VSV 06/07, Bousquet, von links Eisenbauer.com

Meister Salzburg gewinnt auch in Villach



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Sonntag, 17.Februar 2008 - 20:30 - War das die Vorentscheidung? Meister Salzburg gewann auch das zweite Spiel gegen den VSV und steht damit vor dem Sieg in der Best of Five Serie. Der VSV konnte beim 1:4 gegen die Bullen lange Zeit mithalten, verlor die Partie dann aber im Schlussdrittel.Meister EC Red Bull Salzburg besiegte im zweiten Viertelfinalspiel den EC VSV mit 4:1 und stellte in der Best-of-five-Serie auf 2:0. Schon am Dienstag können die Bullen zu Hause den Semifinaleinzug fixieren. Geburtstagskind Daniel Welser sorgte im Premiere-Austria-Livespiel für das vor entscheidende 3:1.

Ausverkauftes Haus in der Villacher Stadthalle! Beide Teams agierten im ersten Drittel ohne allzu großes Risiko, spielten konzentriert und schnell nach vorne. Die Bulls scheiterten schon nach zwölf Sekunden durch Robert Lukas mit ihrer ersten Torchance nur an der Querlatte. Geburtstagskind Daniel Welser hatte eine weitere Topchance.

In der dritten Minute kassierte Donald MacLean wegen Behinderung von Wolfgang Kromp eine 2-Minuten-Strafe. Außerdem musste Daniel Welser wegen unabsichtlichen hohen Stockes gegen Thomas Raffl, der eine leichte blutende Wunde davon trug, sogar 2+2 Minuten in die Kühlbox. Den Adlern bot sich dadurch für zwei Minuten eine 5:3-Überlegenheit. Die größte Möglichkeit hatte Roland Kaspitz, aber Tor wollte keines gelingen. Bei 5:4-Überzahl scheiterte Markus Peintner in einer 2:1-Situation – nach einem Fehler von Martin Ulrich – mit einem tollen Hacken an Bullen-Goalie Reinhard Divis.

Beide Teams spielten schnell aus ihrem Drittel heraus. Die Bullen wurden mit Fortdauer der Partie immer stärker. In der 20. Minute scheiterte Marco Pewal noch alleine gegen Gert Prohaska. Der Bullen-Stürmer holt sich die Scheibe nochmals zurück und findet Donald MacLean, der 33 Sekunden vor der Pausensirene die Mozartstädter mit 1:0 in Front schießt.

Im zweiten Drittel dominierten die Defensivabteilungen. Die Bullen standen nah am Mann, ließen ihrem Gegnern wenig Platz. Doch einmal waren die Salzburger nicht so aufmerksam: Nach einem Fehler von Jungbulle Martin Mairitsch, nimmt Niki Petrik die Scheibe auf, passt zu VSV-Topscorer Roland Kaspitz, der den Puck ideal zu Martin Oraze brachte. Oraze (31.) macht noch zwei Schlittschuhschritte in Richtung Bullen-Goalie Reinhard Divis und schoss trocken zum 1:1ein. Peintner hätte wenige Sekunden später nachlegen können. In der Folge wurde die Partie heißer und ruppiger.

Im Schlussdrittel begannen (1:57 Minuten) die Salzburger in Überzahl. Als Thomas Pfeffer nach Foul an Marco Pewal in der Anfangsphase für zwei Minuten auf die Strafbank musste, bot sich den Adlern sogar 30 Sekunden eine 5:3-Überlegenheit. Die Chancen blieben aber ungenützt. In der 46. Minuten fährt Bullen-Kapitän Dieter Kalt einen Gegenstoß. Seinen Schuss kann VSV-Torhüter Prohaska nur nach vorne abwehren. Den Abpraller verwertete Thomas Koch (Schlittschuh) zum 2:1. VSV-Kapitän Mike Stewart protestierte, aber Head Längle gab den Treffer. Die Bullen dominierten das Mitteldrittel, waren Chef in der neutralen Zone und sorgten weiterhin für Brandgefahr. Bei den Adlern ging hingegen kaum noch etwas nach vorne.

Meister EC Red Bull Salzburg konnte sich auch auf eine starke Defensive verlassen. Im Finish sorgte Daniel Welser – an seinem 25. Geburtstag – nach tollem Zuspiel von Marco Pewal mit dem 3:1 die endgültige Entscheidung. Green (60.) schaffte mit einem Treffer ins leere Tor sogar das 4:1. Damit stellten die Bullen in der Best of five Serie auf 2:0. Am Dienstag haben die Bullen zu Hause den ersten von drei Matchbällen!

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EC Villacher SV
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