01.01.2017, Messestadion, Dornbirn, AUT, EBEL, Dornbirner Eishockey Club vs EC VSV, 38. Runde, im Bild Samuel Labrecque, (EC VSV, #07) // during the Erste Bank Icehockey League 38th round match between Dornbirner Eishockey Club and EC VSV at the Messestadion in Dornbirn, Austria on 2017/01/01, EXPA Pictures ? 2017, PhotoCredit: EXPA/ Peter Rinderer EXPA/ Peter Rinderer

VSV beendet Niederlagenserie mit Heimsieg



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Sonntag, 26.November 2017 - 20:49 - Der EC VSV beendete am Sonntag im Heimspiel gegen Fehervar AV19 seine Niederlagenserie. Zwar gingen die Ungarn früh in Führung, doch die Villacher drehten das Spiel und setzten sich schlussendlich mit 4:3 durch.

Wie bereits vor einer Woche empfing der EC VSV wieder die Gäste aus Fehervar. Nach den letzten Niederlagen stand die Heimmannschaft enorm unter Zugzwang, aber auch die letzten Spiele der Ungarn waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Fehervar erwischte jedoch in diesem Match den besseren Start. Bereits in der dritten Minute schlug es im heimischen Gehäuse ein, als Antonin Manavian mit einem Schlenzer von der blauen Linie traf. Fast im direkten Gegenzug war jedoch auch bereits die Heimmannschaft erfolgreich, Jordan Hickmott schob den Puck aus kürzester Distanz am gegnerischen Torwart Rajna vorbei. Der VSV nahm den Schwung des Ausgleichs mit, konnte jedoch eine 5:3-Überzahl nicht in ein Tor ummünzen. Auch ein weiteres 2-Minuten-Powerplay blieb ungenutzt. Der VSV startet daraufhin eine enorme Druckphase, bei der sich die Gäste kaum mehr befreien konnten. Daraus konnte die Heimmannschaft nun auch Kapital schlagen: Nach genialer Vorarbeit von Kyle Beach, schob Sam Labrecque zum 2:1 ein. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Drittelpause.

Im zweiten Drittel erwischte die Gastmannschaft den besseren Start, wofür sie auch belohnt wurden: Wiederum fand ein Schuss von Manavian den Weg ins Tor, was zum neuen Zwischenstand von 2:2 führte. Gilbert hätte die Partie dann beinahe noch einmal gedreht, nur ein Big-Save von David Kickert verhinderte den Treffer. Dieser fiel dann im direkten Gegenzug durch Sam Antonitsch der alleinstehend vorm Tor der Ungarn perfekt einnetzte. Daraufhin entwickelte sich ein sehr flottes und spannendes Spiel in der Villacher Eishalle, das nur durch sehr wenige Unterbrechungen gekennzeichnet war. Gilberts toll angetragener Schlagschuss verfehlte sein Ziel nur äußerst knapp, während auf der anderen Seite die Scheibe wieder den Weg ins Tor fand. Rund zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels traf Andrew Sarauer nach toller Vorarbeit der beiden Petrik-Brüder zum 4:2-Zwischenstand nach 40 Minuten.

Der EC VSV startete daraufhin sehr impulsiv in das Schlussdrittel und kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Gehäuse, schnürte den Gegner dabei auch phasenweise ein. Die Heimmannschaft war auch in weiterer Folge das spielbestimmende Team, zwei Schlagschüsse von Beach konnten gerade noch rechtzeitig entschärft werden. In einer darauffolgenden 2-Minuten-Überzahl für die Gäste konnten diese nach schöner Kombination über mehrere Stationen durch Hari, der bereits vor einer Woche alle Fehervar-Tore erzielte, den Anschlusstreffer zum 3:4 erzielen. Die Ungarn übten in einer extrem spannenden Schlussphase viel Druck aus, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzwingen. Durch den 4:3-Heimsieg beendeten die Villacher auch ihre Niederlagenserie.

EC VSV – Fehervar AV119 4:3 (2:1, 2:1, 0:1)
Tore VSV: Hickmott (3.), Labreque (15.), Antonitsch (29.), Sarauer (38.)
Tore Fehervar: Manavian (3., 22.), Hari (54./pp)


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EC Villacher SV
Fehervar AV19


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga