5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC


Italien: Asiago und Valpellice ziehen auf 2:0



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Samstag, 09.März 2013 - 23:01 - Im zweiten Halbfinalspiel gab es für den HC Pustertal im Odegar-Stadion von Asiago nichts zu holen. Die Wölfe zogen mit 3:6 den Kürzeren. Im zweiten Duell setzte sich Valpellice auswärts im Olympia-Stadion durch und zieht in der Serie gegen Cortina ebenfalls auf 2:0.


Playoff, 2. Halbfinalspiel

Migross Supermercati Asiago - Fiat Professional Wölfe 6:3 (3:0, 1:2, 2:1)
Migross Supermercati Asiago: Tyler Plante (Alessandro Tura); Daniel Sullivan, Enrico Miglioranzi, Jeremy Rebek, Stefano Marchetti, Michele Strazzabosco, Lorenzo Casetti, Michele Stevan, Enrico Pesavento; Chris DiDomenico, Layne Ulmer, Sean Bentivoglio, Matteo Tessari, Dave Borrelli, Federico Benetti, Nicola Tessari, Luca Rigoni, Mirko Presti
Coach: John Parco

Fiat Professional Wölfe: Jean Sebastien Aubin (Hannes Hopfgartner), Tuuka Mäkelä, Christian Willeit, Christian Mair, Armin Hofer, Armin Helfer, Daniel Glira; Max Oberrauch, Pat Iannone, Joe Jensen, Joe Cullen, Rok Pajic, Ben Guitè, Patrick Bona, Benno Obermair, Lukas Crepaz, Thomas Erlacher, Lukas Tauber, Viktor Schweitzer, Alex Obermair
Coach: Paul Adey

Tore: 1:0 Layne Ulmer (03.04), 2:0 Federico Benetti (12.19), 3:0 Sean Bentivoglio (19.42), 3:1 Pat Iannone (31.52), 3:2 Joe Cullen (33.22), 4:2 Chris DiDomenico (34.15), 5:2 Dave Borrelli (46.11), 5:3 Pat Iannone (48.10), 6:3 Sean Bentivoglio (48.36)

Der HC Pustertal zog gegen Asiago zum zweiten Mal den Kürzeren und muss den nächsten Dämpfer im Kampf um das Finalticket hinnehmen. Die Wölfe traten die Auswärtsreise ohne Danny Elliscasis an, Pat Kavanagh musste unterdessen erneut für Rok Pajic auf die Tribüne. Bei Asiago wurde der aufgrund einer leichten Muskelverletzung außer Gefecht gesetzte Paul Zanette durch Jeremi Rebek ersetzt, dieser wurde bei seinem Playoff-Debüt in der zweiten Sturmlinie eingesetzt. Die Hausherren legten einen Blitzstart hin und fanden bereits nach 25 Sekunden die erste Torchance vor. Diese blieb zwar noch ungenutzt, dafür war Layne Ulmer zweieinhalb Minuten später zur Stelle und eröffnete den Torreigen. Pustertal war zwar um eine rasche Gegenwehr bemüht, blieb aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Erst nach fünf Minuten prüfte Joe Cullen den gegnerischen Torhüter mit einem zu zentral platzierten Schuss. In der Folge legte Asiago kontinuierlich zu und erspielte sich durch Rebek die nächste Großchance. Diese wurde nicht verwertet. Der zweite Treffer war allerdings nur aufgeschoben: Ausgerechnet als der HCP erstmals im Powerplay agieren durfte, schnappte sich Chris DiDomenico die Scheibe, legte den Puck vor Aubin quer und Federico Benetti brauchte nur mehr einzuschieben. Doch damit nicht genug, denn die Pokel-Truppe drückte weiter aufs Gaspedal und noch vor der ersten Pause ein Powerplay (Jensen saß draußen) zum 3:0. Diesmal war es Sean Bentivoglio der in die Maschen traf. Erst die Pausenansprache von HCP-Coach Adey rüttelte die Gäste wach. Denn in der Folge präsentierten sie sich wie ausgewechselt und boten Asiago plötzlich Paroli. Zunächst scheiterte Joe Jensen an Plante, doch nach 31.52 Minuten brachte Nationalstürmer Pat Iannone die Pusterer mit dem Treffer zum 1:3 wieder ins Spiel. Nun war richtig Dampf in der Partie, denn Wölfe hatten jetzt Blut geleckt und preschten weiter vor das gegnerische Tor. Das mutige Forechecking wurde nach 33.22 Minuten durch ein Powerplaytor von Cullen belohnt. Ausgerechnet als Pustertal richtig Fahrt aufgenommen hatte, kam die kalte Dusche. Christian Willeit bediente DiDomenico mit einem haarsträubenden Fehlpass und leitete somit den vierten Gegentreffer durch den Asiago-Stürmer ein. Dieser Treffer sollte eine entscheidende Rolle auf den weiteren Spielverlauf einnehmen, denn Pustertal warf zwar erneut alles nach vorne, schien nun in der Defensive aber stark verunsichert. Nach 46.11 Minuten führte erneut ein individueller Fehler zum Gegentreffer. Diesmal war es Christian Mair, dem ein Befreiungsschlag missglückte, woraufhin Dave Borelli nicht lange fackelte und zum 5:2 einlochte. Einzig das Kämpferherz kannte man den Wölfen an diesem Abend nicht abschreiben. Denn selbst als die Vorentscheidung bereits gefallen war, steckten sie nicht auf und erarbeiteten sich den dritten Torerfolg. Iannone lenkte einen Schuss von Max Oberrauch an Plante vorbei ins Tor. Gegen die erste Linie von Asiago war allerdings in Spiel zwei kein Kraut gewachsen. 26 Sekunden nach dem Iannone-Treffer vollendete Bentivoglio ein sehenswertes Solo zum 6:3. Das war jetzt ganz große Eishockeyschule, die Helfer und Co. am eigenen Leib zu spüren bekamen. Es war dies gleichzeitig auch der letzte Höhepunkt de rPartie, denn nachdem Patrick Bona die letzte Chance vergeben hatte, stand das Endergebnis fest: Asiago siegte mit 6:3-Toren.


Hafro Cortina - HC Valpellice Bodino Engineering 2:3 (1:2, 1:1, 0:0)
Hafro Cortina: J.P Levasseur (Renè Baur); Paul Albers, Darrell Hay, Luca Zandonella, David Bowman, Michele Zanatta, Luca Zanatta; Giorgio De Bettin, Luca Felicetti, Erik Weissmann, Derek Edwardson, Ryan Dingle, Stanislav Gron, Andrea Moser, Francesco Adami, Christian Menardi
Coach: Clayton Beddoes

Valpellice Bodino Engineering: Jordan Parise (Andrea Rivoira), Florian Runer, Slavomir Tomko, Trevor Johnson, Andrea Schina, Nick Anderson, Paul Baier; Rob Sirianni, Nate DiCasmirro, Brian Ihnacak, Anthony Aquino, Ralph Intranuovo, Brodie Dupont, Alex Silva, Marco Pozzi, Pietro Canale, Matteo Mondon Marin, Stefano Coco, Martino Durand Varese
Coach: Mike Flanagan

Reti: 1:0 Luca Felicetti (3.20), 1:1 Brian Ihnacak (9.59), 1:2 Nate DiCasmirro (14.39), 2:2 Stanislav Gron (37.38), 2:3 Rob Sirianni (39.33)

Wie Asiago zieht auch Valpellice in der Halbfinalserie gegen Cortina auf 2:0. Im ersten Auswärtsspiel im Olympiastadion bot Valpe ausgerechnet Ex-Cortina-Spieler Paul Baier auf, dafür musste Jaroslav Spelda neben dem verletzten Paolo Nicolao auf der Tribüne Platz nehmen. Die Hausherren bauten indessen exakt auf jene Linieformationen, die bereits im ersten Spiel im Einsatz waren. Diese Taktik schien zu Beginn auch seine Früchte zu tragen, denn mit der zweiten großen Chance des Spiels (zuvor scheiterte De Bettin) ging das Baddoes-Team mit 1:0 in Führung. Luca Felicetti ließ Valpe-Goalie Parise nach 3.20 Minuten alt aussehen. Damit war die Anfangsoffensive der Ampezzaner aber auch schon beendet, denn in der Folge baute Valpellice mehrfach im Powerplay Druck auf. Eine Überzahlsituation führt zur Hälfte des ersten Drittels auch zum Ausgleich von Brian Ihnacak. Cortina schien nun sichtlich angeschlagen und musste nur wenige Minuten später den nächsten Gegentreffer einstecken. Nate Di Casmirro verwandelte zum 2:1. In der Folge schrammte Trevor Johnson mit einem Pfostenschuss sogar am dritten Treffer vorbei. Erst langsam schaffte es Cortina seinerseits mit schnellen Kontern für Torgefahr zu sorgen. Ryan Dingle und Felicetti blieben im Abschluss aber glücklos. Selbst in doppelter Überzahl wollte kein Treffer gelingen. Spätestens als Christian Menardi auch noch das Torgestänge traf, bahnte sich der Ausgleich an. Dieser sollte schließlich nach 37.38 Minuten gelingen, als Stanislav Gron eine der vielen Powerplaysituation zum 2:2 nutzte. Die Freude bei den Heimfans währte allerdings nur kurz, denn 27 Sekunden vor der zweiten Drittelsirene machte es Rob Sirianni Gron gleich und traf ebenfalls in Überzahl. Angetrieben vom eigenen Anhang versuchte Cortina im Schlussdrittel nochmal das Blatt zu Wenden. Allerdings stellte sich Parise diesem Vorhaben entschieden in den Weg. Der Torhüter der Gäste zeigte gleich mehrere Glanzparaden – insbesondere als im Francesco Adami im Powerplay alleine gegenüberstand. In den letzten Spielminuten spielte hingegen den Valpe-Spielern eine Überzahl in die Karten. Sie brachten den knappen Vorsprung schlussendlich über die Zeit.


Serie A – Playoff-Halbfinale, 2. Spiel – Samstag, 9. März 2013

Migross Supermercati Asiago - Fiat Professional Wölfe 6:3 (3:0, 1:2, 2:1)
Stand in der Best-of-7-Serie: 2:0 (5:2, 6:3)

Hafro Cortina - HC Valpellice Bodino Engineering 2:3 (1:2, 1:1, 0:0)
Stand in der Best-of-7-Serie: 0:2 (0:1, 2:3)


Quelle: Pressemeldung //PI