2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

SHEFFIELD,ENGLAND,11.SEP.16 - CHL, Champions Hockey League, group stage, Sheffield Steelers vs EC Red Bull Salzburg. Image shows Ryan Duncan (EC RBS) and John Armstrong (Sheffield). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl - For editorial use only. Image is free of charge. GEPA pictures/ Mathias Mandl

Salzburg verliert letztes Gruppenspiel deutlich



Teilen auf facebook


Montag, 12.September 2016 - 5:31 - Der EC Red Bull Salzburg musste sich im letzten Gruppenspiel der Champions Hockey League auswärts gegen die Sheffield Steelers mit 2:5 geschlagen geben, beendet die Gruppenphase hinter HV71 Jönköping aber trotzdem auf dem zweiten Platz. Heute, Montag, werden in Helsinki die Playoff-Paarungen der Runde der besten 32 Teams ausgelost.

Die Salzburger ohne Alexander Pallestrang (in Erwartung eines Babys daheim geblieben) und Mathieu Roy, der nach einer Verletzung aus dem Jönköping-Spiel am letzten Freitag vorzeitig nach Hause geflogen ist – genauere Untersuchungen laufen gerade – begannen gut und kontrolliert. Zu Beginn kamen die Sheffield Steelers, die von mehr als 4000 Zuschauern unterstützt wurden, kaum vors Salzburger Tor, während die Red Bulls drückten. In der 7. Minute verwertete John Hughes im Powerplay einen schönen Querpass von Thomas Raffl zur 1:0-Führung. Nur eine Minute später fuhren die Hausherren einen schnellen Angriff 3 vs. 2, den Jesse Schultz am rechten Pfosten aus der Drehung schön abschloss und den Ausgleich herstellte. Wiederum eine Minute später fand der Bilderbuchpass von Mark Flood den Weg durch die Verteidigung zu Manuel Latusa, der am linken Pfosten zum 2:1 einnetzte. Danach war das Spiel relativ offen. Ryan Duncan hatte in der 14. Minute eine Topchance auf den nächsten Treffer, stand allein vorm Goalie. Aber auch die Steelers erzeugten jetzt einige brenzlige Situationen, in denen Goalie Bernhard Starkbaum ein paar Mal stark reagierte. Zur Pause nahmen die Red Bulls die 2:1-Führung mit in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt geriet das Salzburger Angriffsspiel ins Stocken, während die Sheffield Steelers merklich zulegten. Gleich zu Beginn hielt Bernhard Starkbaum die Scheibe mit dem Schoner fest, als die Hausherren nach einem Angriff 2 vs. 1 eine Topmöglichkeit hatten. In weiterer Folge spielten die Red Bulls zweimal in Unterzahl, waren bei 5 vs. 5 aber auch gefährlich. In der 30. Minute kam Luka Gracnar anstelle von Bernhard Starkbaum ins Salzburger Tor. Die Steelers machten druckvoll weiter und in der 35. Minute schloss Jesse Schultz einen 2-auf-1-Konter zum 2:2-Ausgleich ab. Und zwei Sekunden vor der Pausensirene gelang den Steelers sogar noch der Führungstreffer, nach einem kurzen Gestocher vor dem Salzburger Tor war die Scheibe drin und das Spiel gedreht. Es stand 3:2 für Sheffield.

Im Schlussdrittel zeigten die Salzburger anfangs zunächst gleich ein gutes Powerplay. Doch in der 45. Minute fuhren die Steelers in Unterzahl einen Konter und erhöhten die Führung auf 4:2. Drei Minuten später erwischte Luke Ferrera die Scheibe nach einem Verteidigungsfehler und schloss sein Solo ebenfalls mit einem Tor ab. Die Red Bulls bäumten sich trotz des Rückstandes noch auf und erspielten sich in den letzten Minuten wieder einige Chancen, aber jetzt fehlte auch das Glück, noch einmal zu verkürzen. Am Ende gewannen die Sheffield Steelers mit 5:2 und freuten sich über ihren ersten Sieg in der Champions Hockey League.

Salzburgs Head Coach Greg Poss fand klare Worte nach der Niederlage: „Wir waren ab dem zweiten Drittel zu überheblich. Wir haben zu viele einfache Fehler und zu wenig für die Defensive gemacht, die Steelers hingegen haben ihre Chancen genutzt. Das darf so nicht passieren, wir müssen mehr fürs Team spielen. Aber vielleicht kam der Dämpfer gerade rechtzeitig vor dem Start in die Erste Bank Eishockey Liga. Man hat wieder gesehen, dass man immer mit 100% bei der Sache sein muss, sonst kann man kein Spiel gewinnen.“

Die Red Bulls beenden die Gruppenphase auf Platz 2 hinter HV71 Jönköping und sind damit für die Playoffs qualifiziert. Die Auslosung der Spielpaarungen für die erste Playoff-Runde der besten 32 Teams (Sechzehntel Finale) steigt Montag, 12. September, um 13:00 Uhr (12:00 Uhr CEST) im MTV Studio in Helsinki (Finnland). Die erste Playoff-Runde mit Hin- und Rückspiel wird am 4. und 11. Oktober ausgetragen.

Sheffield Steelers – EC Red Bull Salzburg 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)
Tore: Schultz (8., 35., 48.), Dowd (40.), Ferrera (45./SH) resp. Hughes (7.PP), Latusa (9.)


Quelle:red/PM