Innsbruck mit Sieg über VSV wieder auf Rang 2



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Freitag, 19.November 2004 - 21:40 - Der HC Innsbruck hat sich wieder auf Rang 2 der Erste Bank Eishockey Liga zurückgemeldet. Die Tiroler besiegten in einem knappen Spiel Vizemeister VSV nicht unverdient mit 3:2 und ließen die Vienna Capitals damit wieder hinter sich.HCI-Coach Tommy Samuelsson hatte nach den aufregenden 60 Minuten gegen Villach eine einfache Erklärung für den zwar hart erkämpften, letztlich aber doch hoch verdienten 3:2-Erfolg: „Wir haben heute die wichtigen kleinen Sachen viel besser gemacht als zuletzt. Und das war der Unterschied!“





„Im zweiten Spieldrittel hatten wir sechs Minuten Überzahl zu überstehen, Villach war am Drücker, wir hatten auch ein paar mal Glück. Doch nach der 2:1 Führung war es wichtig, dass wir im letzten Abschnitt so weitergespielt haben. Man darf sich in dieser Liga nicht verstecken, denn eines ist klar: selbst wenn du 30 Sekunden vor Ende 3:1 führst, dann kann es noch einmal eng werden. Dass haben wir selbst gesehen“, so der Head-Coach.





Ein enges Spiel erwartet nun der Schwede auch am morgigen Sonntag in Graz. „Im Augenblick gibt es in der Tabelle zwar einen Unterschied zwischen den beiden Klubs, aber nicht unbedingt einen auf dem Eis. Wir haben uns gegen die Steirer heuer immer sehr hart getan. Nur wenn wir alles geben, von der ersten Sekunde an höchst konzentriert spielen, können wir bestehen."





Im Lager unserer Mannschaft überwog natürlich die Freude nach dem Sieg gegen Villach. Vor allem weil mit Unterluggauer, Pusnik, Hohenberger, Kaspitz und Klimbacher gleich ein Quintett mit VSV-Vergangenheit am Werk war. Für Gerhard Unterluggauer, der nach einem Volleyschuss mitten ins Gesicht mit vier Stichen genäht werden musste, aber wieder auf das Eis zurückkam und damit eindrucksvoll Härte a la Villach demonstrierte, war es ein verdienter Sieg: „Dank einer kompakten Abwehr".





Und noch etwas. Wenn die Villacher spüren, dass sie mit ihrem harten Spiel nicht beeindrucken können, dann fehlt ihnen eine Alternative. Sedlak zum Beispiel hatte keine Angst vor Doyle und Stewart oder Malkoc. Und das hat sie frustriert“.







HC TWK Innsbruck - EC VSV 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
Zuschauer: 2.500
Referees: Hagen R.; Berneker T., Stocker M.
Tore: Rahm N. (05:33 / Nordfeldt H., Kaspitz R.), Zetterberg P. (33:03 / Rahm N., Johansson T.), Unterluggauer G. (51:33 / Pusnik A., Divis R.) resp., Krog J. (33:59 / Vnuk T., Doyle R.), Stewart M. (59:36 / Krog J., Vnuk T.)
Goalkeepers: Dalpiaz C. (60 min. / 19 SA. / 2 GA.) resp. Divis R. (59 min. / 33 SA. / 3 GA.)
Penalty in minutes: 22 (Misconduct - Nordfeldt H.) resp. 35 (Game Misconduct - Doyle R.)



Die Kader:
Innsbruck: Kaspitz R., Mössmer P., Sedlak Z., Nordfeldt H., Pusnik A., Zetterberg P., Divis R., Hohenberger M., Müller T., Praxmarer M., Höller A., Schönberger M., Schwitzer L., Dalpiaz C., Gottardis F., Mellitzer A., Schwitzer F., Unterluggauer G., Klimbacher S., Rahm N.,



VSV: Frei C., Lanzinger G., Rac W., Wiedmaier S., Herzog S., Kromp W., Schildorfer D., Raffl T., Krog J., Vnuk T., Penney J., Petrik N., Divis R., Kerschbaumer M., Oraze M., Stewart M., Malkoc D., Wild R., Doyle R., Steinwender R.

passende Links:

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