dellogoab2011.jpg

Dominik Kahun: „Wir müssen weiter Gas geben“



Teilen auf facebook


Donnerstag, 21.Dezember 2017 - 15:03 - Drei Tore und zwei Vorlagen steuerte Dominik Kahun in den letzten zwei Spielen des EHC Red Bull München bei. Dabei avancierte er gegen Straubing und Krefeld jeweils zum Matchwinner. In einem Team mit großer individueller Klasse hat sich der Youngster mit seinen gerade mal 22 Jahren zum Topspieler entwickelt. Kahun hat in den kommenden Monaten ambitionierte Ziele: Sowohl die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Februar, die Titelverteidigung mit München und dann die WM in Dänemark mit der Nationalmannschaft.

Dominik, sieben Siege in Folge, dazu zwei Mal Matchwinner. Für dich persönlich und das Team könnte es besser kaum laufen, oder?
Im Moment können wir uns wirklich nicht beschweren. Vor der Serie hatten wir drei Mal in Folge verloren. Auch wenn das kein Beinbruch war, aber es hat uns selber gewurmt, weil wir einen anderen Anspruch an uns haben.

Die drei Topteams dürften die Plätze eins bis drei unter sich ausmachen. Ist es nicht egal, ob man vor den Playoffs letztlich Erster oder Dritter wird?
Uns ist das nicht egal. Wir wollen ganz oben landen, um auch sicher für die Champions Hockey League im kommenden Jahr qualifiziert zu sein und den Heimvorteil möglichst bis zum Finale genießen. Außerdem möchten wir den Fans und Sponsoren gutes Eishockey zeigen.

Wie sieht euer Rezept aus, nach 52 Spieltagen auf Platz eins zu stehen?
Was wir sicher brauchen, ist Konstanz. Es geht darum, immer den nächsten Schritt zu machen. Die derzeitige Situation ist ein perfektes Beispiel: Keiner sollte meinen, nur weil wir sieben Mal in Folge gewonnen haben, geht es so weiter. Wir müssen weiter Gas geben, völlig egal wie der Gegner heißt.

Wie sehen deine weiteren persönlichen Ziele aus?
Zunächst mal wollen wir bis zur Olympia-Pause so viel punkten wie möglich. Dann wäre die Teilnahme an den Olympischen Spielen ein Traum. Ich hoffe auch auf die Titelverteidigung 2018 und eine Nominierung für die WM in Dänemark.


Quelle:red/PM