2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
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AVS vs.HCB

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DEC vs.VIC

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KAC vs.RBS

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HCI vs.VIC

0
 
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BWL vs.MZA

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0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99


Valpellice und Asiago ermitteln den Meister



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Mittwoch, 20.März 2013 - 16:01 - Spannung, Nervenkitzel, unendliches Warten. So gestaltete sich die Vorbereitung auf die wichtigsten Spiele des Jahre bei Asiago Migross und Valpellice Bodino Engineering. Beide Teams fehlt nur mehr ein Schritt zum finalen Triumph, dem Gewinn des Meistertitels. Der Auftakt zu maximal sieben Finalspielen erfolgt am Donnerstag in Torre Pellice.

Hier Valpellice
Im Piemont ist die Anspannung förmlich greifbar. Für Valpellice ist es nämlich das erste Meisterschaftsfinale in der Vereinsgeschichte. Der Gewinn des Italienpokals im Januar war bislang der größte Erfolg, nun soll der nächste folgen. „Es wird ein großartiges Finale“, so Valpe-Kapitän Trevor Johnson, der in Vergangenheit auch für Asiago die Schlittschuhe geschnürt hat, „Wir haben das Duell bis ins Detail vorbereitet. Natürlich sind wir nicht frei von Nervosität, doch das ist normal. Unsere Fans mussten so lange auf diesen Moment warten, jetzt wollen wir auch den Titel nachhause bringen. Asiago ist eine ausgesprochen gute Mannschaft, die über eine herausragende erste Linie verfügt, zudem einen ausgeglichenen Kader und eine solide Defensive hat. Um diese zu knacken müssen wir intelligent und sehr diszipliniert zu Werke gehen. Ein Sieg in Spiel eins wäre für unsere Moral enorm wichtig und würde Asiago zudem ein wenig unter Druck setzen.“ Auf dem Weg ins Finale musste Valpe sechs Mal gegen Alleghe und fünf Mal gegen Cortina ran. Nun wartet mit Asiago der nächste Klub aus dem Veneto. In den bisherigen elf Playoff-Spielen trafen die Piemontesen 32 Mal ins Schwarze. Zuhause mussten sie sich zwei Mal geschlagen geben. Die teaminterne Skorerwertung in den Playoffs führt Brodie Dupont mit 3 Toren und 12 Vorlagen an, die meisten Treffer stehen aber Rob Sirianni (10) zu Buche. Jordan Parise geht mit einer Fangquote von 92,5 % ins Finale.


Hier Asiago
Das Team von John Parco hatte zwei Tage mehr zum Ausruhen. Ob dies ein Vorteil ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Fakt ist, dass Asiago zuletzt wie eine verschworene Einheit auftrat. Zwar überstrahlten die Auftritte der ersten Linie alles, doch auch die beiden weiteren Angriffsblöcke und die Defensive zeigten beständig gute Leistungen. Luca Rigoni steht mit seinen 38 Jahren zum sechsten Mal in Finale, nachdem er bereits in der Saison 2000/01 mit seinem Heimatverein den Titel holte. „Ich bin sehr aufgeregt, doch gleichzeitig auch zuversichtlich. Mit meinen zwanzig Jahren Serie-A-Erfahrung, weiß ich, wie man sich in solchen Momenten verhält. Wir haben absolute Spitzenteams besiegt und wollen das Meisterwerk nun vollenden. Unsere erste Linie ist einfach unglaublich, doch auch alle anderen Spieler ziehen an einem Strang. Das muss auch im Finale gegen Valpe so sein. Ich kenne unsere Gegenspieler aus dem effeff. In erster Linie müssen wir uns vor meinem ehemaligen Pontebba-Spieler Brian Ihnacak in Acht nehmen, selbiges gilt für Slavomir Tomko. Um Valpe zu bezwingen, müssen wir unser gewohntes aggressives Eishockey aufziehen. Das Spiel am Donnerstag ist sehr wichtig, allerdings noch nicht richtungsweisend. Für mich ist dies voraussichtlich die letzte Chance, einen Titel zu holen, zudem gegen einen alten Freund wie Fabio Armani mit dem ich fünf wunderschöne Jahre in Pontebba verbracht habe und der nun bei Valpellice engagiert ist.“ Die Playoff-Bilanz von Asiago ist beeindruckend: Zehn Spiele, keine Heimniederlage, 46 erzielte Tore und durchschnittlich fünf Tore pro Partie. Die Linie DiDomenico-Ulmer-Bentivoglio allein hat 74 der insgesamt 133 Skorerpunkte in den Playoffs zu Buche stehen. Erster in der Skorerliste ist DiDomenico (6 Tore + 23 Assist), während Ulmer (15) die meisten Tore zu Buche stehen. Tyler Plante hielt in der Post-Season 93,2 % der Schüsse.


Die direkten Duell in der Saison 2012-13
Für Valpellice handelt es sich um das erste Playoff-Finale in der Vereinsgeschichte, während Asiago sich bereits dreimal zum Meister kürte und in den letzten vier Jahren zum dritten Mal im Finale steht. In der laufenden Saison standen sich die beiden Teams vier Mal gegenüber:

Migross Asiago – Valpellice Bodino Engineering 3:5 (06. Oktober 2012)
Valpellice Bodino Engineering – Migross Asiago 2:1 (01. November 2012)
Migross Asiago – Valpellice Bodino Engineering 6:1 (06. Dezember 2012)
Valpellice Bodino Engineering – Migross Supermercati 5:6 (02. Jänner 2013)


Zu den Aufstellungen
Bei Valpellice wird Jaroslav Spelda von der ersten Minute an auf dem Eis stehen, weshalb Paul Baier erneut als überzähliger Transferkartentranspieler auf der Tribüne Platz nehmen muss. Asiago-Coach John Parco kann hingegen aus den Vollen schöpfen.


TV und Radio
Das erste Spiel der Serie wird ab 20.25 Uhr live auf RaiSport 1 übertragen. Ab 20.25 Uhr wird außerdem auf mehreren Radiostationen die Sendung “Tutto l’hockey minuto per minuto” ausgestrahlt. Kommentiert wird diese von Daniele Arghittu.

Die Schiedsrichter beim 1. Spiel:
Das erste Finalspiel zwischen Valpellice und Asiago in der Valmora Arena Cotta Morandini (Puckeinwurf um 20.30 Uhr) wird von den Schiedsrichtern Giancarlo Bosio und Fabio Lottaroli, sowie den beiden Linienrichtern Uli Pardatscher und Simone Lega geleitet.


So werden sie spielen:

Donnerstag, 21. März 2013, Playoff-Finale, 1. Spiel(Best-of-Seven-Serie)

Valmora Arena Cotta Morandini in Torre Pellice, 20:30 Uhr

HC Valpellice Bodino Engineering – Migross Supermercati Asiago

Valpellice Bodino Engineering: Jordan Parise (Andrea Rivoira), Florian Runer, Slavomir Tomko, Trevor Johnson, Andrea Schina, Nick Anderson; Rob Sirianni, Nate DiCasmirro, Brian Ihnacak, Anthony Aquino, Ralph Intranuovo, Brodie Dupont, Alex Silva, Marco Pozzi, Pietro Canale, Paolo Nicolao, Matteo Mondon Marin, Stefano Coco, Martino Durand Varese
Coach: Mike Flanagan

Migross Supermercati Asiago: Tyler Plante (Alessandro Tura); Daniel Sullivan, Enrico Miglioranzi, Jeremy Rebek, Stefano Marchetti, Michele Strazzabosco, Lorenzo Casetti, Michele Stevan, Enrico Pesavento; Chris DiDomenico, Layne Ulmer, Paul Zanette, Sean Bentivoglio, Matteo Tessari, Dave Borrelli, Federico Benetti, Nicola Tessari, Luca Rigoni, Mirko Presti
Coach: John Parco

Schiedrichter: Giancarlo Bosio, Fabio Lottaroli, Uli Pardatscher, Simone Lega


Quelle: Pressemeldung //PI