3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

5
 
4

ZNO vs.G99

3
 
4

KAC vs.RBS

2
 
3

HCI vs.VIC

4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

HCI vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

MZA vs.HCB

0
 
0

G99 vs.BWL

0
 
0

KAC vs.ZNO

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

 Slavia Prag

Traditionsteam in Tschechien streikt und kassiert 0:13 Abfuhr



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Montag, 10.Oktober 2016 - 20:31 - Slavia Prag ist einer der ganz großen Namen im tschechischen Eishockey. Das Traditionsteam hat aber schon bessere Zeiten gesehen, spielt inzwischen zweitklassiges Eishockey und ist nun mit einem Spielerstreik in den Schlagzeilen, der zu einer 0:13 Niederlage führte.

2003 und 2008 war Slavia Prag noch tschechischer Meister, 2004 und 2006 Vizemeister in der Extraliga - der Verein wurde im Jahr 1900 gegründet und ist damit ein echtes Traditionsteam in der so eishockeyverrückten Tschechischen Republik. Umso schmerzhafter war der Abstieg in die zweite Liga in der Saison 2014/15 und das Verpassen des Aufstiegs in der letzten Saison, als man um drei Punkte in der Aufstiegsrunde scheiterte. In der aktuellen Meisterschaft der zweiten Liga liegt Slavia gut im Rennen, feierte zuletzt vier Siege in Folge und konnte von den ersten 12 Saisonspielen 9 für sich entscheiden.

Doch es gab Probleme, die am vergangenen Wochenende zum Eklat führten. Wegen ausgebliebener Gehaltszahlung weigerte sich die erste Mannschaft, in den Bus zum Auswärtsspiel nach Prostejov zu steigen. Der Verein reagierte, schickte dafür die Junioren, die schon am selben Tag ein Match gegen Jihlava in der Nachwuchsmeisterschaft absolviert hatten. Die jungen Cracks wurden prompt vom direkten Tabellenkonkurrenten mit einer 13:0 Packung nach Hause geschickt, wobei ihnen erst im letzten Drittel (0:9) die Kraft so richtig ausging.

Weil sich im Gehaltsstreit keine Einigung abzeichnet, könnte auch das Duell mit Budweis am kommenden Mittwoch ähnlich ablaufen. Wieder würden die Junioren als Ersatz auflaufen, weshalb tschechische Wettanbieter das Match bereits aus dem Programm genommen haben.


Quelle:red/Kf