche und schwächte die Adler erneut: Und erneut schlugen die Red Steelers zu: Jaka Ankerst stand goldrichtig vor Marco Wieser und erhöhte auf 2:0. Auch danach öffnete sich immer wieder die Strafbanktür der Villacher und so bekamen die Slowenen zu Beginn des Schlussdrittels für 65 Sekunden sogar die Chancen bei 5-gegen-3 alles klar zu machen.

Mitchell machte es wieder spannend
Beim HKJ fehlte im letzten Abschnitt Hvila. Die Red Steelers ließen gleich ein Powerplay ungenützt und wurden prompt bestraft: Kevin Mitchell sorgte in Überzahl mit einem Hammer für den 1:2-Anschlusstreffer. Danach drückten die Adler auf das Gas. Die Red Steelers verlagerten sich nun auf das Kontern: Einen schnellen Gegenstoß nützte Marjan Manfreda schließlich zum 3:1. Im Finish wurde es hektisch: In der 52. Minute folgte Kevin Mitchell Gerhard Unterluggauer unter die Dusche. Bis zum Spielende mussten dann noch zwei Villacher Kyle Wanvig und Nikolas Petrik) vorzeitig in die Kabine. Klemen Pretnar sorgte in der 60. Minute noch für den 4:1-Endstand. Damit konnten die Slowenen auch ihr viertes und letztes Heimspiel der Pre-Season gewinnen!

HK Jesenice - EC VSV 4:1 (0:0, 2:1, 2:1)
Tore: 1:0 Manfreda (Olsson, 32 PP1), 2:0 Ankerst (Berčič, Berlisk, 35), 2:1 Mitchell (Weller, Wanvig, 44 PP2), 3:1 Manfreda (Ankerst, 49), 4:1 Pretnar (Grahut, 60 PP2).

Die Kader:
HK Acroni Jesenice:
Tor: Fikrt, Kroselj
Abwehr: Pretnar - Tavzelj, Magovac - Berlisk, Grahut - Tosic, Erman
Sturm: Hvila - Ollson - Manfreda, Kuralt - Ankerst - Bercic, Brus - Hafner - Zidan, Dolinsek - Sodja

EC REKORD-Fenster VSV:
Tor: Wieser, Starkbaum
Abwehr: Mitchell - Kuznik, Altmann - Unterluggauer, Weller - Bacher, Wiedergut
Sturm: Razingar - Damon - Wanvig, Pewal – B. Petrik - Kaspitz,  Loyns – N. Petrik - Sleigher, Toff - Martinz

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