4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
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G99 vs.MZA

8
 
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BWL vs.ZNO

5
 
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DEC vs.RBS

2
 
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AVS vs.HCI

0
 
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G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
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ZNO vs.HCB

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ZNO vs.AVS

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RBS vs.BWL

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KAC vs.DEC

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VIC vs.HCB

0
 
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HCI vs.G99

  

photo_323912_20121228.jpg EXPA Reinhard Eisenbauer

Der KAC hat mit Meister Linz eine Rechnung offen



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Montag, 11.März 2013 - 16:33 - Der EHC LIWEST Black Wings Linz empfängt am Dienstag (19:30 Uhr) zum Start der Best-of-seven-Halbfinalserie den EC-KAC. Letzte Saison standen sich die beiden Teams im Finale gegenüber.

Als viertes und letztes Team schaffte der EHC LIWEST Black Wings Linz am Sonntag den Halbfinaleinzug. Dort trifft der Meister jetzt ab Dienstag in der Neuauflage des letztjährigen Finales in einer Best-of-seven-Serie auf Rekordmeister EC-KAC. Während die Linzer sieben Spiele benötigten, um gegen den EC VSV eine Runde weiter zu kommen, nahm Klagenfurt die Hürde Moser Medical Graz99ers in nur fünf Spielen und hatte damit eine Woche Zeit, um sich aufs Semifinale vorzubereiten. Im Saisonduell liegt der EC-KAC mit 4:2-Siegen voran.
Claus Dalpiaz nahm beide Teams unter die Lupe: „Summa summarum ist eine Woche Pause für den EC-KAC sicher ein Vorteil, denn die Klagenfurter hatten nicht diese Belastungen wie die Linzer und sind dadurch frischer. Dieser Punkt macht sich vielleicht nicht gleich im ersten Spiel bemerkbar, aber je länger die Serie dauert, denn die Duelle zwischen Linz und Villach waren sehr intensiv geführt. - Zu Beginn haben die Black Wings noch den Vorteil im Rhythmus zu sein, aber spätestens ab Spiel zwei, drei ist auch der EC-KAC wieder in Schuss und dann kommt den Kärntnern die Pause sicher zu Gute“, so Dalpiaz.

Der 41-Jährige ist ServusTV-Experte und als Goalie eine lebende Legende: Mit über 140 Einsätzen für die Nationalmannschaft ist er Rekordhalter unter den österreichischen Eishockey-Torhütern. Claus Dalpiaz, der jetzt in Neubeuern (GER) lebt, holte als Spieler mit der VEU Feldkirch zwei Mal (1994 und 1995) den Titel. Außerdem spielte er für die Innsbrucker Haie und die Moser Medical Graz 99ers in Österreichs höchster Spielklasse. Auch in der DEL zeigte Claus Dalpiaz beim Sportbund DJK Rosenheim und bei den Kassel Huskies seine große Klasse. 2009/10 ließ Claus Dalpiaz seine aktive Eishockey-Karriere bei den Starbulls Rosenheim ausklingen und gewann mit den Bayern zum Abschluss noch den Titel in der Oberliga.

Als ServusTV-Experte verfolgt Dalpiaz die Erste Bank Eishockey Liga Runde für Runde und kennt die Stärken und Schwächen beider Teams:
„Der EC-KAC hat vier ausgeglichene Reihen, während die Black Wings derzeit fast nur mit drei Linien agieren. Selbst seine vierte Reihe kann KAC-Trainer Christer Olsson ohne Kopfweh mit jeder Linzer Linie matchen. Und die erste Sturmreihe des EC-KAC mit John Lammers - Thomas Koch - Jamie Lundmark ist wohl die beste Linie der Liga. Für die Oberösterreicher spricht die Ausgeglichenheit. Der Meister spielt ein sehr gutes System, agiert aus einer guten Defensive und schaltet blitzschnell auf Offensive um und lässt kaum Überzahlspielsituationen zu. Klagenfurt ist für mich aber leichter Favorit, denn sie spielen auch defensiv sehr gut und die Linzer werden sicher zu weniger 2-gegen-1- und 3-gegen-2-Situationen kommen wie im Viertelfinale gegen Villach und dadurch mehr Probleme haben. Wenn es einmal über die Härte gehen sollte, dann sind die Black Wings, als kräftigeres Team, im Vorteil.“

Die Positionen im Vergleich
Auf der Goalie-Position sieht Claus Dalpiaz den EC-KAC im Vorteil. Immerhin stellt der Rekordmeister mit Rene Swette (Fangquote: 93,1%) den Top-Goalie der Erste Bank Eishockey Liga. Der 41-Jährige rechnet jedenfalls damit, dass Swette im Halbfinale von Beginn an den Vorzug gegenüber Andy Chiodo (91,0%) erhält. Linz-Goalie David LeNeveu hält bei einer Fangquote von 91,7%. Rene Swette ist ein cooler Typ. Er spielt sein Spiel, egal was ist. Er steht im Tor drinnen und macht seinen Job. Swette hat auch immer wieder einige brutale Saves dabei und das kann auch den Ausschlag für den Finaleizug machen, David LeNeveu hingegen machte mir zuletzt einen nervösen und auch unsicheren Eindruck. Er hatte viele Schüsse abprallen lassen, selbst einige leichte Schüsse.“

Verteidigung: „Defensiv sind die Linzer fast etwas stärker: Der Meister hat mit Andy Hedlund, Curtis Murphy, Franklin MacDonald und Robert Lukas sehr solide Verteidiger.“

Sturm: „Der EC-KAC ist in der Offensive etwas im Vorteil. John Lammers und Jamie Lundmark sind zwei richtige Vollstrecker. Auch im Powerplay sind die Rotjacken sehr gefährlich. Kirk Furey und Thomas Koch zeichnen sich immer wieder mit ihrem goldenen Händchen aus. Jamie Lundmark hat bisher überhaupt die meisten Tore in Überzahl (13) erzielt. Und auch von den beiden Tylers droht Linz Brandgefahr. Aber auch die Linzer sind mit Brian Lebler - Mike Ouellette und Danny Irmen, Rob Hisey - Pat Leahy und Gregor Baumgartner offensiv sehr gut besetzt. Beide Teams haben zwei sehr starke Linien. Nach hinten ist Klagenfurt aber besser aufgestellt und das ist ein Vorteil für Klagenfurt, je länger diese Serie dauert.“

Dienstag, 12. März 2013, 19:30 Uhr; ab 19:10 in Live-Konferenz bei ServusTV
EHC Liwest Black Wings Linz – EC-KAC (349)
Schiedsrichter: DREMELJ, TRILAR, Hribar, Rakovic

Bisherige Saisonduelle:
07.09.2012: EHC LIWEST Black Wings Linz – EC-KAC 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)
07.10.2012: EC-KAC – EHC LIWEST Black Wings Linz 4:1 (1:0, 0:0, 3:1)
23.11.2012: EC-KAC – EHC LIWEST Black Wings Linz 2:1 n. P. (0:0, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0)
28.12.2012: EHC LIWEST Black Wings Linz – EC-KAC 8:2 (3:1, 4:1, 1:0)

Platzierungsrunde:
31.01.2013: EHC LIWEST Black Wings Linz – EC-KAC 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
13.02.2013: EC-KAC – EHC LIWEST Black Wings Linz 3:2 n. P. (0:0, 2:1, 0:1, 0:0, 1:0)

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Liwest Black Wings Linz
EC Klagenfurter AC


Quelle:Erste Bank Eishockey Liga