4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
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VIC vs.HCI

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KAC vs.VIC

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4

HCB vs.VSV

7
 
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G99 vs.MZA

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BWL vs.ZNO

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DEC vs.RBS

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AVS vs.HCI

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G99 vs.KAC

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HCI vs.RBS

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ZNO vs.HCB

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ZNO vs.AVS

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RBS vs.BWL

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KAC vs.DEC

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VIC vs.HCB

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HCI vs.G99

  

photo_362005_20130328.jpg EXPA / Thomas Haumer

Bringen die Capitals die KAC Heimfestung zum Einsturz?



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Samstag, 30.März 2013 - 14:30 - Der EC-KAC empfängt am Ostersonntag (17:45 Uhr, live bei ServusTV) im zweiten Spiel der Best-of-seven-Finalserie die UPC Vienna Capitals. Den Wienern gelang es vor über zwei Monaten – am 22. Jänner 2013 – als bislang letzter Mannschaft die Klagenfurter Festung einzunehmen! Seither feierte der Rekordmeister, der in der Finalserie mit 1:0 führt, zehn Heimsiege am Stück und kassierte nie mehr als zwei Gegentreffer.

„Kein Osterfriede” herrscht derzeit zwischen den UPC Vienna Capitals und Rekordmeister EC-KAC auf dem Eis. Am Sonntag treffen die beiden Teams zum zweiten Mal in der Best-of-seven-Finalserie in Klagenfurt aufeinander.
Der Rekordmeister brachte sich durch den 1:0-Auftaktsieg in Wien/Kagran in eine gute Ausgangsposition und möchte nun auch das zweite Finalspiel am Ostersonntag zu Hause gewinnen.

„Wir dürfen jetzt nur nicht abheben. Wir wissen, dass das erste Spiel eng war und auch die nächsten Partien hart umkämpft sein werden. Wir müssen sicherlich noch besser spielen, vor dem gegnerischen Tor effizienter sein und einfach mehr Tore machen. Auch defensiv können wir stärker spielen, dann haben wir gute Chancen auch daheim zu gewinnen”, so Johannes Kirisits, der seit seiner Jugend den KAC-Dress trägt und mit Klagenfurt auch schon zwei Mal Meister war.

Heimmacht KAC
Vor eigenem Publikum waren die Rotjacken zuletzt eine echte Großmacht, feierten zehn Heimsiege in Folge und kassierten nie mehr als zwei Treffer. „Wir haben unser System gefunden, stehen eng, Christer Olsson stellt uns immer super ein und wir haben mit Rene Swette einen tollen Rückhalt”, weiß der 27-jährige Abwehrspieler, der in dieser Saison in 58 Liga-Spielen bereits 21 Punkte (zwei Tore und 19 Assists, Plus-Minus: +8) erzielte und somit den besten Plus-Minus- und Assistwert allen KAC-Defender aufweist. Aber Achtung: Mit Wien kommt am Sonntag jenes Team nach Klagenfurt, das den Rotjacken am 22. Jänner 2013 mit 0:3 die letzte Heimniederlage zuführen konnte. Aber nicht nur deshalb sind die Rotjacken gewarnt:
„Gewarnt sind wir so oder so. Es ist ein Finale und die Wiener können auch noch besser spielen.” Außerdem führte Rekordmeister EC-KAC auch in den letzten beiden Jahren im Finale gegen den EC Red Bull Salzburg (2010/11) bzw. den EHC LIWEST Black Wings Linz (2011/12) jeweils 1:0 und musste sich mit dem Vizemeistertitel begnügen.

Im Vorjahr setzte es für die Rotjacken nach einem 3:2-Auftaktsieg im ersten Finalspiel in Linz, sogar vier Niederlagen in Folge. In Klagenfurt hat man daraus gelernt: „Die Mannschaft weiß, das jetzt noch gar nix gewonnen ist. Wir werden so ins Spiel starten, als wenn es in der Serie 0:0 steht.”, so Johannes Kirisits, der mit seinen Teamkollegen den Fans mit dem elften Heimsieg in Folge das beste Ostergeschenk machen will. Die Vorzeichen dafür stehen gut, denn Kapitän Thomas Koch feiert am Ostersonntag sein Comeback und damit ist der Traumsturm John Lammers - er wartet seit neun Partien auf einen Torerfolg – Thomas Koch und Jamie Lundmark, die zusammen bereits 189 Punkte (77 Treffer und 112 Assists) scorten, wieder komplett.

Capitals reisen mit guten Erinnerungen nach Klagenfurt
Die UPC Vienna Capitals legten einen Fehlstart ins Finale hin. Die Wiener verloren das erste Spiel der Best-of-seven-Finalserie gegen den EC-KAC zu Hause mit 0:1. Erstmals seit der Meistersaion 2004/05 – auch damals im Finale gegen Klagenfurt – blieben die Capitals zu Hause ohne Torerfolg. 37 Mal schossen Francois Fortier und Co. auf das Tor von Rene Swette, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Außerdem ließen die Wiener gleich sieben Überzahlspiele ungenützt. Die Lindwurmstädter hingegen schlugen bei 27 Tor-Schüssen ein Mal zu.

„Wir haben nicht gut gespielt. Klagenfurt hat mehr fürs Spiel getan und wollte den Sieg einfach mehr.”, weiß Verteidiger Sven Klimbacher, der aber weiterhin zuversichtlich bleibt, denn noch ist nicht viel passiert. Bereits zu Ostern haben die Hauptstädter in Klagenfurt die Möglichkeit in der Best-of-seven-Serie auf 1:1 zu stellen. „Wir müssen die Kleinigkeiten noch besser machen und mehr kämpfen. Auch das eine oder andere Powerplay-Tor wäre kein Fehler. Wir wissen, dass es in Klagenfurt immer schwer ist zu gewinnen. Wir müssen einfach noch besser spielen und Strafen vermeiden”, weiß der 31-Jährige.

In Klagenfurt konnten die Wiener heuer zwei von drei Spielen gewinnen. Die Truppe von Tommy Samuelsson war es auch, die vor zwei Monaten -am 22. Jänner 2013 - dem Rekordmeister die letzten Heimniederlage zufügen konnte. Außerdem verloren die UPC Vienna Capitals auch 2005 das erste Finale vor eigenem Publikum gegen den EC-KAC, konnten dann das zweite Spiel in Klagenfurt gewinnen und standen am Ende ganz oben. Der Capitals-Tross reiste bereits am Samstag mit unverändertem Kader nach Klagenfurt. Kapitän Benoit Gratton trainiert bereits seit Karfreitag wieder mit der Mannschaft und hofft auf ein baldiges Comeback.

Sonntag, 31. März 2013, 17:45 Uhr, ab 17:25 Uhr live auf ServusTV
EC-KAC vs. UPC Vienna Capitals (361)

Bisherige Saisonduelle:
30.09.2012: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 3:4 (2:2,0:0,1:2)
18.11.2012: UPC Vienna Capitals - EC-KAC 1:0 (0:0,0:0,1:0)
02.12.2012: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 4:2 (0:1,1:1,3:0)
18.01.2013: UPC Vienna Capitals - EC-KAC 5:1 (1:1,4:0,0:0)

Platzierungsrunde:
22.01.2013: EC-KAC – UPC Vienna Capitals 0:3 (0:2,0:1,0:0)
22.02.2013: UPC Vienna Capitals – EC-KAC 3:2 n. P. (0:1,1:1,1:0,0:0,1:0)

Finale:
28.03.2013: UPC Vienna Capitals – EC-KAC 0:1 (0:0,0:1,0:0)

Stand in der Best-of-seven-Finalserie
UPC Vienna Capitals – EC-KAC 0:1

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite
UPC Vienna Capitals
EC Klagenfurter AC


Quelle:Erste Bank Liga