3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

HF.at Ligacheck – EBEL Woche 19



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Montag, 21.Januar 2013 - 12:17 - Die erste Entscheidung dieser Saison ist gefallen und nach 44 Runden stehen jene 6 Mannschaften fest, für die es ab sofort um die „goldene Ananas“ geht. Ab sofort ist die EBEL zweigeteilt und auf der Suche nach den letzten beiden Viertelfinalisten. Abseits des Eises gab es einige interessante Neuigkeiten bezüglich einer möglichen Ligaerweiterung und Tendenzen für ein „neues“ Salzburg. HF.at blickt wieder zurück auf die letzte Woche in der EBEL und wagt auch eine kleine Vorschau auf die nächsten 7 Tage.
Inhaltsverzeichnis:
» Das war in Woche 19
» Die Ränge 1 bis 6
» Die Ränge 7 bis 12


Das war in Woche 19

Nun denn, wir haben 44 Runden absolviert, damit alles wieder von vorne beginnt. Zugegeben, nicht ganz alles, denn für die Top 6 nach dem Grunddurchgang ist die wichtigste Entscheidung schon gefallen: sie stehen bereits fix im Viertelfinale. Wien, Zagreb, Graz, Villach, Klagenfurt und Linz können sich also schon in Ruhe auf die Play Offs vorbereiten. Der Anreiz in den kommenden 10 Runden dürfte nicht besonders hoch sein – zumindest nicht für alle gleich hoch. Sicher, es geht darum, dass sich die Top 3 den Gegner fürs Viertelfinale aussuchen können, aber selbst das sehen nicht alle Trainer so positiv. Rein sportlich hat sich schon im letzten Jahr, als dieser Modus erstmals gespielt wurde, gezeigt, dass in der oberen Gruppe die Intensität nachlassen wird. Nur keine Verletzungen riskieren, die dann eventuell eine Play Off Teilnahme kosten würden – das ist hier die Devise. Sicher, Siege und Punkte nimmt jeder gerne mit und kein Team wird mit einer Niederlagenserie durch diese Phase gehen wollen. Ein Bein ausreißen wird sich aber auch niemand.

Ganz anders in der unteren Gruppe, der sogenannten Qualifikationsrunde. Dort geht es wirklich um die berühmte Wurst. Zwei von sechs Mannschaften steigen ins Viertelfinale auf und hier müssen nach den Leistungen der letzten Wochen, sowie den mitgenommenen Bonuspunkten Salzburg und Znojmo als große Favoriten gehandelt werden. In der letzten Saison fiel die Entscheidung bei den „Flop 6“ erst in der allerletzten Runde, es bleibt abzuwarten, ob das dieses Mal auch so ist. Man darf es bezweifeln, außer ein Underdog beginnt einen unerwarteten Höhenflug.

Neben dieser sportlichen Entscheidung regten die Zukunft der EBEL in Fankreisen auf. Zuerst sagte Landshut endgültig ab und zog in einem Interview des Managers das Interesse an einem Einstieg zurück. Im letzten Jahr waren die Deutschen lange Zeit als Neuling gehandelt worden. Diese Funktion wird heuer dab.docler übernehmen, das einen Antrag auf Aufnahme in die EBEL gestellt hat. Die Ungarn wollen für den Fall eines positiven Bescheids nach Budapest übersiedeln, was wiederum ein sehr attraktiver Standort für die Liga und deren Hauptsponsor wäre.

Mit gemischten Gefühlen wird man bei den Ligaverantwortlichen die Entwicklung im Hause Red Bull beobachten. Laut Medienberichten wird sich der Eishockeyfokus ab nächstem Jahr verstärkt Richtung München bewegen und Salzburg nur noch eine zweitrangige Position einnehmen. Vorbei könnten die Zeiten sein, in denen die hochkarätigen Legionäre an der Salzach aufgeigten. Geplant ist ein erweitertes U24 Team, wie die Salzburger Nachrichten berichteten. Bereits seit dem Red Bull Einstieg in München war in der Szene immer wieder spekuliert worden, ob die Mozartstädter mittelfristig als Ausbildungsverein für die Münchner aufgestellt werden würden. Das scheint nun so zu werden, wenngleich noch nicht wirklich etwas entschieden ist. Noch gibt es Hürden bis zur Totalübernahme des Vereins in der bayerischen Hauptstadt.

Team der Woche: Graz 99ers (2 Siege, 11:5 Tore), die zwar nicht das erfolgreichste Team der letzten Woche waren, aber das einzige, das sich in der Tabelle richtig verbessern konnte. Immer gepunktet, zwei Mal gewonnen und auf Grund der Leistungen der letzten paar Monate durchaus verdient Platz 3 erobert.
Spieler der Woche: John Lammers (KAC, 4 Tore, 3 Assists), der im Heimspiel gegen Fehervar einen Hattrick erzielte und insgesamt 6 Scorerpunkte machte.



» Zu Teil 2: Die Ränge 1 bis 6

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite