Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Ligachef schließt EBEL2 nicht mehr aus



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Donnerstag, 18.Februar 2016 - 8:05 - Alle 12 Mannschaften der aktuellen EBEL Saison haben auch für die kommende Spielzeit genannt. Aber es streben einige weitere Teams in die Liga, weshalb man derzeit alle Anträge evaluiert. Sogar die Möglichkeit einer EBEL2 steht im Raum, was vor allem für die INL Teams Sinn machen würde.

Sechs Mannschaften sind derzeit noch im Rennen um eine Aufnahme in die EBEL, derzeit läuft durch die Liga das Überprüfungsverfahren der sechs Kandidaten. Die Ergebnisse daraus werden schließlich in einer Präsidentensitzung vorgestellt, die Präsidenten der 12 EBEL Teams werden schließlich darüber entscheiden ob und wenn ja, wer und wann in die Liga aufgenommen wird. Bekanntlich streben Mannschaften aus Ungarn, Italien, Slowenien und Österreich in die länderübergreifende Liga. Besonders vorsichtig will man beim Beschluss einer möglichen Erweiterung sein, wenn es um das Niveau der EBEL geht. Mit zahlreichen neuen Anwärtern droht die Gefahr, dass das Leistungsgefälle innerhalb der Liga noch größer wird, was der Attraktivität abträglich wäre.

Daher ist auch eine EBEL2 ein Gedankengang, den man derzeit im Auge behält. Wie Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger in einem Interview bestätigte gab es diesbezüglich bereits Gespräche mit dem ÖEHV und auch dem italienischen Verband. In den kommenden zwei Wochen sollen die ersten positive Aspekte dazu genützt werden, um weitere Gespräche zu führen und eventuell schon eine Richtung zu finden. Eventuell wird es bereits 2016/17 eine EBEL2 geben, es kann aber auch noch ein Jahr dauern. Feichtinger kann sich dann auch vorstellen, dass es einen Auf- und Abstieg zwischen diesen beiden Ligen gibt. Auch hier ist aber noch nichts entschieden, müssen die EBEL Präsidenten ihren Sanktus zu diesen Ideen geben.

Auch für die Teams in der INL kann eine EBEL2 durchaus Sinn machen, ebenso für den derzeit aus der EBJL und EBYSL spielenden Nachwuchs. Mit einer EBEL2 könnte die Lücke zur EBEL geschlossen werden und man dem Nachwuchs bzw. auch älteren Spielern eine zusätzliche Option geben, um auch gegen Ende der Karriere weiterhin aktiv im Profieishockey tätig bleiben zu können.

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Quelle:red/KF