4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

24.10.2014, Albert Schultz Eishalle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs HC TWK Innsbruck Die Haie, 13. Runde, im Bild Torjubel Matt Watkins (UPC Vienna Capitals), Jamie Fraser (UPC Vienna Capitals), Florian Iberer (UPC Vienna Capitals) und Kristopher Foucault (UPC Vienna Capitals) // during the Erste Bank Icehockey League 13th Round match between UPC Vienna Capitals and HC TWK Innsbruck Die Haie at the Albert Schultz Ice Arena, Vienna, Austria on 2014/10/24. EXPA Pictures © 2014, PhotoCredi

Vienna Capitals wollen in der CHL Geschichte schreiben



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Montag, 03.November 2014 - 11:19 - Dem bislang größten internationalen Erfolg der UPC Vienna Capitals – dem Gewinn der Vorrundengruppe in der Champions Hockey League – kann nun ein noch größerer folgen: Im Achtelfinale mit Hin- und Rückspiel bekommen es die Wiener mit dem finnischen Meister aus Oulu zu tun. Morgen gastieren die Caps zum Auftakt in Finnland.

Trotz des 2:1-Erfolgs im letzten EBEL-Spiel vor der Ligapause sprach Headcoach Tom Pokel von einer misslungenen Generalprobe. Seine Stimmung war schlecht, denn der Leistungsanspruch an seine Cracks ist deutlich höher als das in Ljubljana gezeigte Spiel. „Ich habe den Jungs gesagt, dass wir bei gleicher Leistung 0:12 oder 1:11 in Oulu verlieren“, war Pokel nach dem Spiel zornig.

Die Mannschaft zeigte sich bislang aber immer dazu bereit, sich schnell auf das nächste Ziel zu fokussieren – und kann dabei auch auf ihre bislang beeindruckende Auswärtsstärke vertrauen. Lediglich ein Pflichtspiel – in Zürich – wurde im gesamten Saisonverlauf bislang verloren, aber auch dort konnte man sich über einen Punktgewinn freuen und ging erst nach Verlängerung als Verlierer vom Eis. Es gilt, eine ähnlich starke Leistung wie etwa in Karlstad abzurufen, um perfekte Voraussetzungen für das Rückspiel im heimischen Eissportzentrum Kagran zu schaffen.

Dazu wurde der Gegner eingehend studiert, bereits bei der Busfahrt Richtung Laibach beschäftigten sich Tom Pokel und Phil Horsky eingehend mit dem finnischen Meister. „Oulu ist mit Sicherheit keine Mannschaft, die ihr Spiel in der bedingungslosen Offensive sieht. Vielmehr ist ihre Stärke, die neutrale Zone zu beherrschen und damit nur wenig Gegenstöße der Gegner zuzulassen“, zieht Assistant Coach Horsky ein erstes Resümee. „Die Finnen verfügen über eine stark entwickelte Spielstruktur und haben zuletzt in der heimischen Liga deutlich an Fahrt gewonnen“. So kletterten die Hermeline – das ist die deutsche Übersetzung für Kärpät – zuletzt vom achten Tabellenrang auf die vierte Position in der heimischen „Liiga“.

„Oulu ist eine sehr europäische Mannschaft“, versucht Pokel die Spielphilosophie des morgigen Gegners zu umschreiben: „Oulu spielt niemals den Puck einfach weg, sondern versucht mit viel Scheibenbesitz den Gegner unter Druck zu bringen. Da spielen sie lieber den Pass nach hinten bevor sie dem Kontrahenten einfach so den Puck überlassen“. Viel Arbeitet wartet da auf seine Schützlinge, die sich darauf einstellen, sehr viel Schlittschuh laufen zu müssen.

Um sich eine ideale Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Dienstag (11.11.2014, 19.30 Uhr) zu verschaffen, ist das Abrufen der besten Leistung notwendig, wie auch der beste Caps-Spieler in der wichtigen +/- Wertung, Mario Fischer, betont. „Immerhin spielen wir gegen den finnischen Meister. Da ist hundertprozentige Bereitschaft bei jedem Wechsel notwendig“. Fischer hat eine ganz besondere Beziehung zu Finnland, spielte er doch in seinen Jugendjahren vier Jahre im hohen Norden. Er wurde auch Taufpate eines ehemaligen Teamkollegen und ließ den Kontakt zu anderen Freunden und ehemaligen Mitspielern nie abreißen. Es ist das bislang wichtigste Auswärtsspiel der Caps – auch wenn Headcoach Tom Pokel seiner Linie treu bleibt, dass immer das nächste Spiel das wichtigste sei. Dennoch merkt er an, „dass das Achtelfinale natürlich etwas Besonderes ist. Wir spielen gegen eine der Top-16-Mannschaften und sind der absolute Underdog“. Eine Rolle, die man zuletzt in der EBEL nicht inne hatte – aber mit der sich die UPC Vienna Capitals, wie schon in der Gruppenphase gezeigt, gut anfreunden können. Das Team brach heute Morgen um 8.30 Uhr Richtung Flughafen auf und wird noch heute die Kabine in der Eisarena beziehen, ehe morgen Früh noch eine Eiseinheit zur idealen Vorbereitung auf das abendliche Spiel auf dem Programm steht.



Quelle:red/PM