RBS 07/08, Koch, von vorne Eisenbauer.com

Salzburg nervenstark gegen VSV



Teilen auf facebook


Sonntag, 24.Februar 2008 - 20:33 - Nichts wurde es aus der gelungenen Aufholjagd des VSV. Der Vizemeister hielt bei Meister Salzburg bis ins letzte Drittel mit, musste sich dann aber dank vollem Risikos nach dem 0:1 mit 0:3 geschlagen geben. Titelverteidiger Salzburg fordert damit im Halbfinale die Vienna Capitals.Im Premiere-Austria-Livespiel siegte Meister EC Red Bull Salzburg gegen den EC VSV 3:0. Die Bullen gewannen die Viertelfinalserie 3:2 und starten am Dienstag die Halbfinalserie bei den Vienna Capitals. Für die Adler ist die Saison zu Ende. Shutout für Reinhard Divis.

Im ersten Abschnitt bekamen die Fans ein Spiel, wie auf einer schiefen Ebene zu sehen: Die Salzburger übten viel Druck auf die Villacher Adler aus und bestimmten das Spielgeschehen. Nur selten kamen die Kärntner gefährlich aus dem eigenen Drittel. Bereits nach der ersten Chance von Bulle Patrick Harand, gerieten Josh Green und Adler Günther Lanzinger ein wenig mit den Fäusten aneinander. Beide mussten für zwei Minuten auf die Strafbank.

Die Mozartstädter versuchten es im ersten Drittel mit Schüssen aus allen Lagen: Allein die Torschussbilanz (22:3) sprach eine klare Sprache für die Bullen. Allerdings blieb VSV-Goalie Gert Prohaska gegen die anstürmenden Mozartstädter der Sieger. Die Kärntner versuchten es mit Zermürbungstaktik, standen in der Defensive ausgezeichnet. Nach den ersten 20 Spielminuten blieb es aber beim 0:0. 24 Sekunden vor Drittelende kassierte Mickey Elick wegen unkorrekten Körperangriff noch zwei Strafminuten, bedeutete die Bullen begannen das Mitteldrittel in Überzahl (1:36 Minuten).

Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht allzu viel am Spielverlauf: Zu Beginn des Mitteldrittels ging das druckvolle Spiel der Bullen weiter. Die Mozartstädter legten viel Tempo auf das Eis, während die Adler geschickt verteidigten und mit Gert Prohaska einen sicheren Rückhalt im Tor hatten. Mit Fortdauer der Partie trauten sich die Kärntner mehr, gefährlicher waren aber die Gastgeber. Die Draustädter waren auch im Glück: In den ersten 40 Minuten rettete vier Mal Aluminium die Blau-Weißen vor einem Gegentreffer.

Im Schlussabschnitt wurden der Meister schließlich für sein aggressives, Offensiveishockey belohnt: In der 54. Minute brach Marco Pewal den Bann, brachte die Salzburger 1:0 in Führung. Zuvor konnten die Kärntner 49 Sekunden eine 5:3-Überlegenheit nicht nützen, weitere 3:11 Minuten blieb man bei 5:4 erfolg- und ideenlos. Damit bekamen die Bullen Oberwasser, MacLean und Daniel Welser (ins leere Tor) fixierten den verdienten Erfolg der Gastgeber. Bei den Bullen feierte Reinhard Divis sein viertes Shut-out in dieser Saison.

Die Bullen stehen im Halbfinale, treffen am Dienstag zum Beginn der Best-of-seven-Serie auswärts auf die Vienna Capitals. Für den VSV ist die Saison zu Ende, für Greg Holst war es – nach sechs Jahren - das letzte Match als VSV-Coach.

EC Red Bull Salzburg - EC Pasut VSV 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)
Zuschauer: 3.200
Referees: CERVENAK P.; ERD U., HÜTTER A.
Tore: PEWAL M. (53:51 / LUKAS R., WELSER D.), MACLEAN D. (56:34 / PINTER P.), WELSER D. (59:47 / MACLEAN D.) resp.
Goalkeepers: DIVIS R. (60 min. / 22 SA. / 0 GA.) resp. PROHASKA G. (59 min. / 41 SA. / 2 GA.)
Penalty in minuten: 16 resp. 12

Die Kader:
EC Red Bull Salzburg: ARTURSSON G., DIVIS R., GREEN J., HARAND P., HÖNECKL T., Johnson C., KALT D., KOCH T., LANZ W., LINDGREN V., LUKAS R., LYNCH D., MACLEAN D., MAIRITSCH M., PEWAL M., PINTER P., REISINGER A., Royer R., SCHWAB M., TRATTNIG M., ULRICH M., WELSER D.

EC Pasut VSV: ACKER G., BOUSQUET D., BROWN M., EDGERTON D., ELICK M., GAUTHIER D., KASPITZ R., KROMP W., LANZINGER G., ORAZE M., PEINTNER M., PETRIK B., PETRIK N., PFEFFER T., PROHASKA G., RAFFL M., RAFFL T., SCOVILLE D., SLIVNIK D., STARKBAUM B., STEWART M., TOFF N.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
EC Villacher SV
EC Red Bull Salzburg