5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

photo_293597_20121007.jpg EXPA / Thomas Haumer

Der Linzer Stress mit CHL und Olympia-Qualifikation



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Sonntag, 21.August 2016 - 0:00 - Immer wieder wird kritisiert, wenn Spieler nicht zum Nationalteam kommen oder auch dass die Champions Hockey League nicht den Stellenwert hat, den die Liga selbst gerne hätte. Ein Blick nach Linz zeigt, welchen Strapazen sich die Spieler aussetzen müssen - und das noch bevor die Eishockeysaison beginnt.

Wir schreiben August und die Teams der Erste Bank Eishockey Liga befinden sich mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Das heißt nicht nur Eistraining und Testspiele, sondern auch jede Menge zusätzlicher Einheiten im Kraftraum. Es ist anstrengend, sehr anstrengend sogar. Während der Großteil der EBEL Vertreter dabei aber relativ problemlos ihre Programme durchziehen können sieht das bei den CHL Teilnehmern anders aus. Das liegt am dicht gedrängten Programm in der Champions Hockey League, das durch die Olympia Quali sogar noch verschärft wurde.

Wie stark das an die Substanz geht zeigt ein Blick nach Linz. Die Black Wings haben am Donnerstag ihr erstes CHL Spiel zu Hause gegen Bern absolviert. Kurz vor 22 Uhr war dieses zu Ende, danach wurde noch gegessen und es ging ins Bett. Um 10:15 Uhr am Freitag standen die Linzer schon wieder am Eis, um 12:30 Uhr stiegen sie nach einem kurzen Mittagessen in den Bus. Es ging nach Kosice, wo die Stahlstädter zwischen 19 und 20 Uhr eintrafen. Am Samstag standen die Black Wings zur Mittagszeit schon wieder am Eis, absolvierten ein kurzes Eistraining und spielte dann um 19:30 Uhr das CHL Spiel gegen Gastgeber Kosice, das sie mit 3:2 gewannen.

Unmittelbar nach Spielende ging es wieder in den Bus, über Nacht folgte die Heimreise, heute früh waren die Stahlstädter zurück daheim. Aber nicht alle, denn vier Nationalteamspieler waren in Wien ausgestiegen. Brian Lebler, Fabio Hofer, Daniel Oberkofler und Mario Altmann mussten zum Nationalteam, das morgen in die Vorbereitung für die Olympiaqualifikation startet. Die Spieler sollen die ersten zwei Trainings mit dem Team Austria absolvieren, reisen dann für das Dienstagsspiel in der CHL wieder zurück nach Linz. Direkt nach dem Match geht es dann sofort wieder zurück nach Wien, wo Testspiele, Trainings und Anfang September dann auch noch das Olympiaqualifikations-Turnier am Programm stehen.

Kaum zurück vom Nationalteam stehen die Spieler der Black Wings dann übrigens am 6. September wieder auf CHL Eis. Dann in Bern. Inklusive langer Anreise. Danach folgen noch diverse Medientermine und am 16. September dann endlich der Ligaauftakt in der EBEL. Dass diese Vorbereitung nicht unbedingt optimal ist liegt auf der Hand - nicht nur für die Vereine, sondern vor allem auch für die Spieler. Man darf gespannt sein, wie sich das körperlich auswirkt, wenn das Nationalteam dann in Lettland um den Sprung zu Olympia 2018 kämpft.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/kf