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Alba Volan wirft vor Meisterduell Trainer raus



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Donnerstag, 22.November 2007 - 17:00 - Ungarns Meister Alba Volan hat vor dem Spiel in Salzburg seine Konsequenzen gezogen. Wegen des sportlichen Misserfolgs wurde Trainer Jasko gefeuert, man sucht einen neuen Coach. In Salzburg droht die nächste Niederlage und der bereits 100. Gegentreffer in der EBEL Saison!Freitag, 23. November 2007, 19.15 Uhr.
EC Red Bull SalzburgAlba Volan FeVita (119).
Schiedsrichter: BOGEN, Hofer, Peiskar.

Der Meister EC Red Bull Salzburg empfängt am Freitag das Tabellenschlusslicht Alba Volan FeVita. Die Ungarn trennten sich von Headcoach Jan Jasko. Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer Lajos Enekes das Coachen. Johnson-Debüt im Bullen-Dress weiter unsicher. Beim Meister ist Daniel Welser nach seiner zweiten Spieldauerdisziplinarstrafe ebenso nicht spielberechtigt wie Remi Royer wegen seiner Matchstrafe.

Der Meister EC Red Bull Salzburg empfängt am Donnerstag den Tabellennachzügler Alba Volan FeVita. Bei den Mozartstädtern konnte man in den letzten Spielen einen klaren Aufwärtstrend erkennen: Aus den vergangenen fünf Partien holten die Bullen neun Punkte. „Die Mannschaft hat hart gearbeitet. Es war Zeit Gas zu geben. Vor allem defensiv spielen wir jetzt viel besser. Auch unsere jungen Spieler haben in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, meinte der 22-jährige Philipp Pinter.

Johnson-Debüt weiterhin unsicher
Bei den Bullen steht hinter dem Debüt von Craig Johnson noch ein großes Fragezeichen. Es sind nach wie vor nicht alle notwendigen Formalitäten für eine Spielberechtigung erfüllt. Der 35-jährige US-Amerikaner bestritt bereits 557-NHL-Partien und schaffte dabei 173 Scorerpunkte (75 Tore bzw. 98 Assists). In den vergangenen drei Jahren spielte der Stürmer in der DEL für die Hamburg Freezers und die Düsseldorf Metro Stars. Weiters müssen die Bullen zu den verletzten Banham, Pewal, Artursson nun auch Welser (zweite Spieldauerdisziplinarstrafe) und Royer (Matchstrafe) vorgeben.

Bisher konnten die Mozartstädter beide Saisonduelle gewinnen. In Salzburg deklassierten die Bullen die Ungarn zuletzt mit 7:0. Alba Volan FeVita kassierte in der laufenden Meisterschaft bereits 95 Gegentreffer, in Salzburg droht jetzt der Hunderter. Philipp Pinter, EBEL-YoungStar der Saison 2006/07, warnt davor den Gegner zu unterschätzen: „Gegen die Ungarn wartet kein einfaches Spiel auf uns. Die Mannschaft darf Alba Volan keinesfalls unterschätzen. Wir wollen offensives Tempoeishockey zeigen und die Ungarn zu Strafen zwingen, selbst jedoch wenig Strafen nehmen.“

Bullen schossen bereits 29 Powerplaytreffer
In der Powerplay-Statistik haben sich die Bullen auf Platz drei vorgearbeitet. Dieter Kalt und Co. halten bei einer Effizienz von 20,71 Prozent. In 23 Runden erzielte der Meister in 140 Überzahlsituationen – kein anderes EBEL-Team spielte so oft in Überzahl - 29 seiner 74 Saisontreffer. Mehr PP-Treffer (35) gelangen nur dem Tabellenführer EV Vienna Capitals.

Alba Volan trennte sich von Headcoach Jan Jasko
Das Management des Liganeulings Alba Volan FeVita hat auf das bisherige Abschneiden in der Erste Bank Eishockey Liga reagiert: Die Ungarn trennten sich heute von Headcoach Jan Jasko. Sieben Punkte aus 23 Runden waren zu wenig.

Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer Lajos Enekes das Coachen. „Wir wissen, dass dieses Team zu einer besseren Leistung fähig ist. Die Entscheidung war sicher richtig und wird dem Team das verlorene Selbstvertrauen zurückgeben“, meinte Präsident Istvan Toth. „Die Ergebnisse und die wenigen Punkte waren nicht der einzige Grund für diesen Schritt. Aber natürlich wäre es schön mehr Zähler auf dem Konto zu haben“, ergänzte Alba Volans Generalmanager Gabor Ocskay.

„Das größte Problem ist, dass das Team nur 60 Prozent ihrer Leistung bringt. Wir möchten auch in den kommenden Jahren in der EBEL mitspielen. Wir sind gerade in Verhandlungen mit einigen Trainern aus Schweden und Finnland“, verriet Ocskay. Vorübergehend übernimmt der bisherige Co-Trainer Lajos Enekes das Coachen. Enekes wird am Freitag gegen Salzburg sein Debüt feiern. In den nächsten Spielen werden keine großen Veränderungen im Team vorgenommen werden. „Unsere Spielanlage wird sich nicht ändern. Der Trainerwechsel soll positive Einflüsse auf die Spieler haben. Wir versuchen alles um den Erfolg zu erreichen, das Wichtigste ist, dass die Spieler das Maximum aus sich herausholen“, so der Manager.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg
Fehervar AV19