Tölzer Protest abgewiesen - Spiel 5 entscheidet



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Montag, 18.April 2011 - 23:53 - Zurückgewiesen hat das Spielgericht des Deutschen Eishockey-Bundes den Protest des EC Bad Tölz gegen die Umstände, die am vergangenen Freitag zum Abbruch des vierten Playoff-Halbfinalspiels zwischen dem EHC Klostersee und den Tölzer Löwen geführt hatte.

Dieses Urteil bedeute, dass die Tölzer Löwen am Dienstag um 20 Uhr zum entscheidenden fünften Spiel in Grafing antreten müssen. Der Sieger trifft im Playoff-Finale (ab Gründonnerstag) auf den SC Riessersee.

Wie berichtet hatte es im vierten Halbfinalspiel der Begegnung nach Ablauf der regulären Spielzeit 3:3 gestanden. Bei der Eisbereitung für die Verlängerung hatte die Eismaschine die Spielfläche derart beschädigt, dass trotz diverser Reparaturversuche und fast 90-minütiger Wartezeit eine Spielfortsetzung nicht mehr möglich war. Zunächst hatten sich die Teams auf eine Spielwiederholung am Sonntag in Bad Tölz geeinigt, wobei Löwen-Geschäftsführer Manfred Gröger zunächst davon ausgegangen war, dass ein mechanischer Schaden an der Eismaschine den Zwischenfall verursacht hatte.

Es habe tags darauf jedoch Hinweise gegeben, dass ein Bedienungsfehler zu dem Schaden geführt hatte, weswegen der Spielabbruch nach Meinung der Löwen dem EHC Klostersee anzulasten gewesen sei. Dennoch war das Spiel am Sonntag ausgetragen worden. Bad Tölz hatte 3:1 gewonnen. Die Hoffnung, Spiel fünf (respektive sechs) nicht mehr austragen zu müssen, ist mit dem Urteil vom Montag hinfällig, zumal die Tölzer bereits im Vorfeld zugestimmt hatten, auf weitere Rechtsmittel zu verzichten.


Quelle: Pressemeldung //PI