3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

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Capitals reisen in der CHL zu den Krefeld Pinguinen



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Mittwoch, 02.September 2015 - 12:08 - Auf die UPC Vienna Capitals wartet dieser Tage der erste Roadtrip der Saison. Am Donnerstag und Samstag stehen nämlich die beiden Rückspiele in der Champions-Hockey-League-Vorrundengruppe auf der Agenda. Ein Sieg in regulärer Spielzeit beim morgigen Aufeinandertreffen mit den Krefeld Pinguinen würde den Aufstieg in die k.o.-Phase sicherstellen.

Denn der Tabellenerste und -zweite ist im Sechszehntelfinale der europäischen Königsklasse vertreten. Kärpät Oulu steht nach drei Siegen in drei Spielen bereits als Gewinner der Vorrundengruppe fest. Das direkte Duell zwischen Krefeld und den UPC Vienna Capitals entscheidet über den zweiten Platz in der k.o.-Phase. Drei Punkte gegen die Pinguine sind realistisch, zumal die Wiener bereits am vergangenen Samstag knapp davor waren, das Punktemaximum auf der Habenseite zu verbuchen. Lediglich 28 Sekunden hätten noch überstanden werden müssen – am Ende aber blieb nach der Niederlage im Penaltyschießen nur ein Punkt übrig. „Egal wie alt oder routiniert man ist: Solche Situationen mit einem so späten Gegentor sind nicht alltäglich. Das müssen wir zukünftig verhindern“, ärgert sich Mittelstürmer Kurtis McLean noch immer über das Blackout knapp vor der vermeintlichen Schlusssirene.

Donnerstagfrüh brechen die Caps Richtung Deutschland auf – nach der Ankunft in Düsseldorf bringt ein Charterbus das Team zum Mannschaftshotel in Krefeld. Eine kurze Jause ist noch am Nachmittag eingeplant, dann geht es in die Eisarena. „Eine Anreise am Spieltag kann ein Nachteil, aber auch ein Vorteil sein. Da die Reisezeit Richtung Krefeld sehr kurz ist, gibt es diesbezüglich morgen aber keine Probleme“, so McLean, der in seiner KHL-Zeit viele Stunden im Flugzeug verbrachte. Eine mehrtägige Auswärtsreise so früh in der Saison ist für das Team wichtig, wie McLean betont: „Bei solchen Roadtrips wächst die Mannschaft zusammen. Ich freue mich auf die kommenden Tage. Auch wenn uns schwierige Partien erwarten“. Es dauert seine Zeit, die neuen Spieler zu integrieren. Eine Auswärtsreise kommt gelegen, wie auch Headcoach Jim Boni ergänzt: „Wir sind alle Menschen, müssen zueinanderfinden. So ein Roadtrip passt da ganz gut“.
Jim Boni fordert von seinem Team, auch in Krefeld wieder einen Schritt nach vorne zu machen: „Wir müssen uns in jedem Training und in jedem Spiel verbessern. Wir haben erst vier Partien in den Beinen, daher erwarte ich mir an diesem Wochenende den nächsten Entwicklungssprung“. Nach einem trainingsfreien Montag wurden die Cracks zu einer anstrengenden off-ice-Einheit unter der Leitung von Daniel DeBuigne gebeten, ehe Boni und Nasheim in den Eiseinheiten auf das Zweikampfverhalten Wert legten: „Wir müssen in der Defensive stabiler werden“, so Boni.

Insgesamt 24 Spieler werden nach Deutschland und Finnland mitgenommen. Drei Torhüter – Philip Zopf ist neben Nathan Lawson und David Kickert dabei -, sieben Verteidiger und vierzehn Stürmer sind an Bord. Zusätzlich zu den zuletzt fixen vier Sturmformationen stehen auch Sascha Bauer und Julian Großlercher im Kader für die beiden ausstehenden Spiele in der Gruppenphase der Champions Hockey League.

Am Freitag reist die Mannschaft ins finnische Oulu weiter.


Quelle:red/PM