3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

  

photo_361185_20130324.jpg EXPA / Roland Hackl

Capitals stürmen in Salzburg ins Finale



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Sonntag, 24.März 2013 - 20:22 - Die Vienna Capitals stehen zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Finale der Erste Bank Eishockey Liga! Die Wiener feierten bei Red Bull Salzburg einen 4:2 Auswärtssieg, beendeten damit nicht nur die Saison der Mozartstädter, sondern auch die Ära Pierre Page beim Ligakrösus. Im Finale wartet nun der KAC!

Bereits 45 Minuten vor Matchbeginn platzte der Salzburger Volksgarten aus allen Nähten, denn niemand wollte sich das sechste Halbfinalspiel zwischen den Red Bulls und den UPC Vienna Capitals entgehen lassen. Und die 3200 Fans kamen auch vom ersten Bully weg voll auf ihre Kosten! Die Hausherren agierten sehr konzentriert, erzeugten viel Druck und waren meistens in der Vorwärtsbewegung. Nach einem Zusammenstoß von Daniel Welser und Rob Davison, er musste danach kurz in der Kabine verarztet werden, wurde die Partie mit einem Bully fortgesetzt (8.) und die Verwirrung nützten die Wiener eiskalt aus: Defender Adrian Veideman bekam nach dem Bullygewinn die Scheibe an der blauen Linie zugespielt und traf zur 1:0-Führung genau ins Kreuzeck. Die Red Bulls antworteten aber sofort und schafften durch Youngster Andreas Kristler nach Zuspiel von Mark Cullen gleich den Ausgleichstreffer.

In dieser Tonart ging es auch danach weiter: Die Bullen waren weiterhin im Vorwärtsgang und jubelten auch schon über das vermeintliche 2:1: Dominique Heinrich hatte von der blauen Linie abgezogen, doch der Puck ging an die Stange und schlitterte entlang der Torlinie zurück in das Spiel. Die Verwirrung nützten die Gäste durch Tony Romano zu einem Break und der US-Stürmer schloss den Gegenstoß eiskalt zur erneuten Führung ab. Die Schiedsrichter schauten sich die Szenen nochmals im Video an und anerkannten die Szene auch zu Recht. Im Powerplay schaffte Salzburg abermals den raschen Ausgleich: Nach Cullen-Vorarbeit von hinterm Tor, schlenzte Andreas Kristler, zuletzt einer der Aktivposten der Salzburger, die Scheibe aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich in die Maschen.

Die Red Bulls kamen gut aus der Kabine. Im Powerplay hatten die Bullen die besten Chancen auf die Führung, doch getroffen haben die Capitals: Die Wiener chippten die Scheibe über die Salzburger Verteidiger hinweg, Daniel Welser konnte Justin Keller nicht mehr folgen und der Kanadier, der die heurige Saison noch mit den Bullen gestartet hat, schloss den Konter in Unterzahl ins lange Kreuzeck ab. Nach dem dritten Rückstand wurden die Salzburger nervöser und hektischer in ihren Aktionen, machten mehr und mehr Fehler im Abspiel. In der 36. Minute erhöhte Philipp Pinter sogar auf 4:2 (36.): Der Ex-Salzburger umspielte Daniel Welser und schoss dann wunderschön aus der Drehung „backhanded“ ins Kreuzeck ein.

Salzburg lässt drei Minuten 5:3-Powerplay aus
Bei den Red Bulls ersetzte im Schlussdrittel Bernd Brückler Luka Gracnar im Tor. Salzburg verlor rasch Thomas Raffl, der einen Puck abbekam und mit der Trage schmerzverzehrt abtransportiert wurde. Im Schlussdrittel traf Salzburg nur die Stange und ließ sogar ein 5:3-Powerplay ungenützt. 5 Minuten vorm Ende bekam Salzburg nochmals ein doppeltes Powerplay für volle zwei Minuten, Pierre Page nahm in dieser Phase Bernd Brückler für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch Kapitän Matthias Trattnig traf nur den Pfosten. Die UPC Vienna Capitals spielten den Sieg nach Hause und stehen damit im Finale. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte man im Play-off die Hürde EC Red Bull Salzburg nehmen. Für die Wiener ist es die erste Finalteilnahme seit der Meistersaison 2004/05.

EC Red Bull Salzburg - UPC Vienna Capitals 2:4 (2:2, 0:2, 0:0)
Zuschauer: 3.200
Referees: BERNEKER T.; NOTHEGGER D., WIDMANN F.
Tore: KRISTLER A. (10:22 / CULLEN M., KOMAREK K.), KRISTLER A. (13:29 / KOMAREK K., CULLEN M.) resp. VEIDEMAN A. (07:11 / SOARES J.), ROMANO T. (11:31 / LAKOS A., SOARES J.), KELLER J. (27:51 / PINTER P.), PINTER P. (35:54 / ROTTER R., VEIDEMAN A.)
Goalkeepers: GRACNAR L. (40 min. / 21 SA. / 4 GA.), BRÜCKLER B. (16 min. / 7 SA. / 0 GA.) resp. ZABA M. (60 min. / 38 SA. / 2 GA.)
Penalty in minuten: 15 resp. 25

Die Kader:
EC Red Bull Salzburg: BRUCKER M., BRÜCKLER B., CULLEN M., DAVISON R., DI BENEDETTO J., DUNCAN R., GLENN R., GRACNAR L., HEINRICH D., HOFER F., KOMAREK K., KRISTLER A., MÜHLSTEIN F., PALLESTRANG A., PÖCK M., RAFFL T., REGIER S., RICHMOND D., SCHREMP R., TRATTNIG M., TREILLE Y., WELSER D.

UPC Vienna Capitals: DRASCHKOWITZ C., FERLAND J., FORTIER F., FRASER J., KELLER J., KLIMBACHER S., LAKOS A., OLSSON M., PETER P., PINTER P., ROMANO T., ROTTER R., SCHIECHL M., SCHLACHER M., SCHWEDA P., SOARES J., VEIDEMAN A., WEINHANDL F., WOGER D., ZABA M.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite
UPC Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg


Quelle:Erste Bank Liga