Der HC Bozen geht heuer neue Wege



Teilen auf facebook


Montag, 13.August 2012 - 16:57 - Der italienische Eishockey-Rekordmeister setzt in der kommenden Saison 2012/13 voll auf die einheimischen Spieler. Und er will mit seinen äußerst vorteilhaften Abo-Preisen wieder so viele Fans als möglich in die Eiswelle locken. Das sind die beiden Eckpunkte des Jahresprogramms, das der HC Bozen am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz im Restaurant "Cascade" vorgestellt hat.

In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten will der HC Bozen neue Wege gehen und damit den anderen Eishockeyvereinen in Südtirol und Italien als Beispiel gelten. "Wir standen heuer vor der Entscheidung die Profimannschaft aufzulassen, oder völlig neue Wege zu gehen. Wir haben uns im Vorstand für die zweite Variante entschieden. Obwohl man heuer sechs Ausländer einsetzen darf, werden wir diesen Rahmen nicht zur Gänze ausschöpfen. Wenn wir einen Ausländer holen, dann muss es ein richtig guter Spieler sein. Wir gehen davon aus, dass wir vier Transferkartenspieler zu uns holen werden", sagte HCB-Geschäftsführer Dieter Knoll.

Der HC Bozen wolle im kommenden Sportjahr voll auf die einheimischen Spieler setzen. "Wir haben alle Verträge mit unseren zehn einheimischen Spielern verlängert und mit Markus Gander, Peter Wunderer und Federico Gilmozzi drei junge Spieler aus der Region unter Vertrag genommen. Wir sind überzeugt davon, dass wir auch mit weniger Ausländern konkurrenzfähig sein können, wenn es uns gelingt, richtige Kracher zu uns zu holen", so Knoll weiter.

Spieler verzichten auf einen Teil ihres Entgelts
Die einheimischen Spieler sind nicht nur das Gerüst in der kommenden Saison, sie haben auch einen wirtschaftlichen Beitrag zum Fortbestand des HC Bozen geleistet. Freiwillig verzichteten Zisser, Walcher & Co. auf einen Teil ihres Gehalts. "Der Vorstand ist zu uns herangetreten und hat uns sein Projekt erklärt. Außerdem wurden wir über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten unterrichtet und wurden gebeten, auf einen Teil unseres Gehalts zu verzichten. Wir sind dann als Spieler zusammengesessen und haben uns - trotz finanzieller Einbußen und anderer Angebote - entschieden in Bozen zu bleiben", sagte Kapitän Alexander Egger.

Der HCB sei der renommierteste Klub Italiens, Bozen eine wundervolle Stadt. In der Mannschaft habe im Vorjahr eine tolle Stimmung geherrscht. "Diese tolle Stimmung hat wesentlich zum Gewinn des 19. Meistertitels beigetragen. Deshalb nehmen wir die Einschnitte in Kauf", fuhr Egger fort.

Trainerfrage noch offen
Noch keinen Vollzug meldete Dieter Knoll indessen in der Trainerfrage. Es soll Gespräche mit Meistercoach Adolf Insam und seinem Kurzzeit-Assistenten Brian McCutcheon gegeben haben, doch eine Einigung wurde bislang noch nicht erzielt. "Bei McCutcheon ist das Problem, dass er seinen Sohn gerne bei uns unterbringen möchte. Mark ist ein guter, sympathischer Kerl und wenn wir mit sechs Ausländern spielen würden auch sicher ein Thema. Aber so brauchen wir Spieler mit noch besseren technischen Fähigkeiten", erklärte Knoll.

Klarheit in der Trainerfrage soll es jedenfalls bis zum 20. August geben, wenn der Vorstand des HC Bozen das nächste Mal zusammentrifft. Am 14. September wird der Rekordmeister dann seinen gesamten Kader und den Trainer der Öffentlichkeit vorstellen.

Dauerkarten wesentlich gesenkt
Große Einschnitte nahm der Vorstand der Talferstädter bei den Preisen der Dauerkarten vor. So kostet das Abo für den Grunddurchgang der Meisterschaft 90 Euro, was etwas mehr als vier Euro pro Partie entspricht. Im Vorjahr lag der Preis noch bei 250 Euro pro Dauerkarte. "Unser Ziel ist es, dass wir mindestens 2000 Abos verkaufen und die Eiswelle heuer von Beginn der Saison füllen. Wir wollen die Fans an den HC Bozen binden", gab Knoll ein ehrgeiziges Ziel vor. Für Play-Off-Partien zahlen Dauerkartenbesitzer 14 Euro pro Partie. Einzeltickets kosten im Grunddurchgang zehn, während der Play-Off-Phase 22 Euro. "In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten wollten wir ein Zeichen setzen und den Familien entgegen kommen", so der Geschäftsführer.

Das erste Pflichtspiel der Saison bestreitet der HC Bozen am 18. September mit dem Supercup-Match gegen Pokalsieger Cortina. Zwei Tage später beginnt die Serie A im italienischen Eishockey.


HC BOZEN - EINHEIMISCHE SPIELER SAISON 2012/13 G?nther Hell.html'>G G?nther Hell
Der 33-jährige Torhüter bestreitet im Winter seine 13. Meisterschaft im Trikot des HC Bozen. In seiner Karriere stand er insgesamt 228 Mal im Tor der Weiß-Roten.
G?nther Hell.html'>G G?nther Hell hat fast seine gesamte Karriere beim Rekordmeister verbracht. 1997, vor genau 15 Jahren, feierte er bereits sein Debüt beim HCB. Mit den Weiß-Roten bestritt er zehn Meisterschaften und gewann zwei Titel. In der Saison 2007/2008, nach einem kurzen Intermezzo in Österreich bei den Vienna Capitals (zwei Spiele), wechselte Hell nach Alleghe, wo er den kanadischen Schlussmann Tom Askey ersetzte. Das Jahr darauf ging er in die Serie A2 zu Eppan und kam auf elf Einsätze. Auch vor dei Jahren spielte er mit Sterzing in der zweiten Liga und bestritt 37 Meisterschaftsspiele.

2010 kehrte er nach Bozen zurück, wurde aber insgesamt nur neun Mal eingesetzt. Einmal spielte er im Vorjahr auch beim Farmteam Pergine inde r Serie A2.
G?nther Hell.html'>G G?nther Hell war auch in der Nationalmannschaft sehr erfolgreich. Er brachte es mit der "squadra azzurra" von 1999 bis 2008 auf über 100 Einsätze.



Andrea Ambrosi
Der 25-jährige Verteidiger aus der Nachbarprovinz Trentino kam 2011 von Pontebba zum HC Bozen. Heuer wird er seine zweite Saison in der Landeshaupstadt bestreiten. Im Vorjahr kam er auf 54 Einsätze im weiß-roten Trikot.

Andrea Ambrosi (1,86 m x 86 kg) trat erstmals in der Spielzeit 2005/06 in Erscheinung, als er mit Valpellice 25 Begegnungen in der Serie A2 absolvierte und aufgrund seines guten Einstands sieben Mal von Asiago in die höchste Liga berufen wurde. Das Jahr darauf bestritt er mit Asiago 16 Spiele.

Im Sommer 2007 zog es den Defensivspezialisten nach Pontebba, wo er auf Anhieb den Gewinn des Italienpokals verbuchen konnte. In der selben Saison bestritt er außerdem einen Pflichtspieleinsatz für die All Stars Piemont in der Serie A2. Auch in den folgenden drei Spielzeiten lief Ambrosi für Pontebba auf, wobei er 2008/09 erneut zwei Mal in der zweiten Liga eingesetzt wurde, diesmal allerdings für Varese.

Insgesamt hat der Trentiner bislang 230 Spiele in der Serie A bestritten und dabei 38 Scorer-Punkte (2 Tore und 36 Assist) gesammelt. In der Serie A2 brachte er es hingegen in 28 Spielen auf 13 Punkte.

In Vergangenheit stand Ambrosi auch für Italiens Nachwuchsnationalmannschaften auf dem Eis: Mit dem U18-Team bestritt er 2005 die Weltmeisterschaft (5 Spiele, 1 Tor). Im folgenden Jahr nahm er mit der U20-Auswahl an den internationalen Titelkämpfen teil.

Alexander Egger
Der Kapitän des HC Bozen, Alexander Egger, bestreitet heuer seine 13. Meisterschaft mit den Weiß-Roten. Der 32-jährige Verteidiger brachte es bisher mit den Boznern auf 469 Einsätze in der Serie A und erzielte dabei 345 Punkte (110 Tore und 235 Assist).

Egger kam 1997 vom EV Bozen zum Rekordmeister. Der Verteidiger (1,86 m x 88 kg) blieb acht Jahre beim HCB und erzielte in 284 Spielen insgesamt 199 Punkte (78 Tore und 121 Assist).

2005 wechselte er nach Klobenstein und kam in drei Jahren mit Ritten auf genau 150 Serie A-Einsätze. Egger schoss am Ritten 18 Tore und bereitete 72 vor. Mit den "Rittner Buam" wurde er zweimal Vize-Italienmeister.

2008 kehrte er nach Bozen zurück und gewann auf Anhieb seinen dritten Meistertitel nach 1998 und 2000 sowie den Italienischen Supercup und den Italienpokal. Im Vorjahr erzielte er in 54 Spielen 33 Punkte (6 Tore und 27 Assist).

Außerdem ist er seit vielen Jahren einer der Leistungsträger der italienischen Nationalmannschaft.

Christian Borgatello
Der Verteidiger der italienischen Nationalmannschaft, Chistian Borgatello, Jahrgang 1982, wird eine weitere Sasion beim Hockey Club Bozen anhängen. Für den Meraner ist es bereits die sechste Meisterschaft im Bozner Trikot.

Borgatello (1,74 m x 79 kg) ist in den Jugendmannschaften des HC Meran aufgewachsen. 1998 - damals war er erst 16 - begann seine Karriere beim HC Latsch in der Serie A2. Borgatello machte 14 Spiele für die Vinschger und erzielte 14 Punkte (5 Tore und 9 Assist). Von 1999 bis 2004 spielte er beim HC Meran in der höchsten italienischen Liga und kam in fünf Meisterschaften zu 186 Einsätzen und 50 Punkten (13 Tore und 37 Assist). Als die Meraner vor acht Jahren aus finanziellen Gründen auf eine weitere Serie-A-Teilnahme verzichteten, wechselte Borgatello erstmals ins Ausland zu den Dundee Stars nach Schottland und den Basingstoke Bison in die englischen Eliteliga. 2005 kehrte er nach Italien zurück und wurde auf Anhieb mit Mailand Italienmeister. In 92 Meisterschaftsspielen für die Vipers Mailand kam er auf 39 Punkte (12 Tore und 27 Assist).

Vor fünf Saisonen wechselte er zum HC Bozen und gewann mit den Weiß-Roten gleich die Meisterschaft und den Supercup. Das Jahr darauf gelang ihm sogar das Triple mit Meisterschaft, Italienpokal und Supercup. Am Ende der Saison wurde er als bester italienischer Spieler der gesamten Serie A ausgezeichnet. Im Vorjahr begann Borgatello di Miesterschaft in der österreichischen EBEL, wo er 13 Meisterschaftsspiele mit SAPA Fehervar AV19 bestritt und drei Assist erzielte. Dann kehrt era ber aus Familiengründen nach Bozen zurück. Insgesamt bestritt Borgatello 231 Meisterschaftsspiele für den HCB und erzielte dabei 152 Skorerpunkte (30 Tore und 122 Assist).

Seit zwölf Jahren spielt Borgatello in der A-Nationalmannschaft. 2006 nahm er auch an den Olympischen Winterspielen in Turin teil.

Daniel Fabris
Daniel Fabris wird auch in diesem Winter die Verteidiguing des HC Bozen verstärken. Für den 22-Jährigen ist es die zweite Meisterschaft beim Rekordmeister.

Fabris war in Bozen schon vorher kein Unbekannter. Er hat bereits 2009 und 2010 dank der Farmteam-Regelung zwischen Bozen und Eppan insgesamt elf Meisterschaftsspiele für die Weiß-Roten bestritten.

Fabris ist am 7. September 1989 geboren, 1,85 m groß und 81 kg schwer. 2006 feierte er sein Serie A2-Debüt mit Eppan. In fünf Saisonen bei den Überetschern brachte er es auf 129 Einsätze und erzielte dabei zwei Tore und 10 Assist. Vor drei Jahren gewann er mit den "Piraten" auch den Serie A2-Meistertitel.

Im Vorjahr brachte es Fabris in 53 Meisterschaftsspielen mit dem HCB auf 4 Scorer-Punkte und wurde auf Anhieb Italienmeister.

Anton Bernard
Der 23-jährige Nationalstürmer wird auch heuer, wie in den beiden letzten Jahren für die "Foxes" auf Torejagd gehen. Für Bernard ist es die viertze Saison in Bozenm, die dritte in Folge.
Anton Bernard ist am 18. April 1989 geboren. Bereits vier Jahre später stand er das erste Mal beim SV Kaltern auf dem Eis. Als 13-Jähriger wechselte er nach Auer, um drei Jahre später seinen ersten Auslandsaufenthalt zu wagen. Zwei Jahre lang spielte er in der deutschen Jugend-Liga für die Rosenheim Star Bulls. In der Spielzeit 2006/07 feierte er sein Debüt in der Oberliga. Bereits in der folgenden Saison gehörte der Kalterer zum fixen Stamm des Bayrischen Traditionsklubs und brachte es in der dritten Liga auf 29 Scorer-Punkte (9 Tore und 20 Assist) in 49 Spielen.

Dem HC Bozen blieben die Leistungen des Nachwuchsstürmers in Rosenheim nicht verborgen, und so lotsten ihn die Weiß-Roten zur Saison 2008/09 in die Landeshauptstadt. In jener Spielzeit wurde Bernard 35 Mal eingesetzt und erzielte dabei sieben Skorerpunkte. Im selben Jahr vertraute auch Bozens Farm-Team-Partner SV Kaltern auf die Dienste des Überetschers. In der Serie A2 streifte er sich drei Mal das Trikot seines Heimatklubs über und brachte es dabei auf zwei Treffer und drei Torvorlagen.

Doch bereits nach zwölf Monaten zog es den Angreifer wieder ins Ausland: In der EJHL bei den Valley Jr. Warriors sollte ihm ein weiterer Karriereschub gelingen. In Nordamerika wurde er aufgrund seiner 50 Punkte in 44 Spielen sogar ins All-Star-Team der Juniorenliga berufen.

Danach wechselte Bernard vor zwei Jahren erneut nach Bozen, wo er in 47 Spielen 18 Punkte erzielte (9 Tore und 9 Assist). Im Vorjahr kam er auf 54 Einsätze und 31 Punkte (15 Tore und 16 Assist).

Seit 2006 steht Bernard im Dienste der italienischen Nationalmannschaft., zueest in der U18- und U20-Auswahl, dann im A-Team. Seine bislang größten Erfolge im Dress der "Azzurri" feierte er mit den U18- und U20- Nationalteams: Bei der Weltmeisterschaft der zweiten Division im Jahr 2008 konnte er sich als bester Torschütze des Turniers in Szene setzten, während er 2009 bei der WM der ersten Division als bester Spieler seines Teams erkoren wurde.

Marco Insam
Der Grödner Stürmer hat seinen Vertrag mit dem HC Bozen um ein weiteres Jahr verlängert. Für Insam ist es die dritte Saison in der Landeshauptstadt. Im Vorjahr gewann er mit Bozen den Meistertitel.
Marco Insam (1,88 m x 92 kg) ist zwar erst 23 Jahre jung, kann aber bereits auf einige Profisaisonen in Italien und Nordamerika zurückblicken. Der Grödner machte schon im Jugendalter auf sich aufmerksam, als er 2006 bei der U18 WM der 2. Division in fünf Spielen sechs Skorerpunkte erzielte und somit maßgeblich am Titelgewinn Italiens beitrug.

Nachdem er die Jugendabteilung der Vipers Mailand durchlaufen hatte, wechselte er 2006 nach Kanada. Bei den Notre Dame Hounds in der SMHL gelangen ihm 55 Skorerpunkte in 49 Spielen. Die darauffolgende Saison streifte er sich das Trikot der Vipers Mailand über, wo sein Vater Adolf Insam hinter der Bande stand. Die Lombarden schieden im Play-Off-Halbfinale gegen den HC Bozen aus. Marco Insam standen am Ende 11 Tore und 16 Assist zu Buche, doch der Höhepunkt der Saison sollte noch folgen: Mit der U20- Auswahl Italiens gewann er den WM -Titel der 2. Division und war mit 8 Treffern der erfolgreichste Schütze der Titelkämpfe.

Im Sommer 2008 entschied er, seine Karriere in Nordamerika fortzusetzen und wechselte zu den Niagara Ice Dogs. In zwei Meisterschaften brachte er es für den Klub aus der OHL auf 141 Spiele und erzielte dabei 69 Skorerpunkte.

Vior zwei Jahren folgte er dann seinem Vater nach Bozen und bewies gleich einer der besten Nachwuchsspieler Italiens zu sein. In 88 Meisterschaftsspielen erzielte er für den Rekordmeister 58 Punkte (31 Tore und 27 Assist).

Christian Walcher
Im Vorjahr hat Christian Walcher sein 500. Meisterschaftsspiel für den HC Bozen bestritten, heuer wird er ein weiteres Jubiläum feiern: Seine 15. Saison im Trikot des Rekordmeisters.

Christian Walcher (1,78 m x 84 kg) feierte bereits 1997 sein Serie-A-Debüt mit den Weiß-Roten. Nur ein einziges Jahr, 2001, spielte er nicht in der Landeshauptstadt, sondern beim Lokalrivalen Ritten, wo er in 41 Begegnungen 7 Tore und 21 Assist erzielte.

Walcher hat mit Bozen fünf Mal (1998, 2000, 2008, 2009 und 2012) den Italienmeistertitel gewonnen. Außerdem holte er in seiner Karriere drei Mal den Italienpokal (2004, 2007 und 2009) und den Italienischen Supercup (2005, 2008 und 2009). Insgesamt brachte er es in 535 Meisterschaftsspielen auf 156 Scorer-Punkte.

Stefan Zisser
Kaum ein anderer Spieler war in der Serie A so erfolgreich wie Stefan Zisser. Mit Bozen hat der 32-jährige Stürmer vier Meistertitel (2000, 2008, 2009 und 2012), drei Italienpokal (2004, 2007, 2009) und drei Italienische Supercup (2005, 2008, 2009) gewonnen. Einen weiteren Meistertitel, einen Italienpokal und einen Supercup holte er sich 2002 mit dem HC Junior Mailand.

Seine Karriere begann 1995 als 15-Jähriger beim EV Bozen in der Serie A2. 1996 wechselte er zur Junioren-Mannschaft des finnischen Vereins Turku TPS, wo er vier Jahre blieb. In der Saison 1999/2000 unterschrieb er einen Einjahresvertrag beim HC Bozen. Dann stürmte er zwei Saisonen beim HC Mailand und erzielte in 98 Spielen 15 Tore und 30 Assist.

Vor zehn Jahren kehrte Zisser wieder nach Bozen zurück. Für den Rekordmeister brachte er es in 481 Meisterschaftsspielen auf genau 200 Skorerpunkte (70 Tore und 130 Assist).

Enrico Dorigatti
Enrico Dorigatti wird auch im kommenden Winter für den Rekordmeister stürmen. Der 32-jährige Bozner hat beim HCB um ein weiteres Jahr verlängert und wird seine 14. Saison im weiß-roten Trikot bestreiten. Dorigatti fehlen nur noch drei Spiele zum 500. Meisterschaftseinsatz für Bozen.

Dorigatti (1,86 m x 86 kg) begann seine Karriere bereits im Jahre 1997 in Bozen. Schon im ersten Jahr brachte er es auf 17 Einsätze in der höchsten italienischen Liga. 1999 wechselte er, immer in der Serie A, zu Valpellice, wo er in 36 Begegnungen 11 Tore und 22 Assist erzielte. Anschließend kehrte er in die Landeshauptstadt zurück - verließ aber vor fünf Jahren den Verein, als er von Trainer Doug McKay ausgemustert wurde.

Dorigatti ging zu Ritten Sport und bewies in Klobenstein, einer der stärksten einheimischen Stürmer zu sein. In 51 Spielen erzielte er 48 Punkte (20 Tore und 28 Assist). Damit war er der beste italienische Scorer der gesamten Serie A.

Im darauffolgenden Jahr kehrte der 32-Jährige zum HCB zurück und gewann auf Anhieb die Meisterschaft. Mit den Weiß-Roten hat Dorigatti in seiner Karriere bereits sämtliche nationale Titel geholt: Meistertitel, Supercup und Italienpokal.

Markus Gander
Im Sturm des HC Bozen wird es im kommenden Winter ein neues Gesicht geben: Der 23-jährige Markus Gander, der im Vorjahr erstmals in der Serie A spielte und mit Sterzing 26 Scorer-Punkte erzielte, wechselt von den Wipptalern zum Rekordmeister.
Markus Gander hat im letzten Winter mit Sterzing sein Debüt in der höchsten italienischen Liga gefeiert. Dabei erzielte er 15 Tore und 11 Assist in 47 Meisterschaftsspielen. Die Karriere des Nationalspielers begann auch bei den Broncos. Von 2005 bis 2011 bestritt er insgesamt fünf Serie A2- Meisterschfaten in Sterzing und schaffte im letzten Jahr auch den Aufstieg in die erste Liga. Insgesmat kam er in der Serie A2 zu 182 Einsätzen und 107 Punkte.

Nur in der Saison 2009/2010 verließ Gander ein Jahr die Broncos, als er in die NAHL zu den North Iowa Outlaws wechselte (51 Spiele, 28 Punkte).

Seit 2006 spielt der Bozner Neuerwerb auch in der Nationalmannschaft und war bei zwei U18- und drei U20-Weltmeisterschaften dabei.

Peter Wunderer
Der Hockey Club Bozen hat den 20-jährigen Peter Wunderer unter Vertrag genommen. Der Vinschger Stürmer kehrt nach drei Saisonen beim HC Mailand nach Südtirol zurück. Im Vorjahr gewann Wunderer mit den Lombarden die Serie A2.

Die Karriere des Eishockeyspieler aus Prad begann beim HC Meran. Im Winter 2007 feierte er sein Debüt in der zweiten Liga. In 40 Meisterschaftsspielen erzielte er sechs Punkte. 2008 wechselte Wunderer nach Neumarkt, wo er es auf 27 Punkte (13 Tore und 14 Assist) in 37 Spielen brachte.

Das Jahr darauf übersiedelte Wunderer nach Mailand. Mit den Lombarden bestritt er drei Serie A2-Meisterschaften, im Vorjahr gewann er den Zweitliga-Titel. In Mailand kam er in drei Jahren zu insgesamt 136 Einsätzen (105 Punkte). Im Vorjahr hatte er mit 23 erzielten Treffern und 30 Assist seine bisher beste Saison.

2008 und 2010 bestritt Peter Wunderer mit der italienischen Nationalmannschaft die U18- und U20-Weltmeisterschaft.

Federico Gilmozzi
Der Hockey Club Bozen hat für die Saison 2012/2013 einen weiteren einheimischen, jungen Spieler verpflichtet: Federico Gilmozzi, Jahrgang 1990, aus Cavalese, wechselt vom Zweitligisten Neumarkt zum Italienmeister.

Bisher hat der 22-Jährige ausschließlich in der Serie A2 mit dem HC Neumarkt gespielt. 2007 feierte er sein Debüt bei den "Wildgänsen", im Vorjahr bestritt er seine fünfte Meisterschaft im Unterland.

Federico Gilmozzi steigerte sich von Saison zu Saison und brachte es im vergangenen Winter auf stolze 46 Scorer-Punkte (12 Tore und 34 Assist) in 49 Meisterschaftsspielen. In der Serie A2 erzielte er in seiner Karriere 110 Punkte (38 Tore) bei insgesamt 185 Einsätzen.

2008 stand Federico Gilmozzi außerdem im italienischen Aufgebot der U18- Weltmeisterschaft.

passende Links:

Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite


Quelle: Pressemeldung //PI