5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

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0

AVS vs.BWL

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CHL reduziert Teilnehmerfeld, EBEL nur noch mit 3 Teilnehmern?



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Dienstag, 14.Juni 2016 - 0:00 - Heute fand in Berlin die CHL Vollversammlung statt, in der sich der paneuropäische Wettbewerb ein Facelifting gönnte. Die Champions Hockey League wird in Zukunft nur noch Platz für 32 Teams haben und damit einen der größten Kritikpunkte aus der Welt schaffen. Ebenfalls neu: es gibt keine Fixstarter mehr!

Die 33 Aktionäre (26 Klubs, sechs Ligen und der internationale Eishockeyverband IIHF) trafen bei der dritten Generalversammlung der Champions Hockey League wegweisende Entscheidungen.

Nur noch sportliche Qualifikation möglich
Zuerst stimmten die Aktionäre für das neue Spielformat, das mit der Saison 2017/18 beginnt. Folgende Eckdaten beinhaltet das neue Format:

  • 32 Teams insgesamt
  • 24 Teams aus den Gründungsländern (SWE, FIN, CZE, SUI, GER, AUT)
  • 8 Teams aus „Challenge Leagues“
  • Maximal fünf Mannschaften pro Land
  • Teams können sich nur auf sportlichem Weg qualifizieren
  • Keinem Gründungsverein wird das automatische Recht zur Teilnahme gegeben
  • Der CHL-Champion der Vorsaison ist automatisch für die nächste CHL-Saison qualifiziert. Dem Land des Siegers wird jedoch kein extra Startplatz gegeben

    Der CHL-Champion der Vorsaison ist automatisch für die nächste CHL-Saison qualifiziert. Dem Land des Siegers wird jedoch kein extra Startplatz gegeben. Demzufolge müssen Teams folgende Kriterien erfüllen, um an der Champions Hockey League teilnehmen zu können

  • CHL-Champion
  • Meister eines Landes oder der Liga
  • Gewinner der regulären Saison
  • Zweitplatzierter in der regulären Saison
  • Vizemeister (unterlegenes Team im Playoff-Finale)
  • Besser gereihter der verbliebenen Halbfinalisten, auf Basis der Platzierung in der regulären Saison

    „Die rein sportliche Qualifikation und die Reduzierung der Teams, insgesamt und auch bei den einzelnen Ländern, sind die Schlüssel zum Erfolg. Nur noch die allerbesten europäischen Eishockey-Teams werden an der Champions Hockey League teilnehmen, niemand wird sich das Recht zum Mitspielen mehr kaufen können. Die ganz klaren Qualifikations-Kriterien werden die Teilnehmer bestimmen, nicht das Geld. Das ist unsere Zukunft“, sagt Martin Baumann, der Geschäftsführer der Champions Hockey League. Das heißt für Red Bull Salzburg und die Vienna Capitals, die bislang gesetzt waren, dass sie ab dem nächsten Jahr ebenfalls die sportliche Qualifikation erfüllen müssten, wenn sie weiter in der CHL aktiv sein wollen. Die Reduktion des Teilnehmerfeldes dürfte dazu führen, dass es nicht nur aus den skandinavischen Ländern weniger Teilnehmer gibt, sondern vermutlich auch aus der EBEL. Gerüchte der letzten Tage deuteten hier auf nur noch 3 Startplätze hin, wenngleich das noch nirgendwo offiziell bestätigt wurde.

    Infront bis 2023 Partner der CHL
    Zudem verlängerte die CHL ihre Partnerschaft mit Infront Sports & Media für weitere sechs Jahre. „Eine Verlängerung über sechs Jahre ist eine klare Botschaft an Fans und Medienvertreter. Das zeigt nicht nur, dass unser Medien- und Marketingpartner Infront Sports & Media an unser Produkt glaubt, es zeigt auch, dass alle Aktionäre und Partner sehr engagiert sind und alle hart an Verbesserungen arbeiten. Der neue Vertrag, gepaart mit dem neuen Spielformat, gibt uns Stabilität und eine langfristige Perspektive, um Klub-Eishockey in Europa weiter zu entwickeln“, fügt Baumann hinzu.

    Tripcke und Fasel neu im Vorstand
    Im Rahmen der Generalversammlung wurden mit Deutsche Eishockey Liga (DEL) GM Gernot Tripcke und IIHF Präsident Rene Fasel auch zwei neue Vorstandsmitglieder bestimmt, sieben Mitglieder wurden zudem für eine weitere Periode wiedergewählt.

  • Deutsche Eishockey Liga GM Gernot Tripcke vertritt die Deutschen Klubs im CHL-Vorstand. Bereits 2014/15 war Gernot Tripcke ein Mitglied des CHL-Vorstands, nun ersetzt er Peter John Lee, den GM des DEL-Klubs Eisbären Berlin.
  • IIHF Präsident Rene Fasel vertritt die International Ice Hockey Federation (IIHF) im CHL-Vorstand. Er löst Kalervo Kummola, den IIHF-Vizepräsidenten, im CHL-Vorstand ab.


    Der Champions Hockey League Vorstand der Saison 2016/17:
    Klubvertreter:
    Anders Ternbom, SWE – Vorsitzender
    Petr Briza, CZE
    Timo Everi, FIN
    Gernot Tripcke, GER (neu)
    Peter Zahner, SUI
    Rupert Zamorsky, AUT

    Liga-Vertreter:
    Christian Feichtinger, AUT
    Jörgen Lindgren, SWE

    IIHF-Vertreter:
    Rene Fasel, SUI (neu)

    Erfreulicher Finanzabschluss 2015-16
    Das Geschäftsjahr der Liga (März 2015 – Feber 2016) schloss mit einem moderaten Reingewinn leicht über dem Budget. „Der Profit dieses Jahr ist sehr angenehm und spiegelt auch unser äußerst effizientes Kostenmanagement wieder. Natürlich kommt uns auch die aktuelle CHF/EUR-Situation zu Gute, was im Vorjahr nicht der Fall war.“, weiß CHL-CEO Martin Baumann.


    Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga