SALZBURG,AUSTRIA,05.APR.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Play Off final, EC Red Bull Salzburg vs HC Znojmo. Image shows Ondrej Sedivy (Znojmo) and Luciano Aquino (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner - For editorial use only. Image is free of charge. GEPA pictures/ Felix Roittner

Break! Znojmo reißt mit Sieg in Salzburg Finalvorteil an sich



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Dienstag, 05.April 2016 - 22:12 - Der HC Orli Znojmo hat einen weiteren Riesenschritt in Richtung EBEL Titel gemacht! Die Tschechen feierten im dritten Finale bei Titelverteidiger Red Bull Salzburg einen überzeugenden 7:3 Auswärtssieg und haben damit das Break in der Serie geschafft. Brett Sterling wurde das gesamte Spiel über von Trainer Ratushny nicht eingesetzt...

Der EC Red Bull Salzburg startete druckvoll ins Spiel, nach vier Minuten rettete Jan Lukas zweimal gegen Per Ledin und Matthias Trattnig. Damit war jedoch das Pulver des Meisters bereits nahezu verschossen. Nur zwei Minuten später gingen die Adler aus Znojmo etwas glücklich in Führung, nachdem die Scheibe genau auf das Blatt von Altstar Peter Pucher sprang. Wenig später bot sich dem Meister die große Chance zum Ausgleich, doch in 1:41 Minuten doppelter Überzahl kamen sie zu keiner nennenswerten Chance. Das Powerplay funktionierte bei den Gästen deutlich besser, Roman Tomas erhöhte durch einen platzierten Flachschuss auf 0:2 (18.).

Im Mittelabschnitt häuften sich die Strafen und passend zum Salzburger Überzahlspiel lief Trivino Corey gleich zweimal hintereinander alleine auf Juuso Riksman zu, der jedoch jeweils der Sieger blieb. Erst in der 28. Minuten konnten die Bullen durch einen Stangenschuss von Kutlak wieder offensiv aufzeigen. Wenig später scheiterte John Hughes am sehr starken Lukas. Als drei Salzburger nacheinander auf die Strafbank mussten, schlugen die Adler eiskalt zu und erhöhten durch Jan Lattner auf 0:3. Doch auch die Red Bulls durften im zweiten Abschnitt mit zwei Mann mehr am Eis spielen (Tomas und Pucher mussten zeitgleich in die Kühlbox) und diesmal nutzten sie durch Fahey diese Chance zum 1:3.

Den Schwung der letzten Minuten des Mitteldrittels konnte Salzburg nicht in die letzten 20 Minuten mitnehmen. Nur viereinhalb Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Martin Podesva im Powerplay auf 4:1 für die Gäste. Salzburg wurde auch in dieser Phase nie wirklich gefährlich und so folgte das 5:1 durch Trivino. In den letzten fünf Minuten kamen die Red Bulls durch Walter und Komarek zwar auf 3:5 heran, doch nur 13 Sekunden später stellte Ondrej Sedivy bereits auf 3:6. Es wurde noch bitterer für die heimischen Fans, denn 17 Sekunden vorm Ende folgte auch noch das 3:7 durch Radek Cip. Die Tschechen schnappten sich damit das Heimrecht, führen nun in der Best-of-seven-Serie 2:1. Bei Salzburg bekam Torjäger Sterling keine Eiszeit – vom DOPS war er für seinen Stockstich in Spiel 2 nicht bestraft worden, Trainer Ratushny gab mit dieser Aktion aber ein deutliches Statement ab.

Red Bull Salzburg - HC Orli Znojmo 3:7 (0:2, 1:1, 2:4)
Tore: 0:1 Pucher (6.), 0:2 Tomas (18./PP), 0:3 Lattner (36./PP2), 1:3 Fahey (38./PP2), 1:4 Podesva (45./PP), 1:5 Trivino (54.), 2:5 Walter (56.), 3:5 Komarek (59./PP), 3:6 Sedivy (59./EN), 3:7 Cip (60./EN).

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Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg
HC Orli Znojmo


Quelle:red/kf