Halbfinalstart in der DEL; Vorentscheidung in den Play Downs mit Unterluggauer



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Dienstag, 02.April 2002 - 6:28 - Gestern starteten in der DEL die Halbfinale. Die "Best of Five" Serien lauten:







München BaronsKölner Haie



Mannheimer Adler – Kassel Huskies








Beide Spiele waren extrem spannend und wurden nur mit einem Tor Unterschied entschieden.







Auch in den Playdowns wurde gestern wieder gespielt. Gerhard Unterluggauer traf zum fünften Mal mit seinen Schweninger Wild Wings auf die Berlin Capitals. Hier war´s noch spannender. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen.







Spielberichte gibt’s in den Zusatzinfos......




München BaronsKölner Haie 2:1 ( 1:1 / 1:0 / 0:0 )







Eine spannende Partie bekamen die Fans gestern in München zu sehen. Am Ende gab es zwei Matchwinner in diesem Spiel. Boris Rousson im Tor der Barons, der 29 Schüsse entschärfen konnte und Simon Wheeldon der den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte.







Das Spiel begann etwas zerfahren mit einigen Strafen auf beiden Seiten. Die Teams konnten aber keine zählbares Kapital daraus schlagen.



Nach 11:22 war es dann soweit. Die Fans konnten den ersten Treffer bejubeln. Allerdings waren es die Gästefans, die sich über die Führung freuten.



Corey Millen konnte Rousson zum 0:1 bezwingen.







Doch die Freude wehrte nur knapp 2 Minuten. Da saß Eric Bertrand auf Seiten der Kölner wegen Beinstellens in der Kühlbox. Es war das 3. Powerplay für die Barons.




Und diesmal nutzten sie ihre Chance. Jason Herter ließ die knapp 3800 Fans in der wieder nicht ausverkauften Müncher Halle, jubeln.



Mit diesem Spielstand ging es dann auch ins 2. Drittel.







Dort sollte schon die Entscheidung zugunsten der Barons fallen. Und wieder war es eine Powerplay Situation.




Knapp 12 Minuten waren gespielt als Niclas Sundblad wegen Stockschlagens in der Kühlbox saß.




Der Torschütze war wie bereits erwähnt Simon Wheeldon . Mindestens 50% dieses Tores gehören aber Derek Plante . Dieser hatte den Puck von hinter dem Tor mustergültig auf den völlig freistehenden Österreicher gespielt. Der hatte dann keine Probleme den Puck aus knapp 1 Meter im Tor unterzubringen.




Im weiteren Verlauf des Spieles drängten die Gäste auf den Ausgleich. Doch Rousson war nicht mehr zu überwinden.



So blieb es bis zum Ende beim knappen Sieg der Barons die damit auf 1:0 in der Serie stellen konnten.







Mannheimer Adler - Kassel Huskies 5:4 ( 2:1 / 2:0 / 1:3 )







9 Tore bekamen 6800 Fans gestern in der Mannheimer Eisarena zu sehen. Allerdings war die Partie knapper als man sie vorher erwartet hatte. Die Adler gaben eine 5:1 Führung fast noch aus der Hand.




Den ersten Treffer konnten die Gäste erzielen und zwar bei einer 5:3 Überzahl.



Mike Stevens und Stephan Richer saßen in der Kühlbox als Daniel Kreutzer die Mannschaft von Hans Zach in Führung brachte. Knapp 9 Minuten waren da gespielt.







Die Adler konnten aber noch im ersten Drittel die Partie umdrehen.



Mike Stevens ( 13. ) und Wayne Heyns ( 15. ) trafen und sorgten so für den Spielstand von 2:1 für die Adler.







Im 2. Drittel machten dann die Adler da weiter wo sie im ersten augehört hatten. Nach nur knapp 6 Minuten stand es nach Treffern von Michael Picard ( 23. ) und Ilja Vorobjev ( 26.) 4:1 für die Hausherren.




Hans Zach hatte dann genug gesehen von seinem Starting Goalie. Ilpo Kauhanen mußte für Leonid Fatikov weichen.




Der brauchte sich auch nicht über Unterbeschäftigung beklagen. 10 Schüsse mußte er noch in diesem Drittel entschärfen. Und er tat das mit Bravour. Die Adler konnten keinen weiteren Treffer mehr erzielen.




So ging man mit 4:1 in das Schlußdrittel.



Dort gings dann richtig rund.



Den besseren Start hatten wieder die Hausherren. Francois Groleau erzielte das 5:1.




Damit schien die Sache gelaufen. Zumindest aus Sicht der Adler. Aber noch lange nicht für die Huskies. Die griffen nun mit dem Mute der Verzweiflung an. Und sie konnten wirklich Tor um Tor aufholen. Klaus Kathan ( 48.), Tommy Hartocks ( 52. ) und Pat Mikesch ( 56. pp ) brachten die Huskies noch auf 5:4 heran.



Zu mehr reichte es dann leider nicht mehr. Die Adler gingen mit dem 5:4 Sieg vom Eis.



Die Zach Truppe kann aber auf dies Leistung im 3. Drittel sicher aufbauen und Motivation für das 2. Spiel am Mittwoch schöpfen, wenn sie dann die Adler Zuhause empfangen werden.







Berlin Capitals – Schweninger Wild Wings 3:2 n.P. ( 0:0 / 1:2 / 1:0 / 0:0 / 1:0 )







Für Gerhard Unterluggauer ging heute die Play Down Serie weiter. Der aktuelle Stand der Serie ist 2:2. Also ist dieses 5. Spiel ganz wichtig da man heute die Serie in seine Richtung schieben kann. Es ging also um sehr viel.




Und genauso wurde diese Spiel geführt. Besonders im 1. Drittel ging es zur Sache. 18 Strafminuten ( 10 Caps – 8 Wild Wings ) gab es. Keines der Teams konnte aber eine dieser Powerplaychancen nutzen und auch sonst gab es in diesem Drittel nicht viele eishockeytechnische Höhepunkte.




Also ging es mit dem 0:0 in die Drittelpause. Dort fanden dann offensichtlich die Coaches die richtigen Worte, den von hier an gab es im gesamten Spiel nur mehr 4 Strafen.



Und auch Tore waren zu bejubeln.



Zuerst war es das Team von Unterluggauer das traf. Und zwar gleich doppelt.



Mike Bullard ( 26. ) und Dave Chyzowsi ( 32. ) brachten die Gäste mit 0:2 in Führung.



Doch die Caps gaben nicht auf und schlugen nach 38 Minuten zurück.



Evgeny Davydov traf zum 1:2.



Mit diesem Stand gings dann in das 3. Drittel.



Dort konnten die Caps dann ausgleichen. Alexander Kercs ( 51. ) traf für die Hausherren.



Bei diesem 2:2 bliebs dann auch nach regulärer Spielzeit und Verlängerung.



Also mußte die Entscheidung im Penaltyschießen fallen.



Dort hatten dann die Hausherren die bessern Nerven.



Ronny Arendt erzielte den entscheidenden Penalty für die Caps die damit in der Serie mit 3:2 in Führung gehen.







Serienstände:







Playoff – Halbfinale:







München Barons – Kölner Haie1:0



Mannheimer Adler – Kassel Huskies 1:0







Playdowns






Berlin Capitals – Schweninger Wild Wings 3:2