8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

photo_424495_20130920.jpg EXPA Thomas Haumer

München wirft Berlin raus und steht im DEL Finale



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Montag, 03.April 2017 - 5:35 - Der EHC Red Bull München steht erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Im fünften Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Eisbären Berlin gewannen die Münchner mit 2:1 nach Verlängerung (0:1|1:0|0:0|1:0) und feierten damit den notwendigen vierten Sieg. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion sorgten Frank Mauer und Siegtorschütze Michael Wolf in der Overtime für die zweite Finalteilnahme nacheinander. Das erste Finalspiel findet am Sonntag, den 9. April um 16.45 Uhr im Olympia-Eisstadion statt.

Die Red Bulls kamen druckvoll aus der Kabine und verzeichneten durch Kapitän Michael Wolf in der 2. Minute die erste große Chance. In der Folge erspielten sich die Isarstädter durch aggressives Pressing weitere gute Möglichkeiten. Gegen Mitte des ersten Drittels fanden die Berliner besser in die Partie, Bruno Gervais traf allerdings nur den Außenpfosten (10.). Besser machte es Laurin Braun, der nach einem Abwehrfehler der Münchner für die Gästeführung sorgte (14.). Weitere Chancen auf beiden Seiten blieben im Anschluss ungenutzt.

Auch den zweiten Abschnitt begannen die Roten Bullen offensiv, Mads Christensen verpasste nur knapp (21.). Nach 25 Minuten erhielt Konrad Abeltshauser eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen hohen Stocks. Die zum Teil doppelte Unterzahl überstanden die Red Bulls auch dank Keeper Danny aus den Birken aber unbeschadet. Danach erzielte Frank Mauer per Alleingang den Ausgleich (33.). Im Anschluss entwickelte sich ein intensiver Playoff-Fight.

Im Schlussabschnitt verteidigten beide Teams kompakt. In der 49. Minute musste die Partie aufgrund eines Feueralarms für etwa 15 Minuten unterbrochen werden. Nach Wiederbeginn drückte die Mannschaft von Don Jackson auf die Führung, in der 52. Minuten hatte Jon Matsumoto die beste Möglichkeit für die Gastgeber. In den letzten Minuten überstanden die Red Bulls durch viel Einsatz ein weiteres Unterzahlspiel.

Die Verlängerung war von Taktik geprägt. Bei den wenigen Möglichkeiten, unter anderem von Kyle Wilson und Derek Joslin, waren beide Keeper zur Stelle. In der der 72. Minute erlöste Kapitän Michael Wolf seine Mannschaft und schoss die Red Bulls in Überzahl nach einem Querpass ins Finale.

Michael Wolf: "Es war ein sehr intensives Spiel, beide Teams haben diszipliniert gespielt. Berlin hat es nicht umsonst ins Halbfinale geschafft, sie waren wie erwartet ein schwerer Gegner. Wir waren aber gut eingestellt und stehen jetzt verdient im Finale. Es ist ein tolles Gefühl, aber am Sonntag geht es wieder von vorne los."


Quelle:red/PM