4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99


Individuelle Fehler: Tölzer Löwen unterliegen Frankfurt mit 4:7



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Montag, 18.September 2017 - 5:51 - Schon vor dem Spiel machten die Fans in der Südkurve Bad Tölz mit einer Choreografie auf sich aufmerksam. Unter dem Motto „The boys are back in town“ endete das erste DEL2-Heimspiel für die Tölzer Löwen mit einer 4:7-Niederlage gegen die Löwen Frankfurt.

Früh im Spiel machte der amtierende Meister klar, wer die individuelle Klasse auf seiner Seite hat. Wade MacLeod nutzte einen Tölzer Wechselfehler nach nur 94 Sekunden zur Frankfurter Führung. Als Vladislav Filin vier Minuten später auf 0:2 erhöhte, schien das Spiel einen bitteren Verlauf zu nehmen. Doch die Buam kämpften sich zurück ins Spiel und nutzten in Person von Josef Frank ein Powerplay zum Anschlusstreffer. Beide Abwehrreihen ließen in dieser Phase viele Chancen zu, so dauerte es nicht lange, bis erneut die Gäste jubeln konnten. Brett Breitkreuz traf zum 1:3. Erneut hatte die Isarwinkler aber mit einem platzierten Handgelenksschuss im Fallen von Florian Strobl eine Antwort parat. Nach dem 2:4 durch Tyler Gron war der alte Abstand wieder hergestellt. „Die Gegentore sind zu leicht gefallen. Aber nicht aufgrund eines Torwartfehlers, sondern wegen Fehlern, die zuvor passiert sind“, monierte Rick Boehm nach dem Spiel. Verteidiger André Lakos fand ähnliche Worte: „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und wir müssen jetzt nächste Woche daran arbeiten, dass wir diese Fehler abstellen, damit wir in den nächsten Spielen eine Chance haben zu gewinnen.“

Im Mittelabschnitt und zu Anfang des Schlussdrittels zeigten die Gäste, warum sie in der letzten Saison den Pokal nach oben stemmen durften. Mit einer, aus der Oberliga nicht bekannten, Kaltschnäuzigkeit nutzten sie fast jede Chance, die ihnen geboten wurde. Wade MacLeod, CJ Stretch und Nils Liesegang erhöhten auf 2:7. „Ich finde es auch optimal, dass der Großteil der Zuschauer bis zum Ende geblieben ist. Ich habe bei dem Spielstand befürchtet, dass die Hälfte um die 50.Spielminute verschwindet, das war aber nicht der Fall“, freute sich Rick Boehm über das treue (und auch lautstarke) Tölzer Publikum am Sonntagabend. Belohnt wurden die Fans noch mit zwei Überzahltoren von Johannes Sedlmayr, der das 4:7-Endergebnis herstellte.

„Ein verdienter Sieg. Verdient, weil Frankfurt als Mannschaft vielleicht etwas weniger Fehler gemacht hat und die Torchancen besser genutzt hat. Ich bin trotzdem nicht ganz unzufrieden. Wir haben vernünftig gespielt, wir haben genügend Torchancen erarbeitet. Wir haben nach dem 2:6-Rückstand auch Charakter gezeigt und haben im letzten Drittel nicht aufgehört zu kämpfen“, resümierte Boehm. Einen Schockmoment gab es für Florian Strobl, der verletzungsbedingt vom Spiel ausschied. Er wurde wegen einem Problem an den Rippen ins Krankenhaus gefahren – eine genaue Diagnose steht noch aus.

Rick Boehm fand ein einfaches Fazit für die Partie: „Die vermeidbaren Fehler müssen wir vermeiden.“ Am kommenden Freitag geht´s zum Auswärts-Derby nach Garmisch-Partenkirchen. André Lakos ließ schonmal eine kleine Kampfansage los: „Jetzt werden wir uns ein paar Tage darauf vorbereiten und dann unsere ersten drei Punkte holen.“





Quelle: Pressemitteilung