1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

BWL vs.VIC

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

photo_421488_20130913.jpg EXPA © Oskar Höher

Tölzer Löwen mit Heimspiel gegen Crimmitschau und zu Gast in Bad Nauheim



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Freitag, 03.November 2017 - 5:38 - Zwei Teams aus dem Tabellenmittelfeld warten am kommenden Wochenende auf die Tölzer Löwen. Am Freitag ist der Sechstplatzierte aus Crimmitschau zu Gast. Am Sonntag geht´s für die Buam zum Achtplatzierten nach Bad Nauheim.

Schon im ersten Saisonspiel trafen die Tölzer Löwen und die Eispiraten Crimmitschau aufeinander. Die Westsachsen hatten damals mit 3:2 knapp das bessere Ende für sich. Vor der Saison rechneten viele mit einem Play-down-Platz für die Eispiraten. Zu schwach war die vorherige Spielzeit, in der man die Hauptrunde als Tabellenletzter abschloss und sich erst in den Play-downs retten konnte.

Doch es hat sich einiges verändert seit jenem 11.April, an dem Crimmitschau den Nicht-Abstieg perfekt machte. Kim Collins übernahm an der Bande und brachte gleich neun Neuzugänge mit. Mit Jordan Knackstedt steht auch ein Neuzugang ganz oben in der internen Scorerliste: 20 Punkte in bisher 14 Spielen – stark. Im Sturm wird er unterstützt vom letztjährigen Topscorer Patrick Pohl (17 Punkte), sowie den Kontingentspielern Robbie Czarnik (17) und Ossi Saarinen (14). In der Verteidigung steht mit Ales Kranjc ein slowenischer Nationalspieler im Aufgebot der Eispiraten. Die vierte Kontingentstelle besetzt der kanadische Torhüter Olivier Roy, der mit einem Gegentorschnitt von knapp über drei und einer Fangquote von etwas über 91% solide Statistiken vorweisen kann.

Trainer Kim Collins scheint es gelungen zu sein die neuformierte Mannschaft zu einer funktionierenden Einheit zu formen – auch wenn es im ersten Vergleich mit den Löwen teilweise etwas holprig aussah.

Zuletzt gab es wieder drei Siege in Folge für die Sachsen. Ravensburg, Bayreuth und Freiburg wurden allesamt geschlagen. Verlassen kann sich Trainer Collins meist auf sein Powerplay, dass das viertbeste der Liga ist. In Unterzahl tut sich seine Mannschaft dafür sehr schwer: Nur 70,6% der Unterzahlsituationen werden unbeschadet überstanden.

Der EC Bad Nauheim reiht sich zwei Ränge unter den Eispiraten in der Tabelle ein. Im ersten Saisonvergleich der beiden Kurstädte gewannen die Gäste aus Bad Nauheim mit 4:2 - trotz deutlicher Überlegenheit der Löwen. Diesmal hat der ECBN die Kulisse auf seiner Seite und damit ein kleines Plus schon vorab gebucht. Dazu kommt die spielerische Extraklasse des kanadischen Stürmers Cody Sylvester, der die interne Scorerliste mit 14 Punkten anführt. Auch zwei der weiteren Kontingentstellen sind mit Kanadiern besetzt: James Livingston und Mike McNamee waren schon bei zehn, respektive acht Toren beteiligt. Letzterer ist allerdings derzeit verletzt, genauso wie der frühere Tölzer Andreas Pauli. Die Hessen haben aber bereits reagiert und mit Dennis Reimer, der schon 2014 für die Eishockey-Cracks auflief, einen kräftigen (1,96 Meter, 100 kg) Stürmer zurückgeholt. Trainer Petri Kujala hat mit Felix Bick außerdem eine verlässliche Größe im Tor. Der 24-jährige hat bislang alle 13 Spiele gemacht: 92,5% Fangquote sprechen für sich. Ansonsten ist das Team in den meisten Statistiken im Mittelfeld des Ligavergleichs - außer in Überzahl. Dort wurden von 65 Möglichkeiten nur fünf genutzt. Diese magere Ausbeute reicht derzeit nur für den letzten Platz in der Powerplaystatistik.

Der Freitagsgegner aus Crimmitschau ist aktuell kein Team, das etwas mit dem Abstieg zu tun hat. Dass sie schlagbar sind, haben die Löwen im ersten Vergleich aber bewiesen. Gleiches gilt für das Gastspiel am Sonntag. Die Löwen waren im ersten Saisonvergleich meist die bessere Mannschaft. Können sie das erneut abrufen, ist ein Punktgewinn drin. Verzichten muss Rick Boehm weiter auf die Langzeitverletzten und am Freitag auch auf André Lakos, der nach drei Disziplinarstrafen aussetzen muss.



Quelle:red/PM