1
 
3

HUN vs.KOR

1
 
0

KAZ vs.POL

4
 
2

KAZ vs.UKR

5
 
0

AUT vs.KOR

2
 
0

POL vs.HUN

2
 
1

KOR vs.UKR

0
 
11

POL vs.AUT

1
 
3

HUN vs.KAZ

0
 
0

VSV vs.G99

0
 
0

ZNO vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.BWL

0
 
0

VSV vs.MZA

0
 
0

RBS vs.DEC

0
 
0

KAC vs.G99

0
 
0

HCI vs.HCB

0
 
0

AVS vs.VIC

 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Simon Says: Erinnerungen an Wien



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Donnerstag, 11.Mai 2006 - 21:38 - Eigentlich erinnert bei der Eishockey WM in Riga absolut gar nichts an die letztjährigen Weltmeisterschaften in Österreich. Zwar kann Riga 2006 nicht annähernd mit der Vielzahl an Superstars aufwarten, die uns letztes Jahr in Wien und Innsbruck beehrten, doch in Punkto Organisation und Eishockeybegeisterung muss man eingestehen, dass die Letten ganz klar die Nase vorn haben.In Riga wird die Weltmeisterschaft rund um die Uhr gelebt und die ganze Stadt ist stolz darauf diese Großveranstaltung austragen zu dürfen. An jeder Ecke der Stadt wehen die WM- Fahnen und von Maskottchen Rix fühlt man sich auf einem Stadtbummel schon fast belästigt. Die Atmosphäre bei Heimspielen von Team Latvia ist einzigartig, was jetzt nicht heißen soll, dass die Österreichischen Fans im letzten Jahr nicht für großartige Stimmung gesorgt haben. Nein, die Stimmung bei Heimspielen war phänomenal, doch das Eishockeyfest in Riga beschränkt sich nicht nur auf Arena und das angrenzende WM-Dorf. Die Feierlichkeiten weiten sich bis früh in den Morgen auf die gesamte Innenstadt aus und das seit mittlerweile fast einer Woche. Also, wer hier kein Fanleibchen trägt tanzt ziemlich aus der Reihe.

Die Heimspiele von Team Latvia werden in der neu errichteten und 12 500 Zuseher fassenden „Arena Riga“ ausgetragen. Die 6500 Zuseher fassende Skonto Arena hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, doch aufgrund der Neuadaptierung präsentiert sich auch das kleine Stadion in perfektem Zustand.
Am gestrigen Abend wurden jedoch kurz Erinnerungen an die letztjährige WM in Wien wach. Vor der schwedischen Spielerbank brach, Anfang des zweiten Abschnitts, ein tennisschlägergroßer Keil aus dem Eis der Skonto Arena. Nach 15minütiger Notfallbehandlung mit flüssigem Stickstoff, welche nicht wirklich fruchtete, schickte der Referee beide Mannschaften zum Ausrasten in die Kabine. Rund eine Dreiviertelstunde später war aber wieder alles im Lot und die Partie konnte ohne weitere Probleme fortgesetzt werden. Woran es gelegen hat weiß niemand ganz genau. An der Hitze in der Halle oder Fehlkonstruktion der Bande wohl eher nicht. Um alle negativen Zufälle auszuschließen wurden heute alle Trainingseinheiten von der Skonto Arena in die Volvo-Arena verschoben. Es gilt die Eisfläche wieder in perfekten Zustand zu bringen, damit einem perfekten Ablauf der Weltmeisterschaften auch wirklich Nichts im Wege steht.

Simon Kazianka aus Riga