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HCB vs.BWL

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G99 vs.HCI

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MZA vs.AVS

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KAC vs.RBS

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DEC vs.VIC

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AVS vs.HCB

12-13-aut-kaz-viveiros1.250.jpg Eisenbauer.com

Österreich beginnt Olympia Quali mit Zittersieg



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Donnerstag, 07.Februar 2013 - 18:02 - Eine Frage der Nerven und der Effizienz wurde das Eröffnungsspiel der Olympia Qualifikation in Deutschland für Österreich. Gegen Italien war das Team Austria zwar alles andere als souverän, gewann aber mit viel Zittern 3:2 und holte damit die ersten wichtigen Punkte.

Schon zum Auftakt der Olympia Qualifikation in Bietigheim Bissingen brachte für das Team Austria eine harte Nuss. Italien begann aggressiv, mit starkem Forechecking und ließ die Österreicher im eigenen Defensivdrittel nicht gut aussehen. Aber die Südeuropäer nahmen sich den Schwung selbst wieder weg, denn mit zwei Strafen für den Gegner spielte das Viveiros-Team in doppelter Überzahl. Mario Altmann fasste sich in der 7. Spielminute ein Herz, brachte die Scheibe von der blauen Linie Richtung Tor und Rafael Rotter fälschte entscheidend zur Führung ab.

Wer gehofft hatte, dass die Österreicher durch dieses 1:0 Rückenwind bekommen würden, sah sich aber getäuscht. Es war Italien, das in den nächsten Minuten gehörig Druck machte und vor allem in der neutralen Zone vom ÖEHV Team kaum gestört wurde. Dazu kamen die ohnehin bekannten Abwehrprobleme bei den rot-weiß-roten Kufencracks, die sich in dieser Phase bei einem sehr souverän wirkenden Bernhard Starkbaum im Tor bedanken konnten, dass die Führung bestehen blieb. Der Ausgleich, er hing förmlich in der Luft, aber stattdessen erhöhten die Österreicher zum wichtigen Zeitpunkt auf 2:0.
Thomas Koch versuchte sich aus der Halbdistanz mit einem Schuss, dieser wurde von Torhüter Bellissimo noch kurz abgewehrt, aber die Scheibe tropfte genau vor die Schaufel von Gregor Baumgartner, der keine Mühe hatte, ins leere Tor einzuschieben. Es war ein Tor entgegen dem Spielverlauf, aber es ging mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel zeigte das Team Austria dann ein konzentrierteres Gesicht und war vor allem offensiv deutlich präsenter, schnürte die nun wankenden Italiener mehrmals in deren Defensivdrittel fest, ohne dabei aber wirklich brandgefährlich zu werden. Die größte Chance hatte noch Michael Raffl, der seinen Schuss allerdings verzog. Wenig später musste Rafael Rotter auf die Strafbank und prompt fiel der Anschlusstreffer. Ein Weitschuss wurde noch abgewehrt, der Nachschuss zappelte aber im Netz hinter Bernhard Starkbaum, der in dieser Szene ohne Chance war.

Ein Tor, das die Mannschaft von Trainer Tom Pokel kurzfristig beflügelte und zu gefährlichen Chancen kommen ließ. Dies beantwortete Daniel Oberkofler mit dem 3:1. Der Stürmer aus Linz stand genau richtig, als ein Weitschuss von Andre Lakos direkt vor seine Füße abgewehrt wurde. Es blieb also auch nach dem zweiten Drittel beim Vorsprung von zwei Toren – eine gute Basis für den Schlussabschnitt, aber kein Polster, auf dem man sich ausruhen konnte.

Das untermauerte Italien gleich nach Wiederbeginn, denn Guilio Scandella wurde in der 42. Minute mit einem weiten Pass auf die Reise geschickt und war auf und davon. Zum Glück blieb Bernhard Starkbaum ganz ruhig und ließ sich bei diesem Break nicht überwinden. Das Team Austria wirkte zu passiv, ließ den Italiener zu viel Raum und wurde dafür auch bestraft. In der 51. Minute gelang Vincent Rocca das 2:3 und damit der Anschlusstreffer. Die Azzurri waren somit vor der Schlussphase wieder voll im Spiel. Angesichts einer Strafe gegen Michael Raffl wurde die Situation für die Viveiros-Schützlinge immer brenzliger. Die Südeuropäer wurden immer offensiver, riskierten immer mehr, was wiederum Kontermöglichkeiten für das Team Austria ergab. Diese blieben jedoch ohne Erfolgserlebnis, weshalb die Italiener 77 Sekunden vor dem Ende zuerst zu einem Time Out griffen und danach den Goalie vom Eis holten.

Am Ergebnis änderte das allerdings nichts mehr, denn die Österreicher gewannen glücklich mit 3:2 und eroberten die ersten wichtigen drei Punkte des Turniers. Es war ein glücklicher Sieg, der dank ausgezeichneter Effizienz gelang und damit die Basis für den nächsten Auftritt bilden sollten. Dieser geht bereits morgen über die Bühne, wenn die Mannschaft von Trainer Manny Viveiros ab 16 Uhr auf die Niederlande trifft.

„Am Freitag müssen wir auf alle Fälle die kompletten 60 Minuten voll spielen“, bestätigte auch Oberkofler. „Dieser Sieg war sehr wichtig, jetzt müssen wir aber noch zwei weitere nachlegen.“ Auch Teamchef Viveiros sah es ähnlich: „Es haben die kleinen Dinge den Unterschied gemacht. Beide Teams und besonders beide Torhüter waren sehr stark. Unser Forechecking hat mir sehr gut gefallen, das müssen wir auch gegen die Niederlande so fortsetzen.“
Italien muss morgen gegen Deutschland ran und muss dort wohl gewinnen, um noch eine Chance auf Sotchi 2014 zu haben.

Österreich – Italien 3:2 (2:1, 1:1, 0:1)
Tore: 1:0 Rotter (7./PP), 2:0 Baumgartner (18.), 2:1 Bernard (34./PP), 3:1 Oberkofler (37.), 3:2 Rocco (51.)
Schüsse: 22:38 (15:16, 4:13, 3:9)
Strafen: 6:6 (2:4, 2:0, 2:2)

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