Sven Felski: "Ich danke allen"



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Donnerstag, 01.November 2012 - 15:08 - Das Berliner Urgestein Sven Felski (37) hat seine Karriere beendet. Dennoch wird er das Geschehen rund um die DEL und die Nationalmannschaft weiterhin intensiv verfolgen.

Felle, in den letzten Tagen war der Rummel um deine Person nach der Rücktritts-Verkündung groß. Ist es ein bisschen ruhiger geworden?
Ja, so langsam wird alles wieder etwas normaler. Ich habe viele Anrufe, SMS und Emails bekommen. Man wird auch auf der Straße oder sogar beim Einkaufen angesprochen. Das war schon beeindruckend. Ich danke allen dafür, dass sie an mich gedacht haben.

Wie geht’s jetzt persönlich weiter mit dir?
Ich werde jetzt in der kommenden Zeit schauen, was mir am besten gefällt und wo ich meine Aufgabe sehe. Mit den Eisbären wurde vereinbart, dass ich nun erst einmal überall reinschnuppern werde. Der Blick hinter die Kulissen einer so großen Organisation wie den Eisbären ist natürlich auch sehr wichtig für mich. Ich möchte die Arbeitsabläufe kennen lernen. Zudem muss ich ja auch noch trainieren.

Trainieren? Für dein Abschiedsspiel?
(lacht). Klar, das will ich ja gewinnen. Nein, ernsthaft: Als ehemaliger Profisportler ist es sehr wichtig, dass man abtrainiert. Wenn du 20 Jahre und mehr dein Pensum durchgezogen hast, muss sich der Körper darauf einstellen, dass die Belastung plötzlich nicht mehr da ist. Das gilt besonders für das Herz. Sport muss also weiterhin sein.

Wie eng wirst du zukünftig noch bei der Mannschaft sein?
Den Jungs werde ich natürlich ab und zu einen Besuch abstatten. Bei den Heimspielen bin ich ja ohnehin schon in der Arena. Auf die eine oder andere Auswärtstour komme ich sicherlich auch mit. Und wenn ich mal nicht dabei bin, kann ich mir die Spiele ja auch auf LAOLA1.tv oder Servus TV anschauen.

Der Deutschland Cup steht an. Was glaubst du, wie die Nationalmannschaft abschneiden wird?
Auch das werde ich mir genüsslich auf Sport1 anschauen. Wichtiger ist, dass sich das Team nun einspielt. Wir müssen uns im Februar in Bietigheim-Bissingen für Olympia qualifizieren. Darauf muss der Fokus liegen. Ich drücke den Jungs jetzt erstmal die Daumen. Die schaffen das!

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Offizielle Seite des IOC


Quelle: Pressemeldung //PI