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KAC sucht gegen Zagreb nach der Meisterform



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Donnerstag, 24.September 2009 - 14:31 - Am Freitag trifft der EC-KAC auf den KHL Medvescak Zagreb. Der Meister muss nach dem wenig erfreulichen Auftakt (ein Sieg, drei Punkte aus fünf Partien) Boden gut machen. Doch die Bären aus Zagreb haben nichts zu verschenken.

Einzig bei Vienna Capitals gelang dem EC-KAC in der aktuellen Saison der Erste Bank Eishockey Liga eine voller Erfolg. Obwohl wir weit entfernt davon sind, uns Sorgen um den (Rekord-)Meister machen zu müssen, befragten wir nach dem Donnerstags-Training Dieter Kalt dazu.

Kalt: „Wir waren nicht gut genug“ Dieter Kalt zeigte sich als Musterprofi. Für ihn sei es „eine Kopf-Frage“ warum die Rotjacken derzeit noch nicht so viele Siege auf ihrem Konto hätten wie erhofft. „Wir waren zum Beispiel gegen Ljubljana einfach nicht gut genug. In allen anderen Partien haperte es an Kleinigkeiten. Zuletzt in Ungarn haben wir viele, viele Chancen erarbeitet, gut gespielt, aber die Scheibe nicht an Tommi Satosaari vorbeigebracht. Wir müssen uns darauf konzentrieren, alle die Kleinigkeiten zu machen, die fürs Eishockey wichtig sind. Da sind wir manchmal über 60 Minuten noch nicht konsequent genug.“ Wie soll es nun gegen Zagreb weiter gehen? „Wir müssen die Arbeitsschuhe anziehen, uns voll einsetzten und gewinnen. Gerade vor unseren eigenen Fans ist das unser klares Ziel“, so Kalt, der erfreuliches über sein Team berichten konnte: „Andy Schneider ist eine sehr guter Spieler, der schwer zu ersetzen ist. Heute hat er bereits wieder trainiert- ob er gegen KHL Medvescak Zagreb eingesetzt wird, kann ich allerdings noch nicht sagen.“ Wäre dies der Fall, hätte Headcoach Manny Viveiros seinen gesamten Kader zur Verfügung.

Letang: „Eine schwere Aufgabe“ Zagreb muss auf jeden Fall einen Spieler vorgeben: Mato Mladenovic musste an der Schulter operiert werden und fällt längerfristig aus. Verteidiger Alan Letang lässt sich durch die letzten Niederlagen der Rotjacken nicht täuschen: „Beim KAC wird es schwer zu spielen werden. Egal ob Andy Schneider spielt oder nicht. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, wir sind noch immer neu in der Liga und müssen unsere Spielphilosophie auch vor solch fanatischen Fans wie den Klagenfurtern durchziehen: Der KAC wird Druck auf uns ausüben, wir müssen uns sowieso kontinuierlich verbessern.“ Welche Rolle spielen die Fans – in Klagenfurt und in der Erste Bank Eishockey Liga? „Es ist für einen Eishockey-Spieler immer großartig, wenn er vor vollem Haus spielen kann. Wenn es dir gelingt, eine Unterzahl zu überstehen, oder ein Powerplay gut aufzuziehen, und du hörst die Fans von draußen, und du fühlst ihre Begeisterung mit, da kann ich schon einmal eine Gänsehaut bekommen. In Zagreb steht die ganze Stadt hinter uns, und das war für mich eine tolle Überraschung. Es ist so eine schöne Stadt mit so freundlichen Menschen. Ganz wunderbar“ schwärmte der in Ontario geborene Letang. Gerade in Kärnten hatte es zuletzt gegen den EC-VSV erstmals eine Klatsche für die Bären gesetzt. Waren konditionelle Probleme der Grund? „Das glaube ich nicht. VSV ist stark, genau wie es der KAC auch ist. Wir haben lange mitgehalten, aber in relativ kurzer zeit drei Tore bekommen. Es gibt Abende, an denen läuft es einfach nicht. Das war so ein Abend, das hatte nichts mit konditionellen Problemen zu tun.“ schloss der Defender, der 14 NHL-Spiele für die Dallas Stars, die Calgary Flames und die New York Islanders bestritten hat.

Freitag, 25. September 2009, 19:15 Uhr
EC-KAC - KHL Medvescak Zagreb (026)
Schiedsrichter: KELLNER, Sporer, Wurzer.

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Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite
EC Klagenfurter AC