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Jesenice gleicht gegen Linz aus



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Sonntag, 17.Februar 2008 - 19:42 - Der HK Jesenice hat zurückgeschlagen! Zwei Mal lagen die Slowenen gegen die Black Wings zurück, glichen jedes Mal wieder aus und setzten schließlich mit einem Doppelschlag binnen 17 Sekunden zum K.O. an. In der Serie heißt es damit 1:1, der Druck wächst.HK Acroni Jesenice gewinnt gegen EHC Liwest BW Linz 4:2 (1:1, 3:1, 0:0). Trotz zahlreich vergebener Powerplaymöglichkeiten sorgten die ambitionierter agierenden Slowenen im zweiten Drittel mit einem Doppelschlag binnen 17 Sek. für die Entscheidung, mit dem Sieg zum 1:1-Ausgleich in der best-of-five Serie.

Bei Jesenice fehlten Matthiasson und Vidmar, hingegen hütete der gestern noch fraglich gewesene Robert Kristan den Kasten der Slowenen. Bei den Linzern fehlten Gerd Gruber (Adduktoren) und Markus Schlacher (Saisonende nach Schulter-OP). Im Tor stand Jürgen Penker.

Viel Tempo und zahlreiche Torchancen prägten das Auftaktdrittel im zweiten Viertelfinalduell der Stahlstädter. Die Gäste aus Linz erwischten einen perfekten Start. Philipp Lukas traf in der zweiten Minute nach 18 Sekunden im ersten Powerplay mit dem ersten Schuss zum 0:1. Zwei Minuten später konnte Jesenice – erneut in Unterzahl – aber ausgleichen. Paul Healey traf durch die Beine von Penker zum viel umjubelten 1:1. Danach hätten die Slowenen in einer sieben Minuten langen Powerplayserie mit phasenweise zwei Mann mehr am Eis in Führung gehen müssen, hatten ihre größte Chance durch Terlikar (15.) aber erst danach. Die Black Wings hatten durch Baumgartner im Powerplay (17.) die Führung für die Linzer am Schläger.

Zunächst fielen im zweiten Abschnitt wieder zu Beginn die Tore. Aus einer ungefährlichen Situation gingen die weiter defensiv eingestellten Black Wings durch Severson nach Zuspiel von Ignatjevs (16. Saisonassist, der 7. gegen Jesenice) wieder in Führung. Jesenice hatte erneut schnell eine Antwort parat, glich 105 Sekunden später durch Bekar aus, erhöhte fortan den Druck und sorgte in drei weiteren Powerplays für wesentlich mehr Gefahr als in Abschnitt eins – jedoch weiter ohne Torerfolg. (Die Powerplay-Saisonbilanz im direkten Duell zu diesem Zeitpunkt: 3 aus 40). In der 36. Minute wurde Jesenice als aktivere Mannschaft doch noch belohnt. Hafner ließ nach idealem Zuspiel von Malmström Penker keine Chance. 17 Sekunden später, noch mitten im Torjubel, machten Poloncic und Golicic in einem perfekt gespielten Konter das 4:2 und den Doppelschlag perfekt.

26 Sekunden vor Drittelende unterbrach Head-Referee Haas wegen der unspielbar gewordenen Eisfläche die Partie und entschied, die restliche Zeit des zweiten und das ganze letzte Drittel nach der Eisreparatur auf einmal zu spielen.

Liwest Linz erhöhte im Schlussdrittel den Druck, riss das Spiel an sich und hatten durch zwei Powerplays, Ignatjevs (54.) und Martin Hohenberger (58./Stange) zahlreiche Chancen, noch einmal heranzukommen. Jesenice-Goalie Kristan hielt den zwei-Tore-Vorsprung jedoch bis zum Schluss fest, auch als 90 Sekunden vor dem Ende Linz-Goalie Penker vom Eis genommen wurde.

Jesenice glich schlussendlich mit dem 4:2-Sieg, der im zweiten, sehr ambitionierten Drittel der Hausherren herausgespielt wurde, in der best-of-five Viertelfinalserie auf 1:1 aus.

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Liwest Black Wings Linz