3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99


Schwenningen legt im Finale gegen Bietigheim vor



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Freitag, 19.April 2013 - 23:03 - Im ersten Finalspiel um die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga hatten die Bietigheim Steelers am heutigen Abend keinen Grund zur Freude. In einer temporeich geführten Partie waren die Wild Wings den Steelers immer einen Tick voraus und gewannen das Spiel vor 4.029 Zuschauern schlussendlich verdient mit 5:3.

Beide Mannschaften begannen das erste Finalspiel recht ruhig und unspektakulär. Durch eine Zeitstrafe gegen Philipp Quinlan bekam der SERC früh Oberwasser, konnte seine numerische Überlegenheit nicht nutzen. Im Gegenzug lief sich Marcel Rodman nach schönem Unterzahl-Break in der Schwenninger Verteidigung fest. Wieder komplett hielten die Steelers sofort dagegen. Zwingende Torchancen blieben auf beiden zunächst Mangelware. Die größte Möglichkeit zur Bietigheimer Führung vergab PJ Fenton dessen Schuss nur knapp am Pfosten vorbeistrich. Die Wild Wings stellten mit dem Schlusspfiff zur ersten Pause selbst ein Bein und mussten nach Strafe gegen Stephan Meyer das zweite Drittel in Unterzahl beginnen.

Die Gäste aber ließen im Bietigheimer Powerplay keinen Treffer zu, schlugen dann aber in eigener Überzahl zu. Auf Zuspiel von Dan Hacker und Alex Leavitt traf Jason Pinnizotto zum 1:0 aus Schwenninger Sicht (24.). Beide Teams zogen das Tempo nun merklich an. Schwenningen wollte den zweiten Treffer und die Steelers unbedingt den Ausgleich, welcher den Steelers ebenfalls im Powerplay gelang. Markus Gleich schickte Chris St.Jacques auf die Reise. Dieser ließ Ex-Steeler Sinisa Martinovic mit einem trockenen Schuss keine Chance (33.). Matt MacKay brachte seine Mannschaft wieder in Front als er einen Abpraller noch über die Linie stochern konnte (37.). In eigener Unterzahl legte Schwenningen dann nach. Joey Vollmer wirkte beim eigentlich haltbaren Schuss von Rob Hennigar etwas unglücklich und kassierte den 1:3 Pausenstand (38.).

Beide Mannschaften kamen mit viel Aggressivität und Tempo zurück aufs Eis. Die Wild Wings wollten die Partie möglichst sofort entscheiden. Doch die Steelers gaben nicht auf und kämpften, fanden aber gegen die defensiv sehr gut eingestellten Schwenninger kein durchkommen. Diese trafen in der 49. Spielminute, nach Zuspiel von Mirko Sacher zum
vielleicht vorentscheidenden 4:1. Vorentscheidend?- Nicht ganz. Es ging munter weiter mit dem Tore schießen. Silo Martinovic konnte den Schuss von Florian Schnitzer nur prallen lassen. Mark Heatley ließ sich nicht lange bitten und staubte zum 2:4 ab (51.). Drei Minuten vor Spielende machten die Gäste dann den Sack zu. Auf Zuspiel von Peter Boon und Dan Hacker traf Alex Leavitt zum entscheidenden 5:2 (58.). Der Treffer von René Schoofs zum 3:5 hatte in diesem Fall nur noch statistischen Wert (59.).


Quelle: Pressemeldung //PI