2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO

 Reinhard Eisenbauer, Hockeyfans.at

Ulmer fliegt mit Lugano ins NLA Halbfinale



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Freitag, 11.März 2016 - 14:42 - Fast schon historische Ausmaße nehmen die Play Offs in der Schweizer NLA an. Drei von vier Viertelfinalserien sind nach nur vier Spielen bereits entschieden und auch im letzten noch offenen Duell könnte es bald ein Ende geben. Stefan Ulmer glänzte beim HC Lugano gestern mit Tor und Assist - und stieg mit einem Sweep auf.

Die größte Sensation in der ersten Play Off Runde der NLA lieferten die ZSC Lions ab. Der Sieger des Grunddurchgangs flog sang- und klanglos aus dem Bewerb, musste sich mit 0:4 Siegen gegen den in dieser Saison so schwachen SC Bern geschlagen geben. Bern war gerade noch in die Play Offs gerutscht, hatte in der regulären Saison nur 21 Siege in 50 Partien gefeiert. Und dann kam im Viertelfinale der Durchmarch gegen die Lions, die im Grunddurchgang knapp an der 100-Punkte-Grenze vorbeigeschrammt waren.

Da wurde der HC Davos seiner Favoritenrolle gegen Kloten schon deutlich gerechter. Die Serie ging mit 4:0 an den Favoriten! Im Duell des HC Lugano, der als Fünfter ins Viertelfinale gegangen war mit dem Viertplatzierten aus Zug setzten sich die Tessiner ebenso deutlich durch. Vier Spiele, vier Siege gab es für Stefan Ulmer und seine Bianconeri. Der ÖEHV Verteidiger wurde erst im vierten Match eingesetzt, konnte dabei aber gleich glänzen. Im Heimspiel geriet Lugano in den ersten 10 Minuten mit 0:2 in Rückstand, doch ein Assist von Ulmer und das daraufhin folgende 1:2 brachte Lugano zurück ins Spiel.

Die Hausherren konnten schließlich im Mitteldrittel die Wende zum Sieg schaffen. Zuerst trafen die Tessiner zum 2:2, in der 28. Minute folgten dann binnen 12 Sekunden (!) zwei weitere Treffer. Stefan Ulmer erzielte dabei das 3:2. Mit dem 4:2 für Lugano ging es in Richtung zweiter Pause, aber Zug konnte noch kurz zuvor auf 3:4 verkürzen. Weil die Gäste kurz vor dem Ende sogar das 4:4 erzielten schien es in dieser Partie in die Verlängerung zu gehen. Aber nur 21 Sekunden nach dem Ausgleich ging Lugano wieder in Führung und vergab in weiterer Folge sogar noch einen Penalty. Es blieb aber beim 5:4 Heimsieg für Ulmer & Co., was den Sweep gegen den EV Zug bedeutete.

Im vierten Viertelfinale stehen sich Servette Genf und Fribourg Gotteron gegenüber. Servette hatte die ersten drei Partien gewonnen, gestern zog Fribourg gerade noch den Kopf aus der Schlinge und konnte mit einem 3:0 Sieg die Serie verlängern. Morgen geht es aber in Genf weiter und Servette wird versuchen, den Halbfinaleinzug vor eigenem Publikum zu schaffen.

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Quelle:red/kf