Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Tag der Revanchemöglichkeit in der EBEL



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Dienstag, 19.Dezember 2017 - 5:42 - In der Erste Bank Eishockey Liga wird die 30. Runde am Dienstag mit vier Partien eingeläutet. Dabei gibt es in drei Duellen die Chance zur direkten Revanche, treffen sich doch Mannschaften, die erst am Wochenende gegeneinander gespielt haben. Kein allzu rasches Wiedersehen gibt es nur bei Salzburg gegen Zagreb - Sky Sport Austria HD zeigt diese Begegnung live.

Di, 19.12.2017: HC Orli Znojmo - EC-KAC (18:30 Uhr)
Referees: BABIC, BALUSKA (SVK), Nemeth, Soos
Mit einem 3:0-Heimsieg über Znojmo kletterte der KAC am Sonntagabend wieder auf den zweiten Tabellenplatz, die Tschechen liegen vor dem „Retourspiel“ weiterhin auf Rang 9.

Die Klagenfurter gewannen die letzten acht Spiele gegen die „Adler“, in Tschechien gingen die KAC-Cracks sogar in den letzten zehn Partien als Sieger vom Eis. In jedem der letzten sechs Spiele gegen Znojmo erzielte der EC-KAC exakt drei Treffer, so auch am Sonntag beim 3:0-Heimerfolg über die Tschechen.

In den bisherigen drei Saisonduellen mit Znojmo regierten die „Rotjacken“ förmlich am Faceoff-Punkt: 65,5 Prozent der (insgesamt 171) Scheibenaufwürfe gingen an die Klagenfurter. Thomas Kock punktete in allen drei Saisonduellen mit den Tschechen und steuerte vier Vorlagen zu den Siegen bei.
Jamie Lundmark (EC-KAC): „Der Heimsieg gegen Znojmo hat nach den drei knappen Niederlagen gut getan, die drei Punkte waren ein schöner Boost für die so intensive Zeit, die vor uns liegt. Wir haben in der Videoanalyse am Montag aber einige Bereiche in unserem Spiel identifiziert, die wir noch verbessern müssen. Daran wollen wir in der nächsten Partie arbeiten, es geht um mehr Geradlinigkeit und Zug zum Tor. Da wir innerhalb von zwei Tagen erneut einer identen Mannschaft gegenüberstehen, wird man im direkten Vergleich sehen, wie gut wir darin sind, die Dinge umzusetzen, die wir uns vornehmen.“

Ausfälle: Richie Regehr und Matthew Neal


Di, 19.12.2017: EHC Liwest Black Wings Linz - Moser Medical Graz99ers (19:15 Uhr)
Referees: BULOVEC, STOLC, Pagon, Verworner
Am Sonntag drehten die Grazer das Heimspiel gegen Linz dank zweier Powerplay-Treffer im dritten Drittel zum 4:3 und nun stehen sich die Mannschaften nur 47 Stunden wieder gegenüber. Die Black Wings mussten damit auch Rang 2 an den KAC abgeben, die Oberösterreicher haben aber noch immer zwölf Punkte Vorsprung auf Rang 7, den die Grazer innehaben.

Die Black Wings sind auf Revanche aus und wollen ihren Heimlauf fortsetzen: Drei Mal in Folge haben die Stahlstädter nämlich zuletzt vor eigenem Publikum gewonnen.
Die 99ers kassierten hingegen zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Folge, von den letzten vier Partien in Linz konnten sie eine gewinnen.

Die Linzer führen die Powerplay-Statistiken mit einer Effizienz von 25,9% an, nach den drei Überzahl-Treffern von gestern liegen die Grazer (23,8%) auf Rang 4.

Troy Ward (Coach Liwest Black Wings Linz): „Wir haben ihnen zum Schluss hin die Chance zum Sieg gegeben und die Grazer haben das angenommen. Gut für sie und Schande über uns.“

Ausfall: Jonathan D'Aversa

Doug Mason (Coach Moser Medical Graz99ers): „Wir wollen mit viel Geschwindigkeit spielen und das ist uns gestern sehr oft gelungen. Wir werden im Videostudium vor allem bei den Special Teams kleine Anpassungen machen, bei 5 gegen 5 bleibt alles gleich. Linz ist ein harter Gegner, sie sind körperlich sehr stark. Wir sind aber bereit, um auch gegen die Topmannschaften der Liga zu spielen.“


Di, 19.12.2017: EC Red Bull Salzburg - KHL Medvescak Zagreb (19:15 Uhr, Sky Sport Austria HD live)
Referees: LEMELIN, STERNAT, Angerer, Seewald
Die Red Bulls setzten sich am Sonntag mit 6:2 gegen den VSV durch und feierten den fünften Sieg in Folge. Zagreb hat hingegen sieben Partien in Serie verloren, gestern gab es eine 1:2-Heimniederlage gegen Schlusslicht Bozen. In den ersten beiden Saisonduellen konnte jede Mannschaft ihr Heimspiel gewinnen.

Zagrebs Sondre Olden kam in den beiden Partien auf vier Tore, auf Salzburger Seite traf Alexander Rauchenwald jeweils einmal. In 18 Heimspielen gegen Medvescak in der Erste Bank Eishockey Liga konnten die Red Bulls gleich 14 Partien gewinnen.
Florian Baltram (EC Red Bull Salzburg): „Wir möchten die Serie natürlich gern verlängern. In Zagreb haben wir aber verloren, wir wissen um die Stärken dieser Mannschaft und müssen wieder unser bestes Spiel spielen, um zu gewinnen.“

Ausfälle: Dominique Heinrich, Matthias Trattnig, Alexander Rauchenwald, Alexander Pallestrang, Daniel Jakubitzka (alle verletzt) und Matt Generous (gesperrt)

Connor Cameron (Coach Medvescak Zagreb): „Wir haben zwar sieben Partien in Folge verloren, spielen aber sicher kein furchtbares Eishockey. Wir verlieren nicht hoch und haben auch gar nicht viele Treffer bekommen, wir müssen aber wieder mehr Tore schießen. Wir wollen gegen Salzburg unbedingt in Führung gehen und wissen, was dann zu tun ist.“


Di, 19.12.2017: HCB Südtirol Alperia - Fehervar AV 19 (19:45 Uhr)
Referees: KELLNER, M. NIKOLIC, Pardatscher, Schauer
Nach dem gestrigen Spiel in Innsbruck geht der „roadtrip“ Fehervars schon heute in Bozen weiter. Die Südtiroler feierten am Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison zwei Auswärtssiege in Folge (5:4 gegen Fehervar und 2:1 gegen Zagreb).

In der Tabelle kam der HCB damit an den Rest des Feldes heran und liegt nur mehr drei Zähler hinter den aktuell vorletzten Ungarn. Bozen gewann zwei der bisherigen drei Saisonduelle mit den ungarischen „Teufeln“. Fehervars Janos Hari punktete als einziger Spieler in allen drei Saisonduellen mit dem HCB (zwei Tore und zwei Vorlagen).

Kai Suikkanen (Coach HCB Südtirol Alperia): „Beim letzten Spiel in Ungarn sind wir nur schwer in die Partie gekommen, das haben wir analysiert. Mit Fortdauer der Partie sind wir aber immer stärker geworden und haben vor allem in Unterzahl sehr stark agiert. Ich hoffe wir können den positiven Dingen anschließen.“
Ausfälle: Austin Smith, Anton Bernard, Matt Climie, Mat Clark und Chris Carlisle

Hannu Jarvenää (Coach Fehervar AV19): „Das letzte Spiel gegen Bozen war eine jener Partien, die du am liebsten sofort vergessen würdest. Wir haben das Spiel aber natürlich genau analysiert und unsere Lehren gezogen. Ich hoffe, dass wir das auf unserer Reise nach Innsbruck und Bozen auch zeigen können.“

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Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga