4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.VIC

4
 
5

AVS vs.HCB

5
 
0

RBS vs.VSV

1
 
2

MZA vs.HCB

3
 
0

KAC vs.ZNO

4
 
3

G99 vs.BWL

0
 
0

AVS vs.HCI

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCI

0
 
0

ZNO vs.KAC

0
 
0

RBS vs.MZA

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

HCI vs.AVS

MUNICH,GERMANY,06.OCT.15 - ICE HOCKEY - CHL, Champions Hockey League, play off, EHC Red Bull Muenchen vs Lukko Rauma. Image shows Olli Sipilainen (Lukko Rauma), a referee and Jason Jaffray (RB Muenchen). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl - For editorial use only. Image is free of charge. GEPA pictures/ Florian Ertl

Finnen waren zu gut für Red Bull München



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Mittwoch, 07.Oktober 2015 - 5:48 - Der EHC Red Bull München ist trotz engagierter Leistung im Sechzehntelfinale der Champions Hockey League ausgeschieden. Die Münchner verloren das Rückspiel gegen Lukko Rauma mit 0:3 (0:1|0:0|0:2) und zogen in der Addition aus Hin- und Rückspiel mit 3:8 den Kürzeren.

1.970 Zuschauer im Olympia-Eisstadion – darunter auch der ehemalige Bayern-Spieler Mario Gomez – sahen einen starken Beginn der Gäste aus Finnland. Als die Münchner besser ins Spiel fanden, ging Lukko in Überzahl in Führung. In der Folge fand das Team um Kapitän Michael Wolf kein Mittel gegen die starke Defensive der Finnen. Als Don Jackson zu Beginn des Schlussabschnitts den Goalie aus den Birken vom Eis beorderte, sorgten die Gäste aus Rauma mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Kurz vor Spielende erzielte Lukko ein „technisches Tor“ zum 3:0-Endstand.

Die Red Bulls starteten mit dem Wissen in die Partie, mindestens drei Tore mehr erzielen zu müssen als die Gäste aus Rauma. Dennoch gehörte die Anfangsphase den schlittschuh- und stocktechnisch starken Finnen. Sie setzten den EHC unter Druck und hatten durch Aaron Gagnon (4.) und Jesper Piitulainen (6.) gute Möglichkeiten. München fand danach besser in die Partie und hatte in der 13. Minute die ganz große Chance auf die Führung. Nach einem Traumpass Toni Söderholms von der Grundlinie fuhr Dominik Kahun völlig alleine auf das Lukko-Tor zu, konnte Goalie Ryan Zapolski auf dessen Stockhandseite aber nicht bezwingen. Gerade, als sich Don Jacksons Team dem Führungstreffer annäherte, schlug das viertbeste Powerplay der CHL zu. Nach einem Schuss von der blauen Linie durch den Verkehr holte sich Kelly Zajac den Rebound und schob die Scheibe an Danny aus den Birken vorbei über die Linie (16.).

Nach dem Seitenwechsel hatten die Bayern mehr vom Spiel, sie konnten sich gegen das defensivstarke Lukko aber kaum Chancen erspielen. Der Tabellenführer der finnischen „Liiga“ setzte in dieser Phase auf Konter – ohne Erfolg. Gegen Mitte des zweiten Abschnitts bekamen die Torhüter wieder mehr zu tun. Keith Aucoin prüfte Zapolski aus zentraler Position (29.), dann hinderte Jeremy Dehner den durchgebrochenen Jesper Piitulainen im letzten Moment an einem kontrollierten Abschluss (31.). Die beste Chance auf den Ausgleich hatten die Münchner im Powerplay, doch Jeremy Dehner traf per Direktschuss nur den Außenpfosten (36.).

Zu Beginn des Schlussdrittels versuchte Don Jackson die Gäste zu überraschen, indem er Danny aus den Birken zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis holte. Gerade, als der Torhüter zur Bank fuhr, leisten sich die Red Bulls einen Fehler im Aufbau, den Eetu Koivistoinen mit einem Treffer ins leere Tor bestrafte (53.). Auch nach der Vorentscheidung gaben sich die Münchner nicht auf. Danny aus den Birken verließ immer wieder sein Gehäuse, doch auch mit sechs Feldspielern gelang es den Isarstädtern nicht, Ryan Zapolski zu überwinden. Drei Minuten vor Spielende erzielten die Finnen den 3:0-Endstand. Raumas Topscorer Toni Koivisto wurde beim Alleingang aufs leere EHC-Tor gefoult, sodass die Schiedsrichter auf ein „technisches Tor“ entschieden.

EHC Red Bull München - Lukko Rauma 0:3 (0:1|0:0|0:2)

0:1 | 15:30 | Kelly Zajac
0:2 | 42:48 | Eetu Koivistoinen
0:3 | 57:22 | Toni Koivisto
Zuschauer: 1.970


Quelle:red/PM