4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
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DEC vs.RBS

2
 
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AVS vs.HCI

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G99 vs.KAC

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HCI vs.RBS

0
 
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ZNO vs.HCB

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ZNO vs.AVS

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RBS vs.BWL

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KAC vs.DEC

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VIC vs.HCB

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HCI vs.G99

  

photo_363210_20130402.jpg EXPA / Thomas Haumer

Macht der KAC den Final-Sack gegen die Caps zu?



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Donnerstag, 04.April 2013 - 15:06 - Rekordmeister EC-KAC hat am Freitag (ab 20:30 Uhr, live bei ServusTV) in Spiel 4 der Best-of-seven-Finalserie die UPC Vienna Capitals zu Gast. Die Klagenfurter könnten mit ihrem zwölften Heimsieg in Folge bereits ihren 30. Meistertitel fixieren.

Rekordmeister EC-KAC hat in der Finalserie gegen die UPC Vienna Capitals alle Trümpfe in der Hand. Nach dem 4:0-Sieg in Wien am Dienstag führen die Klagenfurter in der Serie bereits 3:0 und haben damit vier Matchbälle. Bereits der erste „Matchpuck” soll am Freitag daheim genützt werden und damit der 30. Meistertitel fixiert werden. Zu Hause feierten die Rotjacken zuletzt elf Siege am Stück und kassierten nie mehr als zwei Gegentreffer. Im der Finalserie musste Goalie Rene Swette in drei Spielen überhaupt erst ein Mal hinter sich greifen! Der 24-jährige Voralberger hielt im Finale bisher 102 von 103 Schüssen der Capitals (Fangquote: 99,03 Prozent) und blieb somit in zwei von drei Finalspielen sogar ohne Gegentreffer. Auch am Freitag möchte Rene Swette die Wiener mit seinen Saves wieder zum Verzweifeln bringen: „Es wird sicher nicht einfach. Die Wiener werden sicherlich nochmals alles probieren. Wir müssen unserem Konzept weiterhin treu bleiben, kämpfen und jeder muss sein Bestes geben, dann haben wir alle Chancen”, weiß Rene Swette, der auch die Goalie-Statistik der Erste Bank Eishockey Liga mit einer Fangquote von 93,8% anführt.

Das heutige Training hat der EC-KAC bereits absolviert, jetzt steht daheim chillen am Programm. Am Spieltag gibt es am Vormittag noch ein Training und „dannach wird noch gegessen und geschlafen.” Anschließend geht es in die Eishalle, wo um 20:30 Uhr das erste Bully zum vierten Finale fällt. „Uns erwartet am Freitag ein weiterer harter Kampf über 60 Minuten. Wien steht schon mit dem Rücken zur Wand, das macht die Capitals zusätzlich gefährlich. Sie haben ein starkes Team und wir haben Respekt. Wir müssen uns wieder auf unser Spiel fokussieren und eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive finden. Wir brauchen noch einen Sieg.”, weiß auch Klagenfurts Headcoach Christer Olsson, der getreu dem Motto, - never change a winning team - sein Team unverändert lassen wird.

Do-or-Die – Capitals müssen in Klagenfurt gewinnen
Die UPC Vienna Capitals stehen am Freitag in Klagenfurt mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg hält die Chancen der Wiener auf den Meistertitel weiterhin intakt. Bisher fanden Benoit Gratton und Company allerdings kein Rezept gegen den Rekordmeister, liegen in der Serie mit 0:3 zurück. Dabei gelang den Donaustädtern in 186 Minuten auch nur ein Teffer. Bereits heute, Donnerstag, traten die Caps die Reise nach Klagenfurt an. „Die Klagenfurter zeigen gutes Eishockey, auch die Scheibe springt für sie. Wir haben unsere Chancen, treffen aber leider nix. Die Finalserie ist aber noch lange nicht zu Ende: Wir müssen vorm Tor lockerer sein, es noch öfters versuchen und fokussierter sein”, weiß Caps-Stürmer Josh Suares, der mit 57 Punkten (18 Treffer und 39 Vorlagen, Plus-Minus-Wert: +10) der Topscorer der Capitals ist. „Das freut mich natürlich. Aber schöner wäre es den Titel nach Wien zu holen und das wollen wir noch schaffen!”

Um zum zweiten Mal nach 2004/05 den Meistertitel nach Wien zu holen, müssten Benoit Gratton und Company nun vier Mal in Folge gewinnen. Dieses Kunsstück gelang den Bundeshauptstädtern zuletzt Mitte Februar, als die Moser Medical Graz99ers, der EC-KAC und der HC Orli Znojmo (2x) hintereinander besiegt wurden. „Wir glauben alle noch daran. Ich habe schon einmal im Nachwuchsbereich einen 0:3-Serien-Rückstand aufgeholt und die Serie dann auch noch gewonnen. Warum soll uns das heuer nicht auch gegen Klagenfurt gelingen. Wir haben uns auch unter einander darüber unterhalten”, so der Italo-Kanadier.

Auch Markus Schlacher gelang dieses Kunststück bereits. 2009/10 schaltete der Stürmer mit Linz im Semifinale nach einem 0:3-Rückstand seinen jetzigen Arbeitgeber aus: „Wir waren damals in der gleichen Situation. Vor dem vierten Spiel hatten uns schon alle abgeschrieben, aber wir haben uns gesagt, wir probieren noch einmal alles, um zumindest einen Sieg zu schaffen. Wir haben nur von Shift zu Shift gedacht, haben um jede Scheibe gekämpft und den Gegner verunsichert. Wir müssen die Kleinigkeiten richtig machen und den KAC dauernd beschäftigen. Ich will am Ende sagen können, wir haben alles gegeben und alles probiert.“

Die Wiener mussten bisher im Finale immer einen Rückstand nachlaufen. In Klagenfurt will man endlich einmal das erste Tor erzielen: „Das würde uns zusätzliches Selbstvertrauen geben. Selbst, wenn wir in Rückstand geraten sollten, müssen wir weiterhin mental stark bleiben. Die Serie ist noch nicht zu Ende, wir müssen hart arbeiten und dürfen nur von Shift zu Shift schauen.” Der Kader der Wiener bleibt unverändert.

Freitag, 05. April 2013, 20:30 Uhr, ab 20:15 Uhr live auf ServusTV
EC-KAC vs. UPC Vienna Capitals (363)

Bisherige Saisonduelle:
30.09.2012: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 3:4 (2:2,0:0,1:2)
18.11.2012: UPC Vienna Capitals - EC-KAC 1:0 (0:0,0:0,1:0)
02.12.2012: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 4:2 (0:1,1:1,3:0)
18.01.2013: UPC Vienna Capitals - EC-KAC 5:1 (1:1,4:0,0:0)

Platzierungsrunde:
22.01.2013: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 0:3 (0:2,0:1,0:0)
22.02.2013: UPC Vienna Capitals – EC-KAC 3:2 n. P. (0:1,1:1,1:0,0:0,1:0)

Finale:
28.03.2013: UPC Vienna Capitals – EC-KAC 0:1 (0:0,0:1,0:0)
31.03.2013: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 2:1 n.V. (0:0,1:1,0:0,1:0)
02.04.2013: UPC Vienna Capitals – EC-KAC 0:4 (0:2,0:2,0:0)

Stand in der Best-of-seven-Finalserie:
UPC Vienna Capitals – EC-KAC 0:3

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite
UPC Vienna Capitals
EC Klagenfurter AC


Quelle:Erste Bank Liga