Reinhard Eisenbauer

Ligasponsor verlängert bis 2012



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Dienstag, 16.September 2008 - 15:40 - Anlässlich des Saisonauftakts der Erste Bank Eishockey Liga am Donnerstag mit dem Premiere-Austria-Livespiel Vienna Capitals gegen Rekordmeister EC-KAC fand heute in der Erste Bank in Wien die Auftaktpressekonferenz statt.

„Alle sind zufrieden mit der Entwicklung des Eishockeys. 2003 haben wir mit sieben Teams begonnen und hatten etwa eine halbe Million Zuseher. In den letzten Jahren sind Vereine aus Slowenien und Ungarn dazu gekommen. Die Zuschauerzahl ist auf 800.000 angestiegen. Auch die Berichterstattung in den Medien ist gewachsen. In den Prin Medien um vier Prozent, im TV sogar sieben Prozent. Darum haben wir uns entschlossen, den Sponsorvertrag mit der Liga um drei Jahre bis 2012 zu verlängern. Auch unsere Sparkassen sind stark bei den Klubs engagiert“, so Gastgeber Mag. Mario Stadler, Marketingleiter der Erste Bank Österreich.

Die Liga boomt – nach der erfolgreichen Saison 2007/08 liegt die Latte für die Liga heuer hoch. Liga-Präsident Karl Nedwed: „Wir alle sind sehr froh, dass die Eishockeyfreie Zeit vorbei ist. Alle Fans freuen sich auf die ersten Spiele. Wir wünschen uns eine spannende und ausgeglichene Meisterschaft.“ Nedwed gab auch die beiden neuen EBEL-Vizepräsidenten Gilbert Isep (VSV) und Günther Hanschitz (HC TWK Innsbruck) bekannt.

Mit Premiere Austria sind die Fans heuer bei 65 Spielen und über 150 Stunden live dabei. Die Premiere-Mannschaft ist um Martin Ulrich verstärkt worden. „Die Fans bekommen heuer über 150 Stunden Eishockey live in das Wohnzimmer geliefert. Für uns haben sich die Donnerstags- und Sonntags-Sendetermine bewährt. Ab den Play-offs wird dann je ein ausgewähltes Spiel live übertragen.“

Die Meisterschaft wird heuer in drei Hin- und Rückrunden ausgespielt, danach folgen die Play-offs. Sowohl das Viertelfinale, Halbfinale und Finale werden best-of-seven gespielt. Bereits im Grunddurchgang stehen 270 Spiele auf dem Programm. Der Meister steht spätestens am 5. April 2009 fest. An 75 Spieltagen werden maximal 319 Spiele bestritten.
Sollte ein Play-off-Spiel nach 60 Minuten unentschieden stehen, folgt in dieser Saison eine endless-overtime.

Ab dem Halbfinale werden die Spiele von den Schiedsrichtern im 4-Mann-System geleitet. Weiters wird im Grunddurchgang das Premiere-Austria-Livespiel am Sonntag im 4-Mann-System gepfiffen. Die Punkteanzahl pro Verein wurde heuer auf maximal 60 reduziert.

Jeder EBEL-Verein war durch seinen Headcoach und einen Spieler vertreten.

Mike Posma, Headcoach HDD TILIA Olimpija Ljubljana: „Wir hatten letzte Saison ab Weihnachten eine sehr gute Phase. Es wird schwer, dass zu übertreffen. Wir haben uns gut verstärkt, aber auch die anderen Teams haben sich verstärkt. Es wäre super, wenn wir heuer wieder vorne dabei wären.“
Marcel Rodman, von Wien zum HK Acroni Jesenice heimgekehrt: „Es ist schön wieder zu Hause zu sein. Aber man will immer gewinnen, egal bei welchem Verein man ist. Unser Ziel ist zunächst das Erreichen der Play-offs.“
Herbert Hohenberger, Kapitän des HC TWK Innsbruck: „Wir wollen die Liga aufmischen. Die Ziel in Innsbruck sind hoch gesteckt. Der Innsbrucker hat gut eingekauft. Wir wollen den Fans tolles Eishockey bieten und am 15. Feber weit vorne sein und wenig Verletzte haben. Dann starten wir in die Play-offs.“
Pierre Page, Coach EC Red Bull Salzburg: „Wir wollen entwickeln und gewinnen.“
Daniel Welser, EC Red Bull Salzburg: „Unsere Pre-Season war ein Auf und Ab. Aber wir fühlen uns wohl in der Rolle des Gejagten und wollen auch heuer vorne mitspielen.“
Philipp Lukas, Kapitän EHC Liwest Black Wings Linz: „Wir sind stark und haben mit Alex Westlund eine irrsinnige Verstärkung erhalten, aber ach die Konkurrenz hat nicht geschlafen. Wir werden in jedem Spiel alles geben.“
Bill Gilligan, Coach Graz 99ers: „Wir wollen eine erfolgreiche Saison spielen – unser Ziel ist das Erreichen der Play-offs. Es wird sicher eine sehr harte und ausgeglichene Meisterschaft.“
Christoph Brandner, Kapitän EC-KAC: „Ich war einige Jahre im Ausland und kann die Stärke der anderen Vereine noch nicht so gut einschätzen. Auch im Ausland ist mittlerweile bekannt, dass das Niveau der EBEL in den letzten Jahren gestiegen ist.“

Ted Sator, Trainer Alba Volan SC Szekesfehervar: „Ich hoffe wir sind bereit für den Wettkampf, wir wollen um die Play-offs mitspielen. Wir spielen in einer der stärksten Ligen.“

Larry Huras, Neo-Coach EC VSV: „Pre-Season ist Pre-Season. Ich bin zufrieden mit dem Start, wir hatten eine sehr gute Vorbereitung. Leider hatten wir einige Verletzte, die schön langsam zurückkommen. Wir haben eine sehr gute Liga. In der Vorbereitung haben wir gesehen, dass unsere Klubs mit allen Teams Europas mitspielen können. Wir sind froh, dass es losgeht.“

Doug Bradley, Coach HK Acroni Jesenice: „Die Mannschaft hat genug von der Vorbereitung. Wir wollen erfolgreich sein. Unser Ziel ist vorerst das Erreichen der Play-off.“
Jim Boni, Coach EHC Liwest Black Wings Linz: „Wir haben viele Neue – es ist noch zu früh etwas zu sagen. Gewinnen wird heuer für jeden Verein ein harter Weg.“
Tomaz Vnuk, Kapitän Olimpija Laibach: „Wir wollen Jesenice besiegen.“

Günther Lanziner, EC VSV: „Wir haben viele junge hungrige und verrückte Spieler, die erfolgreich sein wollen.“

Ron Kennedy, Headcoach HC TWK Innsbruck: „Wir haben sehr gute Imports geholt. In der Pre-Season hat jeder gut gekämpft, in der Mannschaft herrscht eine gute Stimmung. Wir spielen immer um zu gewinnen. Vielleicht gibt es zu Saisonende einen neuen Meister.“

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