8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
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HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
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AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
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ZNO vs.HCB

  

photo_350162_20130224.jpg EXPA Pixsell Marko Lukunic

Die Bullen wollen das Break in Zagreb



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Mittwoch, 27.Februar 2013 - 13:14 - Die Viertelfinalpaarung KHL Medvescak Zagreb vs. EC Red Bull Salzburg ist ein Duell zweier Teams auf Augenhöhe, wie schon die ersten beiden Spiele, die jeweils mit einem 3:2-Erfolg des Heimteams endeten, zeigten. Die heiße Play-off-Begegnung wird nun am Donnerstag in Kroatien „best of five“ fortgesetzt.

Das Viertelfinalduell KHL Medvescak Zagreb vs. EC Red Bull Salzburg entpuppt sich als Duell zweier gleichwertiger Teams. Gewannen die Bären das erste Spiel der Best-of-seven-Serie vor eigenem Publikum knapp 3:2, so schlugen am Dienstag Matthias Trattnig und Co. zu Hause zurück und setzten sich mit 3:2 nach Verlängerung durch. Penaltyschießen gibt‘s ja im Play-off bekanntlich keines mehr, aber dennoch entschied Thomas Raffl – nach einer Notbremse von David Brine – die Begegnung in der Overtime nach nur 78 Sekunden mit einem Penaltyshot zugunsten der Red Bulls. Damit steht es nun in der Best-of-seven-Viertelfinalserie 1:1, Spiel 3 folgt am Donnerstag in der kroatischen Hauptstadt. Erst um 5:00 Uhr morgens sind Alan Letang und Co. aus der Mozartstadt zurückgekehrt. „Die Jungs haben hart gekämpft. Wir hatten auch die Chance das Spiel zu gewinnen, aber ließen unsere Matchbälle leider aus. So ist Eishockey. Am Donnerstag geht es bereits in Zagreb weiter.“, weiß Headcoach Marty Raymond.

Durch den 1:1-Ausgleich in der Best-of-seven-Viertelfinalserie steht fest, dass das Duell mindestens über fünf Spiele gehen wird und die Red Bulls sicher noch zwei Mal nach Zagreb reisen müssen. Bereits am Donnerstag folgt Teil 3 der Viertelfinalpaarung in Kroatien. Für beiden Mannschaften ist es bereits ihr viertes Match in nur sieben Tagen. „Es gibt im Moment viel Eishockey zu spielen, aber die Situation ist für alle Teams dieselbe. Wir werden am Donnerstag wieder bereit sein“, berichtete der Kanadier, der sein Team auch in die Pflicht nahm. Vor allem die Strafen (10) waren dem 48-Jährigen ein Dorn im Auge: „Wir müssen disziplinierter agieren, clever spielen und unsere Chancen besser nützen. Die Mannschaft möchte mit einem Heimsieg in der Serie wieder vorlegen.”

Da die Kroaten erst um 5:00 Uhr in der Früh aus Salzburg zurückkehrten, steht das heutige (Eis-)Training im Dom Sportova erst am Abend an. Robert Kristan musste nach dem Zusammenstoß mit Bulle Daniel Welser ins Krankenhaus und wird am Donnerstag wohl fehlen. Im Medvescak-Tor beginnt daher Mike Ouzas. Außerdem ist Verteidiger Geoff Waugh fraglich.

Beim EC Red Bull Salzburg war man extrem erleichtert über den Ausgleich in der Best-of-Seven-Viertelfinalserie gegen KHL Medvescak Zagreb. Matchwinner war Thomas Raffl nach 62 Minuten mit einem Penaltyshot. Nun reisen die Red Bulls mit jeder Menge Selbstvertrauen zum dritten Akt am Donnerstag in Kroatien. Matthias Trattnig kennt die Ausgangslage: „Wir wollten daheim eine Antwort geben. Es waren Emotionen im Spiel und es war ein bisschen hitzig. Wir hatten dann das glücklichere Ende und sind mit dem Sieg zufrieden. Die Serie beginnt jetzt wieder bei null und geht nun best of five weiter. Wir haben gute Chancen am Donnerstag auch in Zagreb zu gewinnen, schon unsere letzte Partie dort war sehr eng. Mit dem Heimsieg konnten wir jedenfalls viel Selbstvertrauen tanken und ich hoffe wir können unsere Leistung in Zagreb wieder auf das Eis bringen. Es ist jedenfalls alles offen, beide Spiele waren eng: Wir hätten in Zagreb gewinnen können und die Kroaten hätten hier nach meinem Turnoverpass in der Overtime alles klar machen können. Die Mannschaft, die am Ende den längeren Atem hat und es mehr will, wird gewinnen.“

Gefordert sind in der kroatischen Hauptstadt sicher die Special Teams, denn Bernd Brückler und Company kassierten vier der sechs Gegentreffer im Viertelfinale bisher in Unterzahl! Die Mozartstädter hingehen machten nur einen ihrer sechs Play-off-Treffer im Powerplay. Matthias Trattnig kennt jedenfalls die Stärken des Gegners: „Sie stehen sehr hoch im Trap, warten auf ihre Chancen und sind dann brandgefährlich. Und wenn sie sich vorne festgesetzt haben, spielen sie einen guten Cycle. Ihr Powerplay ist jedenfalls stärker. Wir müssen uns in Unterzahl was einfallen lassen.“

Die Red Bulls reisen bereits heute, Mittwoch, nach Zagreb. Patrick Obrist (krank) macht die Reise nicht mit.

Donnerstag, 28. Februar 2013, 19:15 Uhr
KHL Medvescak Zagreb – EC Red Bull Salzburg (336)
Schiedsrichter: ERD, SMETANA, Hofer, Piragic

Bisherige Saisonduelle:
09.09.2012: KHL Medvescak Zagreb – EC Red Bull Salzburg 1:2 n. P. (0:0,1:1,0:0,0:0,0:1)
18.11.2012: KHL Medvescak Zagreb – EC Red Bull Salzburg 2:0 (0:0,1:0,1:0)
23.11.2012: EC Red Bull Salzburg – KHL Medvescak Zagreb 2:6 (1:2,0:1,1:3)
28.12.2012: EC Red Bull Salzburg – KHL Medvescak Zagreb 1:0 (0:0,0:0,1:0)

Play-off-Viertelfinale:
24.02.2013: KHL Medvescak Zagreb – EC Red Bull Salzburg 3:2 (1:0,0:1,2:1)
26.02.2013: EC Red Bull Salzburg – KHL Medvescak Zagreb 3:2 n.V. (1:1,1:1,1:1,1:0)

Stand der Best-of-7-Viertelfinalserie, KHL Medvescak Zagreb – EC Red Bull Salzburg: 1:1


passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg


Quelle:Erste Bank Liga