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VSV schlägt in Salzburg zurück



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Dienstag, 19.Februar 2008 - 21:32 - Totgeglaubte leben bekanntlich immer länger - so auch der VSV! Die Adler standen in Salzburg mit dem Rücken zur Wand und zeigten den berüchtigten Villacher Charakter. Mit viel Einsatz wurde Meister Salzburg mit 3:0 in die Schranken gewiesen und damit in der Serie auf 1:2 verkürzt. Die Trendwende?EC VSV gewinnt beim EC Red Bull Salzburg 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). In der ausverkauften Volksgarten Eisarena hatten die Red Bulls die Spielanteile, die kämpferischen Adler die Torchancen. Gert Prohaska mit seinem ersten Saison-Shutout. Der scheidende VSV-Headcoach Holst steht weiter hinter der Bande. 2:1 für Salzburg in der best-of-five Viertelfinalserie.

Fulminanter Auftakt für die Gäste aus Villach in der ausverkauften Salzburger Volksgarten Eisarena. Nach einem Querpass von Kaspitz traf Michael Raffl per Onetimer genau ins Eck – 0:1 nach 69 Sekunden und das erste Playoff-Tor des Jungadlers. Die Red Bulls hatten in der Folge zahlreiche Möglichkeiten: in zwei aufeinander folgenden Powerplays inklusive 69 Sek. im 5-3 und - nachdem Kaspitz wegen eines Checks von hinten eine 5 + Spieldauerstrafe kassierte – in einer weiteren längeren Überzahlphase. Der Titelverteidiger blieb jedoch ohne wirkliche Torchancen. Die hatten durch Bousquet (17.) und Thomas Raffl (19./Lattenkreuz) erneut die Blau-Weissen.

Im Mitteldrittel dann viele Strafen auf beiden Seiten. Die gefährlicheren Torszenen hatten – auch ohne Topscorer Kaspitz - weiter die Adler. Salzburg agierte zu umständlich und verzettelte sich zumeist in Kombinationen. In der 27. Minute erstocherte Marc Brown (3. Treffer in der Serie) im Powerplay das 0:2, was ein Handgemenge zwischen Johnson und Peintner auslöste. 21 Sekunden später gelang Bousquet im 4-4 das 0:3 und der perfekte Doppelschlag – Timeout Red Bulls.

Salzburg-Goalie Divis verhinderte zuvor gegen Bousquet (24.) und danach gegen Thomas Raffl (34.) und Dany Gauthier (36.) Schlimmeres.

Salzburg-Sturmlauf, VSV jubelt mit 250 mitgereisten Fans
Im Schlussdrittel erhöhte Salzburg mit deutlich mehr Spielanteilen noch einmal den Druck, blieb aber wie schon in den 40 Minuten zuvor zu ineffizient. Die Kärntner waren durch Peintner (43.) zunächst weiter im Konter gefährlich, ehe sie sich zu Spielende hin immer mehr zurückzogen, schließlich das 3:0 über die Zeit brachten.
250 mitgereiste Villach-Fans bejubelten eine weiteres Heimspiel – kommenden Donnerstag – mit Greg Holst hinter der Bande.

EC Red Bull Salzburg - EC Pasut VSV 0:3 (0:1, 0:2, 0:0)
Zuschauer: 3.200
Referees: BERNEKER T.; GRABER M., MATHIS N.
Tore: RAFFL M. (01:09 / KASPITZ R., LANZINGER G.), BROWN M. (26:15 / PEINTNER M., EDGERTON D.), BOUSQUET D. (26:36 / GAUTHIER D.)
Goalkeepers: DIVIS R. (58 min. / 38 SA. / 3 GA.) resp. PROHASKA G. (60 min. / 33 SA. / 0 GA.)
Penalty in minuten: 16 resp. 45 (GA-MI - KASPITZ R.)

Die Kader:
EC Red Bull Salzburg: ARTURSSON G., DIVIS R., GREEN J., HARAND P., INNERWINKLER T., Johnson C., KALT D., KOCH T., LANZ W., LINDGREN V., LUKAS R., LYNCH D., MACLEAN D., MAIRITSCH M., PEWAL M., PINTER P., REISINGER A., SCHWAB M., TARVAINEN J., TRATTNIG M., ULRICH M., WELSER D.

EC Pasut VSV: ACKER G., BOUSQUET D., BROWN M., EDGERTON D., ELICK M., GAUTHIER D., KASPITZ R., KROMP W., LANZINGER G., ORAZE M., PEINTNER M., PETRIK B., PETRIK N., PFEFFER T., PROHASKA G., RAFFL M., RAFFL T., SCOVILLE D., SLIVNIK D., STARKBAUM B., STEWART M., TOFF N.

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