5
 
6

DEC vs.G99

2
 
3

VIC vs.HCB

2
 
0

RBS vs.AVS

8
 
3

RBS vs.G99

3
 
4

MZA vs.ZNO

3
 
6

KAC vs.BWL

3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
2

DEC vs.AVS

0
 
0

AVS vs.RBS

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

BWL vs.HCI

0
 
0

G99 vs.RBS

0
 
0

HCB vs.ZNO

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

MZA vs.VIC


Halbzeit: Löwen gegen Crimmitschau und Frankfurt



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Freitag, 15.Dezember 2017 - 7:13 - Mit dem Freitagsspieltag wird die erste Hälfte der DEL2-Hauptrunde abgeschlossen. Es ist der 26. Spieltag von insgesamt 52, bevor es in den jeweiligen Ausscheidungsrunden weitergeht. Ein guter Zeitpunkt also um weitere Punkte für die Tabelle zu sammeln. Das Wochenende beginnt mit der Neuauflage des ersten Spieltags, einem Auswärtsspiel in Crimmitschau. Am Sonntag kommt der amtierende Meister nach Bad Tölz.

Eispiraten Crimmitschau vs. Tölzer Löwen (Beginn: 20:00 Uhr)
Mit 2:3 ging das erste Saisonspiel der Tölzer Löwen verloren. Zu Gast im Eisstadion Crimmitschau bewies man Zweitliga-Qualität, aber auch fehlende Kaltschnäuzigkeit. Lange Zeit waren die Buam überlegen. Kurz vor Schluss trafen sie das Gestänge von der falschen Seite und fuhren damit ohne Punkte nach Hause. Die Eispiraten haben seitdem fleißig Punkte gesammelt und rangieren auf Platz sieben der Rankings. Die Sachsen galten vor der Saison als Abstiegskandidat, haben aber bereits bewiesen, dass das Team mehr Potenzial hat.

Zuletzt gab es einige Rückschläge für Kim Collins´ Team zu verkraften. Aus den letzten sieben Spielen gab es nur einen Sieg zu verzeichnen: Am letzten Sonntag gegen die Wölfe Freiburg. Nach dem Abgang vom kanadischen Goalie Olivier Roy holte dabei Brett Kilar seinen ersten Sieg im Eispiraten-Trikot. Der Deutsch-Amerikaner kam als Ersatz für Roy und musste im Schnitt schon 4,58 Gegentore pro Partie hinnehmen.

Das Stadion in Crimmitschau ist eigentlich kein schlechtes Pflaster für die Löwen: Zwei der letzten drei Duelle in Westsachsen wurden gewonnen - jeweils mit zwei Toren Vorsprung. Soll dies erneut gelingen, müssen die Buam die Offensive Crimmitschaus in den Griff bekommen. Zwar zählen die 74 geschossenen Treffer nicht zur absoluten Spitze der Liga, doch gerade die Topscorer Jordan Knackstedt, Robbie Czarnik, Patrick Pohl und Ossi Saarinen konnten schon mehrfach auf sich aufmerksam machen.
Der Spielbeginn in Crimmitschau ist um 20:00 Uhr.

Tölzer Löwen vs. Löwen Frankfurt (Beginn: 18:00 Uhr)
Ebenfalls nicht sonderlich formstark präsentierten sich die Löwen Frankfurt in letzter Zeit. Am letzten Wochenende haben die Hessen etwas Boden nach oben verloren. Sowohl im Derby gegen Kassel, als auch auswärts beim EC Bad Nauheim haben sie jeweils nur einen Punkt geholt. Allgemein läuft es nach dem Zittersieg über die Tölzer Löwen nicht mehr wirklich für das Team von Coach Paul Gardner. Nur einen Sieg (2:1 gegen Kaufbeuren) gab es in den vier Spielen seitdem.

Trotzdem kommt immer noch der amtierende Meister nach Bad Tölz und damit auch gleichzeitig die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Auch in der Gesamttabelle sind die Frankfurter fast ganz oben anzutreffen. Sie liegen fünf Punkte hinter den Bietigheim Steelers auf Tabellenplatz zwei. Mit einem Zuschauerschnitt von über 4500 setzen sie auch in Sachen Fans neue Maßstäbe. Die Zuschauer haben seit der Rückkehr von Meistergoalie Brett Jaeger fast in jedem Spiel einen neuen Torhüter gesehen. Auch Hannibal Weitzmann und Florian Proske durften schon öfter ran. Weitzmann gilt dabei als Nummer eins, er hat mit einer Fangquote von 91,06% auch die beste Statistik des Trios.

Die interne Scorerliste führen der Amerikaner C.J. Stretch (35 Pkt.), Nils Liesgang (31 Pkt.) und der Kanadier Matthew Pistilli (28 Pkt.) an. Aufgefüllt werden die Kontingentspieler durch die beiden Kanadier Wade MacLeod (26 Pkt.) und Patrick Jarrett (20 Pkt.).
Im ersten Löwenduell im Tölzer Stadion haben die Gäste mit 7:4 gewonnen. Auch dieses Mal sind die Hessen Favorit – doch das waren auch die Kassel Huskies am vergangenen Sonntag.

Fazit:
Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten. Wenn dies auch für den Eishockeysport gilt, kommen hohe Hürden auf die Tölzer Löwen zu. Gegen beide Teams wurde aber schon bewiesen, dass mit Kaltschnäuzigkeit im Abschluss etwas drin ist.

Zurückgreifen kann Rick Boehm dabei aller Voraussicht nach wieder auf André Lakos. Die Löwen damit mit fünf Verteidigern.


Quelle: Pressemitteilung