photo_302311_20121028.jpg EXPA / M. Kuhnke

Bietigheim ist Meister der DEL2



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Montag, 23.April 2018 - 5:30 - Im traditionsreichen Olympia-Eissport-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen entschieden die Bietigheim Steelers am Sonntag die Finalserie in Spiel fünf für sich und feierten vor zahlreichen mitgereisten Steelers-Fans ihren zweiten DEL2-Meistertitel.

Zudem wurde Shawn Weller als MVP der Playoffs ausgezeichnet. Beim 2:0-Erfolg (1:0/1:0/0:0) verzeichneten die Hausherren die erste gute Möglichkeit durch Jared Gomes bereits in der zweiten Minute, jedoch war Steelers-Goalie Ilya Sharipov wachsam. Der SC Riessersee versuchte sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. In der fünften Minute kam Bietigheim zum ersten Mal gefährlich vor das SCR-Tor und Benjamin Zientek nutzte die Chance zur Führung. Wenig später hatte Michael Rimbeck den Ausgleich auf der Kelle, doch seinen Schuss von der blauen Linie parierte Bietigheims Schlussmann. Die Gastgeber erarbeiteten sich ein Chancenplus, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht nutzen. So auch der Werdenfelser Tim Richter in der 17. Minute, da SCB-Goalie Sharipov mit dem Schoner klären konnte. Mit einer knappen Führung der Schwaben ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel waren gerade 38 Sekunden absolviert, als Shawn Weller für das zweite Tor der Ellentaler sorgte. In Minute 27 gab es die erste Strafzeit in der Partie und Steeler Norman Hauner musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Die Weiß-Blauen versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen, aber Sharipov war nicht zu überwinden. Die Mannen aus Garmisch-Partenkirchen versuchten das Spiel an sich zu reißen, aber die Gäste agierten in der Defensive weiterhin souverän. Im Schlussdrittel spielte Bietigheim clever und verwaltete das Resultat.

Steelers-Kapitän Adam BORZECKI: „Es war nicht einfach gegen die technisch starke Mannschaft des SC Riessersee anzutreten. Aber zum Glück konnten wir zu den richtigen Zeitpunkten die Tore erzielen. Wir sind natürlich super glücklich, auch wenn es schöner gewesen wäre die Serie vor heimischer Kulisse zu entscheiden. Wir genießen dieses unbeschreibliche Gefühl, den Pokal in die Höhe zu stemmen. Vielen Dank an unsere Fans für die tolle Unterstützung.“

SCR-Spieler Andreas Driendl: „Herzlichen Glückwunsch an die Steelers zur verdienten Meisterschaft. Es ist der schwerste Moment in meiner Karriere. Das Glück war leider nicht auf unserer Seite. Wir haben über weite Strecken Paroli geboten, aber zu oft verpasst den Punch zu setzen. Wir wollten uns heute auf die Details konzentrieren, doch es hat einfach nicht gereicht gegen eine erfahrene Bietigheimer Mannschaft. Nichtsdestotrotz bedeutet die Final-Teilnahme für den Standort Garmisch-Partenkirchen extrem viel.“


Quelle:red/PM