3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

photo_302311_20121028.jpg EXPA / M. Kuhnke

Lebenslage Sperre in der KHL



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Freitag, 19.August 2016 - 0:00 - Das Testspiel zwischen Barys Astana und Red Star Kulun vom 8. August hat ein Nachspiel. Wie die russische KHL nun bekannt gegeben hat, wird der Astana Verteidiger Damir Ryspaev auf Lebenszeit gesperrt.

Die KHL hat noch vor der Saison ein massives Imageproblem. Als großer Herausforderer für die NHL eingeführt macht man derzeit ausschließlich mit brutalen Schlägerein Schlagzeilen. So auch in einem Test am 8. August, der sogar abgebrochen werden musste. Damals drehte Astana Verteidiger Damir Ryspaev völlig durch und kämpfte praktisch gegen alle am Eis befindlichen Gegner. Auf Grund eines Einspruchs von Kulun hat die KHL nun gehandelt und eine lebenslange Sperre gegen den Spieler ausgesprochen.

Diese Sperre kann nicht beeinsprucht werden - weder vor der KHL noch zivielrechtlich. Allerdings kann der Spieler noch einmal versuchen, vor dem Disziplinarausschuss der Liga gehört zu werden. Da es aber auch im zweiten Test zuwischen diesen beiden Mannschaften zu Auseinandersetzungen kam, wird eher nicht erwartet, dass die KHL hierfür offene Ohren hat.

"Ohne Zweifel ist Eishockey eine Kontaktsportart, aber vor allem ist es ein fairer Sport, in dem rivalisierende Spieler im Rahmen von Spielregeln und sportlicher Ethik agieren", sagte Gennady Timchenko, einer der Vorstandsvositzenden der KHL. "Die Liga ist dafür zuständig, dass diese Regeln befolgt werden und kann es daher nicht hinnehmen, dass diese Regeln systematisch und auf groteske Weise verletzt werden. Es ist nicht zu akzeptieren, dass gegnerische Spieler absichtlich in ihrer Gesundheit und Sicherheit gefährdert werden."

Ebenso deutlich wurde Dmitry Chernyshenko, der Präsident der KHL: "Im Eishockey hat es immer Platz für einen fairen Kampf zwischen gleichstarken Spielern gegeben - immer unter dem Aspekt des Fair Play. Aber im Eishockey, wie in jedem anderen Sport, kann es keinen Platz für die übertriebene Gewalt geben, die Barys Verteidiger Damir Ryspaev an den Tag gelegt hat. Wir versuchen ständig neue Zuschauer zu gewinnen und die geografische Reichweite unserer Liga auszubauen und in diesem Zusammenhang ist Ryspaevs Verhalten nicht nur schädlich für den Sport, sondern es beschädigt auch das Image der Liga selbst. Als Verantwortliche haben wir diesen Zwischenfall nicht unbestraft lassen können und so haben wir zu dieser Entscheidung gefunden."





Quelle:red/KF