2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

Goaliehelm von hinten Eisenbauer.com

Slovan Bratislava sieht EBEL nur als Plan B



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Freitag, 23.Januar 2015 - 6:03 - Bis zu 14 Teams hätten Interesse nächste Saison in der Erste Bank Eishockey Liga zu spielen. Diese Meldung machte letzte Woche die Runde, nachdem die aktuellen 12 Mannschaften bereits für die Spielzeit 2015/16 genannt hatten. Die Spekulationen über die möglichen zwei Neueinsteiger hatten begonnen - und mit Medvescak Zagreb, sowie Slovan Bratislava waren auch schnell zwei Kandidaten gefunden. Allerdings wollen beide nicht so recht in die EBEL.

Medvescak Zagreb hatte schon relativ schnell eine Absage an die Spekulationen erteilt. Man habe noch einen Vertrag über ein weiteres Jahr in der KHL und habe vor, diesen auch zu erfüllen. Sollte man danach die finanziellen Vorgaben nicht stemmen könne man sich eine Rückkehr in die Erste Bank Eishockey Liga durchaus vorstellen. Also frühestens in einem Jahr.

Aber auch Slovan Bratislava wurde immer wieder als möglicher Interessent genannt. Den Slowaken geht es finanziell ähnlich schlecht wie Zagreb, man machte in der diesjährigen KHL Saison immer wieder mit Abgängen und angeblich ausgebliebenen Gehaltszahlungen negative Schlagzeilen. Dennoch möchten auch die Slowaken in der KHL bleiben. Als Alternative stünden allerdings die tschechische Extraliga und die Erste Bank Eishockey Liga zur Diskussion, wie General Manager Maros Krajci mit dem Online Magazin "Hokejportal.net" bestätigt.

Somit dürfte die EBEL maximal Plan C sein, denn schon vor dem KHL Einstieg hatte Slovan lange Zeit mit dem Gang in die tschechische Extraliga spekuliert. Auch die Fans würden eine solche Entscheidung begrüßen und da mit Kosice ein zweiter slowakischer Vertreter mit der Meisterschaft des Nachbarn liebäugelt liegt es auf der Hand, dass Slovan zuerst in Richtung Extraliga schielt. Im Jahr 2011 hatten aber die Teams aus der Extraliga einem Einstieg nicht zugestimmt und damit die Liga weiterhin rein tschechisch belasse. Sollte sich eine derartige Entscheidung bei einem KHL Ausstieg Slovans wiederholen, wäre die EBEL die letzte Ausweichstation vor dem Schritt in die wenig attraktive slowakische Liga.

Allerdings will auch Bratislava alles tun, um in der KHL verbleiben zu können. Derzeit ist man auf der Suche nach neuen, vor allem russischen Investoren, die den Spielbetrieb garantieren können. In den Zeiten der aktuellen Rubelschwäche allerdings kein einfaches Unterfangen...

passende Links:

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Quelle:red/KF