4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

CHL-Logo-Monoline-COLOURED copy.jpg CHL

Salzburg freut sich auf Duell mit Schweizer Meister Bern



Teilen auf facebook


Donnerstag, 22.September 2016 - 11:20 - Zum dritten Mal nacheinander hat sich der EC Red Bull Salzburg in der Champions Hockey League über die Gruppenspiele für das Playoff qualifiziert. Heuer sind die Red Bulls nach je einem Sieg und einer Niederlage gegen HV71 Jönköping (SWE) und die Sheffield Steelers (GBR) als Gruppenzweite in die erste K.o.-Runde, das Sechzehntelfinale, eingezogen und treffen dort auf den SC Bern. Was erwartet die Red Bulls im Duell der Meister aus der Schweiz und Österreich?

Hammerlos! – das war der erste Gedanke. Und tatsächlich bekommen es die Red Bulls mit einem der erfolgreichsten und renommiertesten Clubs der europäischen Eishockeyszene zu tun. Der 1931 gegründete Club hat bislang 14 Mal die Schweizer Meisterschaft gewonnen und ist damit nach dem HC Davos der zweiterfolgreichste Club der National League A. Den ersten Erfolg feierten die Hauptstädter bereits im Jahr 1959, den jüngsten erst in der letzten Saison. Dabei rollten die Berner das Feld von hinten auf, sind sie doch nur als Achter des Grunddurchgangs in die Playoffs gestartet. Der ZSC Lions wurde im Viertelfinale mit 4:0 ‚rausgesweept‘ und auch im Halbfinale und Finale gegen HC Davos bzw. HC Lugano machte der Traditionsclub mit je 4:1 Siegen kurzen Prozess.

Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän Martin Plüss, der 2008 nach vier Jahren mit den Frölunda Indians (SHL) zum SC Bern ging und seitdem drei Meisterschaften mit dem Club geholt hat. Der 39-jährige Stürmer bringt die Erfahrung von 236 Einsätzen im Schweizer Nationalteam – letztes Jahr hat er seine Nationalteamkarriere beendet – mit und hat an nicht weniger als zwölf Weltmeisterschaften und vier Olympischen Spielen (!) teilgenommen. Ein weiterer Topspieler ist der 30-jährige Verteidiger Eric Blum, der in Bern sowie auch im Schweizer Nationalteam zu den Schlüsselspielern zählt.

Viel Erfahrung und v.a. Siegermentalität bekommt die Mannschaft zudem vom neuen Head Coach Kari Jalonen mit auf den Weg. Der 56-jährige Finne feierte in der Vergangenheit als Trainer gleich sieben Meistertitel in der finnischen SM-Liiga und holte bei der Weltmeisterschaft 2016 in Russland mit dem finnischen Nationalteam die Silbermedaille. Auch drei Jahre in der KHL stehen auf der Liste der Trainerstationen. Kari Jalonen wurde heuer im Frühjahr als neuer Head Coach des SC Bern verpflichtet.

Neben den sportlichen Qualitäten ist v.a. das Heimpublikum ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit der PostFinance-Arena spielt der SC Bern in einer der größten europäischen Eishockeyhallen (17.131 Zuschauer Fassungsvermögen) und darf sich darüber hinaus über den höchsten europäischen Zuschauerdurchschnitt in den letzten 15 Jahren freuen; über 16.000 Fans kommen regelmäßig zu den Heimspielen des SC Bern und machen damit deren Heimarena zu einem wahren Hexenkessel.

Im aktuellen Grunddurchgang der NLA befindet sich der SC Bern nach sechs Runden mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf dem sechsten Platz. Dass es der SC Bern mit der Champions Hockey League ernst meint, zeigen aber die Resultate aus der Gruppenphase. Konnten sich die Schweizer in den letzten zwei Saisonen nicht fürs Playoff qualifizieren, so haben sie heuer die Gruppenphase dominiert und alle Spiele, je zwei gegen HC Kosice (SVK) und EHC LIWEST Black Wings Linz, gewonnen.

Die Red Bulls haben bislang dreimal gegen den SC Bern gespielt. 2008 unterlagen sie in Bern in der Pre-Season mit 1:5, 2010 gewannen sie in Bern in der Gruppen-phase der damaligen European Trophy mit 3:2 nach Verlängerung und erst letztes Jahr setzten sie sich im August im schweizerischen Herisau in einem Testspiel mit 6:3 gegen den SC Bern durch.


Quelle:red/PM